Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
495-496
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FAB R ICI US

wurde 1640 zu Bourges-Licentiat der Rechte, 164zRath hey dem Bischoff von Lübeck, 1644 Syndicus,ja endlich 1666 Bürgermeister zu Dantzig. Er.starbzu Warschau auf dem-Reichs-Tage 1667, den n Apr.ini;.;ten Jahr, und schrieb Posttiones medicas; ■ctwfiderariones monetales; Orar. jpoemata; epistolasund andere Wercke,welche von seinem Sohne FriedrichFabvicio 1685 zu Leipzig znsammeil heraus gegebenworden. AF. Fa. Mol.

FABRICIUS(Wernerus) , ein Mnsicus, gebührenden loAPril ibzg zuJczcboe in Holstein, studirte zuHamburg und Leipzig, legte sich aber vornemlich aufdie Mnfic, ward hernach Director des Chori musiciin derUniversitats Kirche, und l6;6Qrganiste zu St.Nicolai zu Leipzig, und starb den 9 Jan. 1679, im 46Jahr. Seine Schritten sind velirl« harmo."icle;eine Anweisung zum General-Baß; geistliche Arien;Dialogen und Concerten. .Er gab auch -Homburgsgeistliche Lieder mit nstiinmigcn Melodeien heraus.Fa. Mol.

FABRICIUS (Willi.), ein Niederländer bon Nime-gen zu Ende des 16 und Anfange des i7Seculi, warDoctor Theologiä und Bücher-Censor zu Lövcn, und

gab Leonis M. enar’rationem in paffionem domini-cain juxta ordinem evangelicae narrationis digestam;inglcichcn ifagogen f. introductionemin dictam enar-rationern mit Aumerckuugen heraus. 8cv. A.Fa.

FABRICIUS Ilildanux, oder Hildenius, (Wilhelm),cin Medicus, gcbohren i;6o dcnozJunii zu Hilden,bey Cöln amRhein, hielt sich in der Jugend bcyChi-rurgis und Apothekern auf, studirte zu Cöln, that ei-ne Reise durch Franckrcich und andere Länder, practi-cirte nach seiner Zurückkunfft zu Hilden, Cöln, Lau-sanne und Bern, wurde auch von dem Marckgrafenvon Baden und Hochbcrg, ingleichen 1614 bey derStadt Bern, Leib-L>tadt- und Wund-Artzt, thatviel treffliche chirurgische Euren, erfand einige Instru-mente in der Chirurgie, und schrieb oblervarionum& curationum medico - chirurgicarum cenrunas 6 ;Bedencken von Erhaltung der Gesundheit, wie auch .vom tvalUscr Bad und griesibacher Sauerbrun-nen; Sendschreiben vom Pfeffer - Bad in Grau-bünden; Tractat vor der rothen Ruhr; Tractarvom Sieinschneiden ; Tractat vom heisscn und kal-ken Brande ; Tractat von der Glied - WassersuchtCchli ; Sendschreiben Von einem neuen, seltsamenund rvundcrbarlichen Mutterbruch; einen Tractatvom Brennen, welches mit glüender Materie ge-schiehet; einen Tractat von-Heilung der geschosse-nen wunden; hundert Send-Schreiben an guteFreunde; Feld-Rasten, oder Berieichnist Der vor-nehmsten Aryeneyen und Instrumente, mit welchenein Feld-Mcdicus und Fclsschcrcr soll versehen seyn;Pencaceuchurn chirurgicnm; rra-st- ds gangr-rna &sphacelo; Iibrum de dysenteria; Bericht von derBraune; Chirurgiam militarem exhibencem Ant.Cbalmetei enchiridion chirurgicum, Matth. Narvatii

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■ Sylvam ex H’ippocrate, Jac. Aubsrti lib. de signiîmorborum, Nia. Abr. .Frambefarii canones & l'uast*ipliüs cistam militarem» Commentarium in Aiift 0 "telis organon gr. &;lar. ; Epistolas, welche Schufstteu zuFranckfurt-zufammen l6)2 deutsch, und 1646lateinisch heraus gekommen, solcheSammlungenauchverschiedentlich aufgelgt worden. Ueber dieselbenverfertigte er auch ein Büchlein, christlicher SchlaffTrunck genannt; ein Buch vonDortrefflichkeit dcvAnatomie; geistliche Lieder und Gesänge, undstaG1634, den r-zFebr. Seine Lebens - Beschreibung hatB. Christian PolycarziLeporjn 1722 zu Qvedlinbur!)heraus gegeben.

FABRICIUS, oder de Fabrice, ( Wipertus Ludovi*cus), ein berühmter JCtus,Erbhcrr in Weiler,Estorssund Brockwinckel, königlich-großbritannischcr wirck^sicher geheimerRath, und chur-hannoverischer ObcFAppellations- Gcrichts-Pràsident , ward offt insaudkschafften verschickt, gab unter andern 1666 an-

norariones in Joacb. Mynßngeri obieivationes carnC'

raies heraus, und starb zu Aüsgange des 1724^1Jahres.

FABRICIUS (Wolfg.), siehe Capito.FABRICIUS' (Wolfgang Ambrolius), ein Meditv^zu Nürnberg, war Johann Georgii Fabrien Batet,lebte tim i;yg, und schrieb unter andern : cr. de pl* n '

tarum signaturis, wie auch de lucernis veterum,W<*

chc 2 raren Wercke fein Sohn 165z zu Nürnberg in 4heraus gegeben.

FABRINI ( Giovanni), ein italiänischer Poet vanFrighini, lebte um 1575, und übersetzte denTerenriu»'in seine Muttersprache. *

FABRIS (Joh. Dominiern), ein italiänischercher aus dem Orden der Servitcn, war Secrétariatbey dem Herrn Me;;abarba, starb 174z den i8 5 c %)zu Dencdig, und ließ ini Manusrript Metodi per tirgnar laGrammatica,h Staria e la Geograßa. NZ-

FABRITII (Christoph), ein italiänischer Mön^vom Orden der Servorum B. M. V. und Canonicuss"S.Jo. Lateran, in Rom,von Fuligno bürtig, schss*cafn? conlcienri^, lind starb 1651. Ja.

FABRITII (Principio), ein weltlicher Priester va"Teramv aus dem Neapolitanischen, schrieb 1588

allußuni, imprejfe & embkmi; ßopra la vita; o'pereOattioni di Gregorio XIII Pont. Maß] libri fei. 1FABRITIUS, siehe Fabriciuz. ,

FABRONI (Nie ), ein Dominicaner vonPistoja,^

rirte um 1562, war ein guter Theologus, und preb st

te in den vornehmsten italiänischen Städten, , l .aber aus die letzte sein Gehör. Er hatquadragejimali hinterlassen, soll auch mit seinen V.,digten nicht rar gethan, sondern solche den ju^bPredigern gerne communicirt haben. Feh.FABRONIUS (Hermann), sonst Fabcr,

Fabricius, auch Moscmann genannt, einter THeologus, gebvhren zu Gemünde in Hessen,