Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
745-746
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?4y FRESINGA

FRESNE

ÏCÍ]

^"Uchmen bat, herausgegeben, worauf «1697Leb. Mal.

ESin Ga (Renicus), ein gelehrter Fneßlandrr{ .^''«iiecfer, lebst im 16 Seculo, und beschrieb inm ^"""spräche, was von 1576bis1584 in ftl--de ^ Daterlande vorgegangen. A.

'RESNAVF ÍÍAen Ve..rral

du

l g I Es NE (Carolus), Herr von Cange.gebohrenNrm p ^ Dec. nus einer vornehmen Familie, auf tUL;‘ bey Amiens, frudirte im Jesuiter-Col-

ärlea und setzte nachmahls seine Etudia zu

10 und Paris fort. Hierauf ward er 1631Advocat j U Paris, und 1645 königlicherdie m »^'ster S u Amiens. An. 1668 nöthigte ihnnach Paris zu retiriren, woselbst erOlof-M^cll« Lc infimse latinitatis, it. medix & infi-ca ü ^ l ® c * tat » in 2 Tonus, nebst einer prxfarione, deîevl c ° r niptaä grsecitatis und DiiE de inférionsc ab u r mismatibus > wie auch einem etymologico vo-Histor gallic» schrieb. Er gab ferner die

rì am I e des Cmnami,t}it annales des iLonarce und histo-lu(^„ “y^ntinam duplici Comment. 8c nummis il-dkUckk^ ' J° auf groß Papier i68c> zu Paris M

tiiiopi >ehr rar ist ; bißoire duconqueße de Conßan-cl^onT C0,n P°P e par Godefroy de Ville- Hardouln ; dast^ürn" 0 ] 1 ; Cyridi, Pbilopotti aliorumque ve-

R^gloflaria ; traité hißorique du chef de S.Jeande s hjß’ Mémoire far le projet ddun nouveau recueilqu e l t |a ,7f . w d e France, so M des le Lony bibliotke-beli es * ° rb l ue de France steht z lettre au sujet des ìi-tre de teins en teins je publient en Flandres con-E)if]ç r " ’R* Henschemus iy Papebrocb heraus; schriebIcci Q r . portu Iccio, so bey Guil. Somneri portularxofy U b OLfaris illustra to ; seriem Archi-Capel-ífis ar Ralatii Francise, sb IN Jac. Wenckeri colle»dqs 7^ lv * êc cancellarix juribus stehet, fîeng 1680îdtlchp/-"^ des principales audiences da Parlement an,flese&t hernach Franc. Iamet de la Gueßiere fort-Ton, ^ "d Nieol. Nupied davon 1707 den fünftenüber Paris in folio ediret; machte auch Notenebeg i)r, Historie des heil.Ludwig, und war

kiger Edirung des Chronici Pafchalis beschäst-i 6 S8, 23 Des. im 78 Jahre verstarb,jphijitts gedachtes Chronicon nebst des|«rtg f Leben zu Stande brachte, und 1688 zuWtber J 1 ' 1- heraus gab. Er hat einige gelehrte^iddarunter zwey im Jesuiter-Drden gelebt,gelehrten Sohn gehabt, der nachgchendsI dot de v‘ tcr iu Poitiers worden. Pe.’AE. Renau-u F R P e x . morre du Fresne. Jour.

E REstvd Üehe Canaye.

e *H tu ^ R.( Raphaël Tricher) , oder Fraxineus,

«T^érner n: or ‘ sl liwarta und Antiqvitäten wohl-Parjg „^c'm>tzos, von Bourdeaup, lebte 16;8 zu

r Fharo ”) ^'Hcb - epistolam ad Perr. Seguinum,tb tia üro Ilda ln numo, welche auch in Jac. Gronovii"IN. X stehet,' gab cataloguni illustrium

NAYE (Jean Vauqu), siehe Vauquelin.

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de pictura scriptorum, nebst Leonh. Vineii Buchtdella pirrura heraus; Wolke auch eine genaue Be-schreibung der Insel Creta rdiren , dazu er allbereiteinen grossen Verrath von Müntzen und Land-Char-ten gesammlet hatte, starb aber 1662 darüber zu Pa-ris, ehe das Merck fertig worden. Er besaß einekostbare Bibliothek von den rarcsten Büchern, davonder Catalogus 1662 zu Paris in 4 gedruckt worden,welche dessen hinterlassene Wittwe dem Könige inFranckreich für 24200 frantzösische Pfund vcrkauffte,ob ihr schon vorhero ein anderer 33020 Pfund davorgeboten hatte. Zornii bibliotheca antiquaria 8e exe»getica in S. Scripturam.

FRESJVEAU (Julianus), ein paristscherDoctorTheo-iörjtä und Dominicaner zu Mans, lebte zur Zeit desKönigs -Henrici III, und schrieb einige Bücher widerPetrum Märtyrern; Predigten, und verschiedenesmehr,sowohlin lateinischer als frantzösifcher Sprache,und starb zu Angers, wohin er sich die Fastcnpredigtenzu halten begeben hatte, 24 Fcbr. 157;. Ech.Cr. Ve.

F R EÌ> N O, siehe de Mendoza (Ferd.).

del FRESNO (Franc.), ein spanischer Franciscaner-Mönch, lebte um 1622, und schrieb Commentaria inuniverfalia Porphyrii & prasdicamenta Arißotelis.Ant.

du FRESNOY (Carol.AIphonlüs), einesApotheckersSohn zu Paris, gebohren 1611, foire ein Medieuswerden; hatte aber so grosse Lust an der Poesie, daßer beständig sich in derselben übte; wobey er so einenTrieb zu der Mahlerey merà, daß er sich derselbenwider feiner Eltern Willen völlig widmete, und 1634nach Italien gieng. Daselbst wandle er alle Zeit aufdie Mahlerey, Poesie, Geometrie und Bau-Kunst, be-fand sich aber dabey in so schlechten Umstanden, daß ergeraume Zeit nichts aks Brot und Käse zu essen hat-te; und schrieb ein schön Gedichte in lateinischenVersen von der Schilderey Kunst, welches in die en-gel-und holländische Sprache übersetzt, auch in diesernoch letzt 1722 zu Amsterdam nebst seinem Leben ge-druckt worden. Er starb 1665. Nie.

du FRESNY (Carolus Riviere), ein Frantzose, ge-bohren zu Paris 1648, wurde in seiner Jugend Cam-mer-Diener bey Ludwig XIV, der ihn sehr liebte. Erhatte eine besondere Neigung zu der Mahler-Bau-und Gärtner-Kunst, und ein natürlich Geschicke zurMufle und Zeichnen. Sonderlich übte er sich imGarten-Bau, und wurde vvn^Ludovico XIV zumControlleur der königlichen Gärten gemacht. Erwüste aber nicht Hans zu halten, und verschwendetealles: daher der König sagte, er glaube nicht, daßer im Stande sey, ihn reich zu machen. Deswegenverließ er den Hof, und wurde mit dem Comödien-Schreiber Renard bekannt, mit welchem er vor dasTheatre italien Und François, Comédien Machte.Als 1710 das Privilegium von dem Mercure galantaufhörte, bat er sich solches aus, schrieb auch einigeZeit den Mercure mit Fleiß. Weil er aber keinenAaa z Zwang