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goelicke goericius
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„ 'st tiarf,' Ce ’ deutsch« und lateinische Gedichte rc. u»dj ^719 gestorben. Seel. Mol.
* 6ol) rca . ; ( Andreas Ottomar ), ein Medicus, ge-Nienburg an der Sale, im Fürstenthunrd«kg„o ''Udirte tn dem Gymnasto zu Zerbst, giengi '*- ?^ch Berlin, allwo er bey den Söhnen des
Herr^ -«acrnn, anwo er vcy oen ^vynrn vrvscheu ou ^ vonWsda,churfürstlich- brandenbnrgi-lker tz. -.^ueil Leib-Medici zwey Jahr lang Hofmei-oder ,/ ?Egab sich darauf nach Frauckfurt an derDc,^. trieb vier Jahr lang die Artzneykunst.
J c ^ er nach Halle, ward daselbst DoctorMc-°>>> ^'"-galsd-un nach Holland,, und hielt sichnct 3 itrji ^iden und Amsterdam auf. Nach fti-Ehielt in Deutschland practicirte er zu Zerbst,
^riq,^ '"'auf die Proftßionem Medicin« extraordi-^'vlnd/^uach auch Vicariatnm ordinaria zu Hal-''ach 2 V,, 'ßbemi als Professor Medicinä ordinarius^'Aîedí^ -Urg berufen, und kam endlich als Proftf-?ll>yy ordinarius nach Frastüfurk an der Oder,'Wfiti'l ' 5 l>ch die Stande des lcbusischen Kreises, zueinj, ' Physico erwehltm, welches Amt er aber>"is fahren wegen des beschwerlichen Rei-^4 den' ^"chab, und zu Franckfurt an der Oder,^chrjfft " l 2 Jun/ im 74 Jahre verstarb. Seine
u " sind: Historia medicins ; instituriones
lv^tnar lL " CUn ^ U!T1 principia'mechamco-orgariica‘ f i’titjti*’ historia iireraria am tomes; zahlreiche0 worunter einige, und zwar die
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öl ; ffr iacj am , — -~ a —_ —
poitlnninio revocandas refarciendo, tu#Prost!? s° de spiritibus animalibüs exforo medi-
■ ^csssg'0Endis handelt, von andern Medicis heftig' r eignv verschiedene Abhandlungen in
s> M îr u.'î ''cedico'-francoturrenstbus, deren Auf-
Liè-â'-r ^
,chl>!»qn„ i ? (Georg. Christoph), ein schwäbischerQi 2 ì ci,, zu Tübingen, und gab daselbst
s*Qn 'bclch-^^ài'ma de regali vestigalium jure her-
wedicinD corpore,’ per chirurgiam 8c
wieder aufgelegt worden.
sch.Dct.’ /^Uh. ), War zu Middelburg in Seelandä^itiq gebühren, verlohr aber seinen Vater!»r ?tt fslss' l,i> ' x>c d ihn sein harter Stiefvater nichtwrd p í î^olte, legte er sich auf die Buchhandrch^'ge in seinen Nebenstunden eine
dj,ch"d NrjL"^d Nachrichten über verschiedene Kün-ê^Svr^'^'5sken, schrieb nachgehends inhollän-
. eix ^ iüdlsthr Nneionieäe»» in o. Koliniifrn t
ÏCíu
s'eht G»ricius.
GOERING
G O E S;
104.6
• - «er • K 5 . &i s^ e Antiquitäten in 2 Folianten;•w 11 4 Kirche aus den Schrissten Mo-
Istk ' Eiltlei>^ "î svl' ; historiam sacram & profa-
b^dst, zu Ausübung der allgemeinen Mah-ìEr^Utstl, , ^ Engere Johann Lange zu Ham-tw .îchen Wchnfaus gegeben; die Erkenntniß desAkch "llgkmra.seiner Natur und der Mahle-""d Baukniist nach den Lehrsätzen dertJL. Uni> starb zu Amsterdam den i Map
GOERING (Jo. Christoph), ein LandpßrrrerzuBle-'chendorp in Wagricn von 1657 bis 1676, aus We-nigsommcr in Thüringen gebürtig, hat Liebes-Margenblünrlcin, oder Venus- Rosen- Lränylein geschrie-ben. Mol.
GOERITZ (Conrad), ein lutherischer Prediger, ge-bohren i6z/ den 19 Jun. zu Königsberg in Preus-sen, ward, nachdem er sich viele Jahre in Deutschlandaufgehalten, 1662 Rector z» Slitz in der Abtey Fnl-da, welchen Ort er 1666 wegen der allda entjlande-nen Unruhen verlassen muste, worauf er 1668 zuStarckenberg in Preussen Pfarrer, 1675 aber Diaco-nus am Lhum zu Königsberg ward, und 1690 de«r5 Aug. verstarb. Seine Schrissten sind: Syncreti-sta transsubstantiator; Syacretista calumnúcor. Ar-nold.
GOERITZ, O&iEGericius, (Paul), ein lutherischerLheologus, lebte 1588, und schrieb: Predigten überdie 4 Sonntags-Evangelien des Advents u. a. m.Hisst de efficaciaScripturocsacras; de efficacia sacra-mentorum ; de parvulis sacrae coenae convivis.de G O E S (Benedictus), ein portugiesischer Jesuit, aufder St. Michaelis-Insel gebohren, führte erst einwüstes Soldaten-Leben in Indien^ und trat daraufi;88 in seinem 26 Jahr zu Goa in die Societät. Ersollte sich, weil er einen geschickten Kopf hatte, demSttidieren widmen, welches seilte Obern verlangten,er wollte aber aus grosser Demuth ein Coadjutor tem-poralis bleiben. Aufseiner nachherigen Reifem Per-sien begriff er diese Sprache so fertig und gut, daßer hernach vom Vice-Re in Indien nach Catayage-schickt wurde, um die Situation dieses Landes, undob es mit China einerley Reich sey,zu erforschen. Erbrachte mit solcher Reise 3 Jahr zu, starb, als er... kaum dieGrentzen solcherProvintz beschritten, zuSo-: ceu II Apr. 1607, vermuthlich an beygebrachtemGisste, und hinterließ relarionem itineris -ä dete«gendum Catayum im ManUscript. AI, Ant.a GOES (Damian.), ein Portugiese und grosser Lieb-haber der Poesie und Music, aus einem adlichen Ge-schlechte, im 16 Seculo, aus dem Flecken Alenqvee. -bürtig, wurde wegen seines Judicii und guter Auf-führung, in wichtigen Angelegenheiten nach Franck-reich, Deutschland, die Niederlande und Pohlen ge-schickt, in welchen Gesandtschaften er 24 Jahr zu-brachte; that darauf eine Reise nach Italien, undließ sich nach seiner Wicderkllnft zn Lvvcn nieder;wrirde aber wieder nach Lissabon bcruffen, eine Hi-storie von Portugall zu schreiben ; da er denn der Re-ligion wegen ins Gefängniß kam, sich aber so wohlvertheldigte, daß er nach einiger Zeit, wiewol mit derBedingung, nicht aus Lissabon zu weichen, wieder sei-ne Freyheit erhielte. Das Jahr seines Todes istUnbekannt. Er schrieb fidem, religionem, moresquePEthiopum, so in Andr. Schbtti Hifpania illustrataTom. II stehet ; commentaria rerumgestarum in In»dia a Lufitanis; de rebus & imperio Lusttanorum ;urbis ÖJyfliponenfis delcriptionem, welche auch inUttU 2 Schvtti