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GAILLARD
GAINIER
G AJONUS
GALANUS
hes pro omnibus hominum statibus ; meditationesde noviíììmis, de peccads &c. und varias rationesmeditandi, dum recitatur rosarium B. V. j M Manu-scripte hinterlassen. Er fiel 18 Monate vor seinemTode zu Moden« in eine schwere Kranckheit, in wel-cher er das Gesicht und Gedächtniß völlig verloren,und starb den 6 Jul. 1607 zu Modena, im 70 Jah-re. AI. To.
GAILLARD (/Egidius), ein französischer Edelmann,lebte in der Mitte des 17 Seculi, und soll nach eini-ger Meinung das Buch de Supposito geschrieben ha-ben, welches insgemein dem David Derodon beyge-leget wird. Jo. Vogt. in Bibliotheca historiai haere-liolog.
GAILLARD, ober Gagliardus, (Jacob), ein hollän-discher Theologus im 17 Seculo, war Prediger zuMontauban, und hernach zu Leiden Pastor der fran-zösischen Gemeine, Theologia Professor, und des Col-legii gallo - belgici Präfectus. Er wolte von keinenallulionibus in der Bibel wissen, weil alluiio jocusmenris sey, ließ aber accornrnodariones in derselbengelten, und schrieb Specimen quaestionum in novurntestamentum de silio hominis; MelchiiedecumChristum unum regem justici* & pacis &c. Ben.
de GAILLARD, oberGagliardus, (Petr. Drovec),ein Parlaments-Advocat zu Paris, von Langres inChampagne, war in der politischen und Kirchen-Hi-storie wohl beschlagen, florirte 1584, und schrieb la
metbode que l'on doit garder en la lecture des hißoires ;une table chronologique & méthodique pour la counoif-fance de toutes les hißoires du monde; la chronolo-gie if c. Cr. Ve.
von GAILLARD (Raynaud), Herr V 0 N ChandVN,ein guter Poete und Philosophus, aus Provence, wardas älteste von seinen 17 Geschwistern, darunter derJésuite y Gaillard, und der Abt Gaillard, durch ih-re treffliche Beredsamkeit im Predigen sich berühmtgemacht; hatte einen natürlichen Trieb zur Poesie,und verfertigte viel schöne Stücke, schrieb aber zuletztnur geistliche Sachen, als Paraphrases in heroischenVersen über das Buch der Weisheit, die Sprichwör-ter, den Prediger, Hiob, und starb 1706. Leb.
GAILLARD (Thom.), siehe Gagliardi.
GAILLARDE (Johanna), eine gute Poetin, von Lionbürtig, hat im 16 Seculo gelebet. Ve.
GAINIER, Ob« Gainerio, Gaynerio, Guaynerio,Guernerius (Ant.), ein Meistens zu Pavia, welcherdaselbst 1440 gestorben, und de segritudine stomachi;de febri ; de aegritudinibus in generali ; de pleurifi ;de fluxibus ; de arthretica in junsturis ; de paslioni-buscalculi; in terdum Avicenna; de aegritudinibuscapitis; de peste; devenenis; de aegritudinibus ma-tricis; de balneis; de «gritudinibus juncturarvm;antidotarium geschrieben, welche Werde mit Jo. Ful-conis Zusätzen zuLion 1518, undwicberum 152; in4zusammen gedruckt worden. Sein Tractat de mu-tierum aegritudinibus ist 1474 in fol. «ud sein Buch
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de balneis Aquae civitatis montferrateniis, nebst ,,dern Schrissten de balneis zu Venedig 1557heraus gekommen. Ghil. T. Ge. Fa. 0 ,
GAJONUS (Bartholomaeus), ein Meistens l»na, in der ersten Helffte des 10 Secul, hatte nm unem Collegen, dem Ant. Fumancllo einen *)fStreit de facultate vini ; schrieb auch Epuìul ^Josephum Valdaneuin de l’ecdone venae, 4 U *annularem digicum limstrae manus, in lieni* a . c ; s ,bus, die nachmals des Valdanei quaestionibusin», ^,so z» Padua 1567 in 8 heraus gekommen, u>ugedruckt worden. Li. he.
GAJOTIUS (Magnus Antonius), hat 1047 jveltfcratis aphorisinos in hebräischer Sprache zukdirct.
GAJUS, siehe Casus.
G A J u S (Bartholom.), ein gelehrter FranEMönch von Perugia, war daselbst Professor #phia und Theologia, predigte auch in denfteit italiänischen Städten mit so grossemdaß ihn Clemens VI nach Avignon zu sicheine geraume Zeit bey sich behielt, hernachEpifcopv nemoricensi machte. Wenn er gestock^,,,-nicht bekannt. Er hat 3 Voll. Fasten -Advem^^andere Predigten, auch verschiedene rheologiMke mehr im Manusiripte hinterlassen. Ol.
GALAM 1 NIUS (Augustinus), einDoNiiN^UU^s
Brasighrlla in der Diöces Faenza. gebohre» 7 Wwar anfangs hin und wieder Inquisitor, het>«Ä^neral-Commissarius S. Officii zu Rom u»d * ^fier S. Palatii, endlich 1608 Ordens
i6n Cardinal, wie auch Bischoff zu Recanath' ,^,zu Osimo, und starb au diesem Orte 6 Stpstfast 90 Jahr alt, nachdem er Ada synodal«'. Mtutiones pro Clero auximanenli ; Episteln " ^ p
Testament geschrieben, welches zu Romgedruckt worden. Ug. Ech.
GALAND, siehe Galland.
GALANTE (Abrah.), ein Rabbinevondes R. Mosig Lorduero Schüler im 16 L a. u" 5
schrieb fT-ps, so ein Comm. in lib. Zoi« r
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noch im Mavuscripte liegt; np' m’ , lun Llhßhncd*oi3 h'ip, vox Henrium, welches ein .s jCommentarius über die Kläglicher JerelU^
der Oppcnheimcr Bibliothec lieget auch vo"Comm. in Exodum im Manuscripte.
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GALANTES (Livius), hat 1627
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GALANUS (Clemens), ein Theatiner Echer Mißionarius in Armenien, im }7 „riti 1 ',,i<
Sorento burtig, hat in 12 Jahren m „ af« jisehen Provintzen eine gute Wissenschafi ^.^e»'
scheu Sachen erlanget, und zu Roni d>e^,ihrer Sprache in der Theologie unkcrrM. £i|iyne von seinem Discipel erhaltene armemi 1