Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
711-712
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FRANCKE

711 FRANCISCUS FRANCIUS

Restaurator genennet wird. Er starb den 12 Aug.1546, und ließ einige commentarios über den Tho-snam; summam sacramentorum ecdesice , und re-lectiones XII theologicas, welche Wercke nach sei-nem Tode von dessen Schülern in Ordnung gebrachtworden. Sonst hat er auch confeßonm-io und con-sejo sabre fi los sennorés pttedcn vender ò arrendnr losofficias coma Escrivanìas y Algttazìlasgos, nxídK$ letz-tere viel. de Zuniga edirt, geschrieben. Ant, Ech.Fr.

FRANCISCUS (Ant.), mit dem Zunahmen Corlus,von welcher Nation er auch war, lebte als ein Cleri-eus in der andern Helffte des 16 Seeuli, und schriebim Italiänischen historiam fuorum temporum, diezu Rom 1567 unter dem Titel Comrnentaria gedrücktworden; Eventa claflìs carholici régis in Leptim- magnam ; Expugnationem Gerb® ; event» clasiismaritimx turcicx. Ol.

FRANCISCUS (Blasius), siehe Pagan.

FRANCISCUS (Jac.), ein Jésuite aus Varaua inLothringen, gebohren 1574, trat wider seiner ElternWillen in den Orden, lehrte die Philosophie zu Dillin-gen, war Cantzler der Universität Pont a Mousson,' promovirte in Doctorem Theol. und kam endlich nachRhcims. Er soll so keusch gewest seyn, daß er auchungern mit eincni Frauenzimmer geredet, hat de cau-sa lalutis infantum contra infanticidium gebennense ;Comment, in Psalm. 11g ; Eversionem Adei calvinia-n®, und in lateinischen Versen animx ad inferos da-mnatx larnentationem geschrieben, und ist 1639,4Dec. gestorben. AI. W, d.

FRANCISCUS (so.), ein in Hnmanioribus wohlversuchter Niederländer im i6Seculo,vönLöven,hatepitomen syntaxis oder vielmehr eine Grarnmaricarn157g herausgegeben. Sw.

FRANCISCUS (Jo.), ein frantzvsischer Jesillte, ge-bohren zu St. Clou 1582, lehrte die Philosophie undMachest«, war eine Zeitlang Präftctus Srudioriuu,hernach Reetor in verschiedenen Collegiis, zu Alencon,Amiens und Revers, schrieb im Frantzösischen icien-tiam Geograph!®; scientiam aquarum; de lpbxta;cbtonologiam de instuxibus siderum; de quantitate&c. und starb zu Rennes 1668, 20 Jan. W, d. AI.

FRANCISCUS (Philippus), ein Benedietiner, edirtet6;z direäorium tpitituale Novitiotum benedikki-norum z» Cöln in 12 .

FRANCISCUS (kîenatus), siehe François.

FRANC PU s (Petrus), ein Poeke und Redner- geboh-ren zu Amsterdam 1645 ,19 Anglist, Hai, nachdem erzu Leidem feine Studia absolviret, eine Reise nach En-gelland und Franckreich gethan, und zu Angers inDoctorem Juris promoviret, auch in Italien sich mitden gelehrtesten Leuten bekannt gemacht, worauf ihmbey dem Gymnasio zii Amsterdam 1674 die ProfeßsoEloqvcntiä, Historiarum, und über dieses 1H86 grätnLingvä ist anvertrauet worden. 'Er hat in der Ora-torie die Ackion nebst der Pronunciarion sonderlich

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excoliret, fpecimina eloquentix exterioris; StreitSchrifften mit Jacobo Perhonio und Po. Jenst 'als: Carmen in Scurram litterarium (lcil. P erlZ ° n

nium) intra suasse latebrasoccultantem; Epist°' ä

inter

ad Perizonium, qua vera causa obort® nuper

illos inimiciti®, & nuda ac iimplex facti narr» ^continetur; Epiltolam 2 ad Perizonium, qua ad cvillationes ejus grammaticas respondetur; Estlpoeticum in Perizonium 8c ejus asseclas, ohne ob 1nien; vindicias centur® grxcanicx in nuperuiN c ^mengrxcum(Joan. Jensii) ad Perizonium; P° eI î]f fi pJo. Jenlium, furiosum Lc mendaciifimum mag lir ^lum, ohne Nahmen; mit welchem er sich aber nie-mahls, durch jani Brouckhusü Vermittelung/der versöhnet; Encomium galli gallinacei; F er pnandum, s. carmen panegyrieum Ferdinando,scopo monasterienst dictum, U. a. M.; Orat. de jj& prxstantia lingux gneex; de ratione declain- -u. a. m. welche zusamnlen 170Ó zu Amsterdam. lgedruckt worden, geschrieben; auch des Gregors

%'mnzem liotniliam, de amore ergaproximuin alss

Griechischen ins Holländische übersetzet, und nütmerckungcn erläutert, worauf er 1704 den l 9 s ei tau seinem Geburts-Tage gestorben. Seine OAsspoàurna- sind nebst dem Verzcichniß seiner Ltdlten, nnd besten Lcbens-Beschreibrmg cumvirorum ad eum epistolis 1706 zu Amsterdam V 1 ’ 1gekommen. ~mci

FRANCKE (August Herm.), ein lutherischer ~s).logns, gebohren zu Lübeck i66g, 12 Marc.

Ich. Francrcn« Sohn, studirte zu Gothä,

Kiel, üamburg und Leipzig, und würde , v j>

D. Rorthslten nebst Christian Scrivcrsvatißime unterrichtet. Zu Leipzig wurde er ^Magister, stifftcte nebst andern das daselbst

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ftürimibC Collegium bibJicum, welches zu W. jt Jltistischen Streitigkeiten Anlaß gegeben, und h'w.„otdaraus einige Zeit zu Lüncburg bey den, Herr» 0haarn auf; allwo ihn eine nicht geringe inncrlme^pfechtung des Glaubens überfallen, in welchen ' J .ppfe er doch unter anhaltenden, Gebete glüctlievget; weswegen er öfftcrs die Stadt Lünedn^ sttandere und geistliche Geburts-Stadt, wie -. erste und leibliche gencnnet. Er hielt sich daraul^^Monat zu Dreßden, im Hause und am Tischs, ajH’»er« auf, und kehrte alödenn wieder nach Lclpi.wo er den Studiosis, welche vfft bis 3 °°$!waren, biblische Collcgia las, darüber aber w , 0Predigern und der Académie m viel Widers,giijss* gerieth. 1690 wurde er Diaconus bey drrner-Gemcine zu Erfurt. Weil aber die ,

tholischen daselbst übel zufrieden waren, das ^ ßcwihrer Gemeine an ihm hiengcn: so nähme" ^gènheit, denselben 1691 unter dem Vorwaiw/ cll r| £ 'die öffentliche Ruhe gestöret, seiner Acmter îl ^zen, und ihm unter harte» Vedrohungen,a«'-^^i^daß'tr innerhalb zwey Tage» die Stadt räumWeil er aber noch in Erfurt an dem Tage/ ^