5 oz FAGNAC F A H R E N H O R S T
exarata; compendiariaifagoge in linguam hebrxam;commentarius hebraicus R. David Kimchí in deeemprimos Plalmos Davidis, cum versione latina e re-gione; Thargum Onkeli in latinum converswm;cpn» annotationibus, Tomus prirhus, Pentateuchumcomplectens. Er verließ auch noch vieles im Manu-script. Christian Geyfried hat 1736 unter HerrnO. Johann Wilhelm Fcuerleins Vorsitze, zu Al-torf Line besondere Disputation von diesem Lag»» ge-halten. PB. V. Ad..Si. Pant.
de EAGN'AC (Lambcrtus), siehe Honorius II.
FAGNANI (Prospcr), ein italiänischer Rechtsgelehr-ter, war zu Rom fast 15 Jahr Secretarius sacraEongregationis, und ein so berühmter Advocat, daßman eine Rechts - Sache bereits vor gewonnen hielt,wenn er deren Führung über sich genommen. DiePäbste trugen auch vor ihn besondere Hochachtung,und zvhen ihn in zweifelhaften Fällen zu Rathe. Ober gleich in dem 44 Jahre seines Alters völlig blindgeworden, so war er doch durch Hülse seines treffli-chen Gedächtnisses in dem Stande, nicht nur die ihmvorgelegten vielen Casus zu beantworten, sondern auchselbst seinen weitlàuftigeu Comment, über die Décré-tais in die Feder zu dictircn, der zu Rom und an an-dern Orten in 3 Folianten öfters aufgeleget worden.Er starb zu Rom um das Jahr 1678, in einem Altervon etlichen 80 Jahren. Fl L.
FAGON (Guido Crefcentius), ein französischer Me-dicus, gebohren 1638, n May zu Paris in dem kö-niglichen botanischen Garten, über welchen sein Groß-Dater ve la Brosse die Aufsicht hatte, that eine Rei-st nach Auvergne, Languedoc, Provence, auf die Al-pen, und die pyrenäischen Gebirge, sich' in der Bota-nik zu üben,' wurde bey seiner Wiederkunft ProfessorBotanic-s und Chymiä, 1630 erster Le»b-Mebic»sLudovic» XIV» und ein Mitglied der Académie derWissenschaften. Nach des Königs Tode begab ersich 1715 In den königlichen Garten, darüber er sich
^ die Ober - Aufsicht vorbehalten hatte, und starb 1718den 12 Mertz. .Er schrieb Quœstionem an frequensnicotian® usus vitam abbreviet &c. Mem. Hist.
F A GUNDEZ (Steph.), ein portugiesischer Jesuit«von Diane, in der Diöccsvon Braga, gebohren 1577,hat zu Lissabon die Theologie gelehreh und ist daselbst1645, i; Jan. gestorben, nachdem er qu®stione? dechristianis officiis & casibus çonícienti® y? quadra-gesima; in 10 pnecepta decalogi; de justida &qon-tractibus & de acquiiitione & translarione dominiigeschrieben. AI. Ant.
F A G U S, siehe Fayus.
FAHRENHORST (Christoph.), ein Prediger um1638 zu Basedov, hernach um 1654 zu Teutewinckelin Mecklenburg, hatBusi-und>Hauü-Det-Srunden;güldcncn Crostbecher vor Eltern rvcgeir fcnhzcii i-gen Äbsterbens ihrer Rinder; Rath gegen Unrarh;Expert» credo Ruperto, oder Unterricht, sich widerlkleid, Feindschaft und Verleumdung ;u trösten z
FA^ARVI 78 E AIRLEODGEI 504
Diss. de Bancorottorum peßimo St horrendo federepraftico, nnd eine Netijahrs - Predigt aus Gal.
2; geschrieben. Mol.
TAJ ARDUS, ober Faxardo, (Didacus), ein spanischeJesuit von Murcia, gebohren 1589 aus einem vor-nehmen Geschlechte, lehrte zu Alcala z Jahr die Mo-ral-Theologie, erklärte die heilige Schrifft 12 Jahr,starb z Jul. 1639, und hinterließ einen Comment»'
rium de somniis sacris V.T. aenovi im Manuscriptt-Al. Ant.
FaignienT (Noe), ein niederländischer Mustctisim 16 Seculo, hielte sich zu Antwerpen auf, woviel Jahre in der Music unterwiese, rind componirtegeist-und weltliche Cantate», wie auch Madrigalszu z, 4, 5 und 6 Stimmen, die in grossem Werth ge-halten werden. Sw.
du FAIL (Noel), Herr von Herissaye, ein EdelmaN"aus Bretagne, und Rath bey dem Parlament äj?Rennes, war einer der vornehmsten Juristen des 1»Seculi. Er hat die Geschichte seiner Provintz Bre-tagne beschrieben, auch die Rechts-Schlüsse stintvParlaments zu Reimes gesammlet, »»gleichen das.G'
civile in locos communes gebracht. All. 1554er unter dem Nahmen Leon Adulsi seine Contes ottpropos facétieux drucken, gab auch Contes sf BalA'ssneries d'Eittrapel heraus, Ulld starb UM 1584.
Ve.
de la FAILLE (Germain), ein Historiegraphus, îbohren zu Castelnaudari in Obcr-Langvedoc röl.Jden 13 Oct. stubitte zu Toulouse, wurde 1638 konêlicher Advocat in dem Gericht seiner Vater-Stab»begleitete 1646 als königlicher Fiscal den Herrn ve>»Fernere, als er nach Rovcrgve gieug, den Aufkamzu stillen, nnd würde 1655 Syndicus zu Touloumbey welchem Amte er Gelegenheit genommen, dieA»chive dieser Stadt durchzusehen ; woraus er die A»’ trles de lu ville de Toulouse verfertiget, welche bisgehen. Der Rath daselbst gab ihm wegen stl'Fwichtigen Dienste eine besondere Pension ; und b>Académie des Jeup floreaup crwehlte ihn 1694 ft j.rem Sccretario. Er schrieb auch de la nobles*Capirotils de Toulouse; lettre à un de ses Amis d* ' /ris, darinnen ein Abriß des Lebens Paterslins stehet, den man vor Gouvelins Wcrcken findss'
»ilib
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inglcichen viel andere artige Dinge in gebundenerungebundener Rede; ja so gar im yosteir Jahre. fertigte er Gedichte, welche hoch geachtet wurden,starb 1711 den i2 Rov. als Decanus des Raths»
' Toulouse. Mem. ' ,.
de la FAILLE (Jo. Carolus), íiti Jésuite von As.wcrpen, gebohren 1597, war in mathematischen^. 'senschaften sehr erfahren, wie er denn die ProseistnemMathematum zn Löven, Madrit rc. vertval.^schrieb clmoremata de centro gravitads partiuuj »culi St ecliplis; Theses meciianicas, und star» 0
4 Nsv. 1652 zn Barcelona. W, d. v
FA1RCLOUGH, oder Featley, Featheusein reforinirter Theologus, gebohren zuCharlto^y