;6z FERDINAND
Präfectus Studiorum, Mißionarius und Prediger,erklärte auch etliche Jahre die heilige Schrifft zuvora, schrieb 12 Tomos Predigten, starb abet nochvor deren Herausgabe 22 Jun. 1640. AI. Ant.
FERDINAND, oder Fernandez, (Eiimrd),ftitnier von Sevilien, lebte in der ersten Hclffte des 17Seculi, und iiberfftzte 1621 Match. Riccri Historievon China ins Spanische. Ant,
FERDINAND, oder Fernandez, (Eduard), einSpanier am Anfange des 17 Seculi, hat eine para-phrasin ad Plitiii locunv: atque est aliquis morbusper sapientiam mori, und apologiam pro hac sua pa-rapfirasi contra Jo. de Lunavxga geschrieben. Ob ermit dem vorherstehenden einerley, ist »och zweifelhaft.Ant.
FERDINAND, oder Fernandez, (Eman.), stehe deVillareal.
FERDINAND, ober Fernandez, (Eman.), ein per >
. tugiefischer Doctor Theologiä und Canonicus magi-stralis zu Lamego in seiner Vaterstadt, fiorirte zuEnde des 16 Seculi, und schrieb Sumario de las mti -piedades de Lamego. Ant.
FERDINAND, oder Fernandez, (Eman.), ein por-tngiestschcrJesuitvon Fermotelhe inderDiöces Coim-bra, trat 1631 in den Orden, bekleidete verschiedeneansehnliche Stellen darinne, gab auch einen Mißio-narium, und 26 Jahr lang einen Beichtvater Königs
Petr: II ab, schrieb alma inßruida na dottrina e vidaebrißiana in Z Folianten, nud starb den loJun. 169),int 79 Jahr seines Alters. DE.
FERDINANDUS (Epiphanius), (in Medicus, ge-bohre» zu Mistigna in Terra di Otranko den 2 Nov.1569, aus einem ansehnlichen Geschlechte, machteschon, in seiner Jugend, einen, guten lateinischen undgriechischen Vers, "worauf er auch zu Neapolis diePhilosophie, Mathcmatic und Medicin mit grossemEifer studirte, und 1594 beydes zum Magistro Phi-los. und Dort. Medicina erkläret wurde. In demfolgenden Jahre kehrte er wieder nach Hause, undtrieb nicht allein die Pra.riu, sondern erlernte auchdurch eignen Fleiß die Theologie und Astronomie,wurde sodann ferner 1605 General-Syndicus in sei-nem Vakerlande, und begleitete 1616 bie Pnutze InJuliam Farnese von Avetraria nach Rom und Par-ma, da man ihm denn an diesem letztern Orte sowohl«ls in Padua die vornehmste Profeßioncm Medic.rrthrileu wolte, die er aber ausgeschlagen. Er starbde» 6 Dtcembr. 1638 , und hinterließ : theoremaratnediça; centum historias feu obíervationes 8c casusmetficos; de vita proroganda, juventute conservan-«ka, & fenectute retardanda; libeilum de peste. To.Nie. Dominici de Angeld vite de Ietterati SalentiniF. II.
FERDINAND, oder Fernandez, (Franc.), ein spani-scher Jesuike und Mißionarius in Indien, gebohrenzu Aucrtt im Toledanischen 1547, docirte die Theolo-gie zu Goa, schrieb in bengalischer Sprache cace'elü-
FERDINÄND
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smum; desgleichen capita cathol. fidei, und stalöden 14 Nov. 1602. W, d. AI.
FERDINAND, e&er Fernandez de Cordua, (Fräst*ciscus), eines Stadt-Richters Sohn zu Toledo im l"Scculo, wurde von seinem Vater wegen Entlcibuiiseines Cavalliers im Duell zum Tode verurtheilt- von»König Philippo ll aber frey gesprochen, begab st">hierauf nach Rom, erhielt eine Präbende zu Cördul'wwurde ferner Abbas rutensis, und schrieb äidasc^'liam mulriplieem, hinterließ auch unter andern ‘ adeeendencia de la casa y familia de Cordoba. Ant.
FERDINAND, ober Fernandez, (Franc.), ein sp^n«scher A'anciscaner und der Königin in FranckreiwAnna Beichtvater, lebte um die Mitte des 17 Sccu^li, und schrieb G uia de la vida ej’piritml para co/iß'guir mtofiro fin. Ant.
FERDINAND, ober Fernandez de Cordua, (Fräst*ciscus), ein spanischer Historiens ans der erstente des 17 Seculi, hat einen Traktat des Titels: P ff i
con armas , o blßoria de lo que en el mar del fur P- J °icon la efquadra, que entro en e! de Jaques Treviit 1anno de 16 y geschrieben, welcher noch ungedruckt llch 'Ant.
FERDINAND, oder Fernandez Bexarano, (Fräst)ciscus Matthäus), ein spanischer Medicus von Bab^soz aus der Provintz Eztremadura, lebte zu AuN")ge des 17 Seculi, und schrieb, de sacultatibus n-nfralibus Disputationes medicas 8c philoibphicas, P«zu Granada 1619 in 4 gedruckt worden. Li. Ane.
FERDINANDUS (Gundisalvus), siehe de Ovied-A
FERDINANDUS (Hieronymus), siehe de O^r 0 -
FERDINAND, ober Fernandez, (Joan), siehtAbarca, und Velafco.
FERDINAND, oder Fernand, (Jo.), einLaroli, von Brügge bürtig, war ein Poet, Philob'^und Redner, auch in der Artzeney-Knnst wohl et'M'reu, deswegen er beydem König Carl VIII inreich angenehm war. Er fiorirte 1494, und sclff^.in Verserr lioras 8. Crucis accompaíììonis L. Virgst's)de S. Joanneßaptistaj epistolas ad diverses - ° rJtiones; epigrammata. Sw.
FERDINAND, ob«-Fernandez, (Jo.), N» Esiiite von Corduba, ir» 16 Seculo, gieng als Mlsnarius mit Francrsco ZLaverio nach Ost-Ä"schrieb epistolas VIII de rebus japoniçis ab IÎ’ ,usque ad 1566; Grammaticain Lingure pP oßiC ßdictionarium japonicum duplex Lee. und starb l5ben 26 Jun. AI. Ant. f
FERDINAND, ober Fernandez, (Jo.), ein in SpAchen und der heih Schrifft wohl erfahrnervon Toledo, hat nur einen Folianten von scintiu
cupleristiino rbesauro divinarum beripturarum r *
S. S.Patrum sententia? heraus gegeben- weil er la-den 9 Mart. im 59 Jahr gestorben. Ant. Al.
FERDINAND ( soan. stapt.), siehe Navarretc*
FEUDÍNAN D (Joseph.), siehe de Rctes. £ g.