Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
681-682
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' FORTENA fortiguerra

A" Hengst und -Horst, zwey cimbrischen Helden, im^ahr 428 nach Britannien gererset seyn, und demoreigerno wider die Picter und Schotten beygestan-k», auch den Feldzügen wider die Dritten selber bey-»rwohnet, und hernach de vocatione Hengistiexn gliaveteri in Britanniam; de pactis inter Hengi-Urri & Vorrigernüm ; de pneliis Hengisti & Hodift nt ^ a .Fäctos & Scotos; de cauiis, ob quas ilengi-, Us Britannis'ex defensore hostis fkctus; catalogunt^cum 8c classium Hengisti, und de copüs Heqgi-l suxiliaribu? geschrieben haben, davon aber nichtsvorhanden ist. Ja es wird der Autor selberf Op Richtet gehalten Mol.jçç.JENA (Sulco und Hanco), zwey Frießländer,j 0 l r >t Zu LaroliM. Zeiten, und ersterer zwar genea-^ res Se*™ principum regumque Frist®, letz-iiJi Cl ' Zugegen expeditionum a se susceprarum subP^ato-e gi-jcco, regibus Scotix Anglixque 8c Ca-p O memorias sollen geschrieben haben. Suffr.Íq n de orig.Friiior. Vo. Fa.

(j.-.^ESCUE, oder Forresque, (Joh.), ein Ritter8e(r- c ^ ; ^ an ? in ‘ öey Konig Hcnrico VI inEn-um 1440/hat ein Buch in lateinischer Spra-j. - e laudibus legum Angli® geschrieben, welchesInY' UUÎ5 mit Joch. Selveni Anmrrckungen rbi6b^i^Uden, mit Ed. waterhusii seinen aber r66zge-iJ^f' 1737 aber von Herrn Sayer, einem JCto,{w Englische übersetzt, und nebst des Forresque Le-Catalogo seiner gedruckten Schrissten,;uî'ol. ediret worden. Fa.

Eqp^ESQUE, stehe Fortescue.

*inii GGERRA ( N ‘ coi -)> ein Dominicaner, vonßeboh* 1 ctU ^ Eecarus zugenahmt,war zu Sieua nZounî> uuhm von dem heiligen Dominica selberHabit an, lehrte anfangs die Theologie,Griechenland und besuchte die heiligeni a?( / r ' wurde 1264 Bischvff zu Alcria, starb daselbstUnd hinterließ postillas in IV propheras ma-

FORTIS FORTUNATIANUS 682

fttzung in der prächtigen Edition des Terentü, die1736 zu Urbino in folio heraus gekommen, gedrucktworden, bey welcher man auch von seinem LebenNachricht findet.

F O R T IS (Decius), ein Apothecker aus Neapolis,gab1588 heraus Comment. in Meßten & alia opufcuia.To.

FOR TIS (Joh. Bernh.), ein Augustiner-Eremit vonSavona, fioriree zu Ende des 15 und zuAnfangedes16 Seculi, war in den Patribus sehr belesen, undschrieb vocabularium eccleiiasticum , welches ^bcn.puccius vermehret hat; ein Werckgen unter dem Ti-tel.' Föns charitatis; historias patrias ; catenam, fp

ein Auszug aus pctr. GarL Wrrcke ist; gab auchrecollectorium de veritate conceptionis B. M. sem-per virginis heraus. Ol.

FORTIS (Raymundus Johannes), einMedicus,wirdVon einigen auch Janforti genannt, war zu Veronavon geringen Eltern gcbohrell, brachte sich aber dieGewogenheit emcs rcichcnMannes zuwege,- der ihnanfänglich in feiner Geburtsstadt, und sodann zuPadua auf seine Kosten studiren ließ. Als er alldaden Graduni eines Doctoris Mcdic. erlanget, undsein crsigedachker Patron gestorben, trieb er diePra-xiu zu Venedig mit einem so glücklichen Fortgange,daß er von dannen 1658 nach Padua zu der vornehm-sten Profeßione Medicinä practicä unter einer an-sehnlichen Besoldung beruffen wurde. Nach diesembekam er auch vom Kayser Leopoldo, der ihn umseiner Gesundheit willen nach Wien kommen lassen,den Titel eines Kayserlichen Leib-Medici, und wurdenach seiner Wiedcrkunfft von dem venetianischenRath zum Ritter erkläret. Er starb zu Padua den25 Mertz 1678, und hinterließ cOnstlia de lebribnsLc morbis maiierum tadle cognofcendis ; consul-tationum 8c responfionum medicinalium centurias

4, welchen in der andern paduanischen AuflageAn.1678 sein Lebe» beygefügt worden. Mang.Fap.

A poc’ai In r V Evan ° eiia ’ in e l )istolas FauJi und in fORTIUS (Angelas), ein Medicus und Astrologus,,^k»n; Comment. in Dumyßum de divinis '* '

y £-**11 J V4VJ.lin.UClU

tr. de duabus in Christo naturis; tr.de° r Pistoris ; tr. de ccelibatu ; condones qua-"vsles, dominicales, in orationem domini-. ^""6 de Sanctis, von welchen Schrissten allenwehr vorhanden seyn soll. Feh.iHijjVGUERRA (Nie.), ein guter lateinischer

practicirte zu Venedig in der Mitte des 16 Seculi,woselbst er wegen seiner besondern Meinungen vielFeinde bekam, schrieb deswegen veritatis rediviv®miliriam, machte sich auch durch seine naturalia fun-damenta de mirabilibus human® vit®, die zu Vene-dig 1543 und 155; in 8 gedruckt sind, bekannt. EI.

Ke.

»bischer Poet, begab sich gleich in der In- FORTIU8 (joach.).siehe Ringelberg.

S, .7, . allwo Um dlemcna Xi sehr werth PORTUNANDER, siehe Liefner (Christian).

""ker fein Gefolge aufnahm, demselben ein conTI TwiTi ^tuc Li m, c . •

Sh.^lcatam ^< n ut nn \s,Ì\ítKo ,,„h ib„ FORTUNATIANUS, falsch Forrunarmsgenannt,

ein Afticaner, war Bischoff zu Aqvilcja, wohnte 347dem Concilio zu Sardes bey, hinckte zuletzt auf derAriancr Seite, schrieb Comment, in Evangelia, undstarb 366. Uie. TiUemcnt memoir. Fa. > . ,

FORTUNATIANUS (Atilius ober Attilius), einalter Grammaticus, von dem man nicht eigentlichweiß, wenn er geiebet, schrieb artem grammaticamU « 3 und

IFui mqimyitu vvrn jwuui viu

^ t ÀÏQf lCat atn Batican verliehe, und ihn endlich zumbetörn machte; worauf er einige wichtige Aemterl ' # H h fi ' Unt> ^vbilch Secretarcue der Couqrega-, p'-vpaganda Fide wurde. Aber ein langesIn b^.àwerìàs' Lager hinderte ihn, dieses Amtber und nahm ihn 173; den 17 Febr. pon

Er hat viel Gedicht« verfertiget, und den'um in italiünijche Verse über setzt,welche Ueber-