FOSSA
FOTERBY
%
FOTIUS FOUCAULT 6« 6
f« JsangenenActa cagíttí, ■ die falschen Anklägerver bcstraffr. Er wohnte allen Seßionen des unter■chV V r 5'’3 gehaltenen Concikii bey, schrieb Cace-*lj n um rorrranum ; breve dicht amzione debil fimta
l'ar ^ ?u Bologna 1589 in 12 gedruckt worden;
das Alislaie und Breviarium ad usum roaianumKi,, ^"'k zu Stande bringen, und starb zu Rom, da-j ' >hn pius I V beschieden hatte, den 2; Dec. 1564,köö r; Jahre. 1 % Feh.fßU A (J ac -)> ein genuesischer Edelmann, lebte inin?^ Ansehn, daß er izzo zum Schieds-Richter^ den zwischen Savoyeu und Genua obwaltenden^ rreichändeln crwehlet ward. Er setzte auch beydeder ^ ^ glücklich durch seine Schrifften aus einan-^ . ' daß keinem dabey zu viel geschahe. OI.y^SSE (Antonius), ein französischer Porte, ge-^.">3 von Paris, War anfänglich des Margvio Se^ dgvi, und hernach Luvovici, -Heryogs von 21 uíS ccretarius, ingleichcn General - Sccretariusstcis danois. Er hatte die griechischen Poeten. gelesen; und war der italiänischen Sprache sorenk'b'.daß ihn dir Académie der Apatisten in Flo-tnc!S $ u ihrem Mitglied erwchlte. Er Übte als einb e |‘ “1^%, t>er sich bey einem rechtschaffenen Man-tz- l^dder um grosses Vermögen, noch um Ehren-i>oo a * dekümnrcrte, und starb zu Paris den 3 Nov.hat j ^h"grfehr im 5s Jahre seines 'Alters. Manfr^,. on ihm eine Uebcrsetznng des Anacreontis ina»idr î'chen Versen, welche An. 1724 mit einigenw?! 1 seiner Gedichte heraus gekommen; ingleichcnPitop ^ C1IC Tragödien unter dem Titel: ManliusCa-<!ii p Polixene &c. Nie.
(P er ' rus Thomas), siehe Thomas (Pettr.).* r ^S'ïfcîí SIS (Hugo), siehe Hugo Farsitus.i 0s siehe Noris (Henr.).
toie a, ^ (Desiderius Joh.), ein Rector zu Roeskild,Prediger und Professor pädagogicus zu Cop-lrgte wegen seines schwachen Gedächtnis-''v8^0 àdigtamt nieder, und starb 1598- Vin.»Igx^ 0 S (Matthias), aus Schonen, wurde nach estHvf,». Mildern Bedienungen, königlicher dänischerivlird^diger, promovirte in Doctorem Theologiä,8e„, ,,„^vsessor Thcologjä primarius zu Coppenha-''d Bischoff zu Alburg, starb 8 Jul. 1683, und» S 1 Vro ei orationes und Predigten. W, d.^Utst (Nicolaus), ein dänischer Medicus von^lcuü zu Lunden Stadt-Physicus und Ca-auch Land-Medicus in Schonen, schriebs, "a hornine; silertiones medicas miseella-
,/g 1 beiden 1624 in 4 gedruckt sind, und starbd, n ‘ i6 4 S/ im ?8 Jahre seines Alters. Mol.
(Afartin.), ein Engelländer aus einer vor-. st r» Familie in Lincolnshire, 1559 gebohren, stu«
GfiZr* ™ rmcoinsyrre, 1559 gevoyren,
J r D, i,^.^îdge, ward Prabendarius,;» Cankcr-Bisà/apellan bey König Jacob« I, zuletztzu Salesbury, schrieb ei» grosses Merck
unter dem Titel: Atheomastix, und starb den uMcrtz 1619. IIL.
FOTIUS (Joseph.), ein Jesuit von Reggio in Caka-' brist oltra, gkbohrcn 1606, lehrte die Rhetoric, Phi-losophst und Theologie, war darnach Prediger, 1675Unter - Probst des Profeßhauses zu Rom und der Con-grégation B. 23: Assumpt. daselbst, und schrieb insor-matioriem pro Ign. Azebedo & iociis in odium sideiinterfectis; fynopsin vitee, virrutum Sc miraculorumS. Franc, de Sales; übersetzte aus dem Französischenins Italiänische, doch ohne Vorsttznng seines Nah-mens, Steph. Bineti converlionem lacronis, consola-tionem animarum afflictarum, responiionem de hie-rarchia eccles., tract, de illecebris amoris j. C. ;ungleichen Jod. elndries perpetuum gladium reginxmartyrum; Chriflopb. de Vega cases öi evenrus con-fellionis aus dem Spanischen; Nie. Tdloni histori.irnsarictam unter dem Nahmen Academici Expoiiti,Goflv. Nickel epistolam de paupertate aus dem Latei-nischen, und Ducijjic BuUtcmii articulas testamenti
aus dem Französischen. AI.
FOUCAULT (Nicolaus Josephus), königlich - stall«zösischcr-Staats-Rath, war zu Paris, aUwo sein Va-ter Secretarius in dem königlichen Staats-Rathge-wesen, den 8 Jau. 164g gebohren, that sich nach voll-endeten Studiis vor Gerichte dermaßen hervor, daßer, »ngeaclstet seiner Jugend, unter die berühmtestenZldvocatcn gezehlet, und deswegen gar zeitig zu an-sehnlichen Ehren < Liemtcrn gezogen wurde. Im Ein-fänge bekleidete er die Stelle eines Procureur'- Gene-rals von den Regvetes de l'Hotel, nack) diesem aber. wurde er General-Ldvvcat bey dem grossen Rgth,einige Jahre darauf Reqvekenmeisicr,^ und sodannauch hinter einander Intendant zu Monkaubaü, Pauund Cacn. Als er sich zu Caen aufhielt, entdeckteer die alte und 2 Meilen von diesem Orte gelegeneStadt der ViducaBium, wovon er an diechtcademiedes Inscriptions zu Paris, deren Mitglied er gewest,eine ausführliche Relation nebst vielen Jnftriptionèn,und einer Zeichnung eines vollständigen Gymngstt. siberschicket. Nach feiner Zurückkunst ward cr öln.1704 zum königlichen Staats - Rath gemacht, undvon der -Heryogin von Grleans ungefehr 8 oder 9Jahr vor seinem Todt, zum dirigirendcn und vor-nehmsten Mitglied ihres Conseils bestellet. Er starbden 7 Febr. 1721, im 79 Jahre seines Alters. DieProvintzen, worüber^er die Aussicht gehabst habenihm grossegthkils-zsi danckcist daß die Gelehrsamkeitbey ihnen iu .grosse Aufnahmt,gekommen. So hater auch. nicht sillein die Origines de !a langue Fran-çoise Pétri de Cafeneuve, wckchk bey Menugii dictio-naire étymologique an. 1694 anzutreffen, Von derVergessenheit errettet, sondern auch das schöne undgemeiniglich dem Laccan.tio zugeschriebene Merck, demortihus persecutorum, zu aüerestk aus der AbkeyMöissac aus Licht gebracht, und von Baluzio in fei-nen Miiceiianeis heraus geben lassen. Uill.
TOV.