Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1093-1094
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Mokbe

Gottfried

GOTTFRIED

ÏOP4

îvêlch^ man ihm auch eine Statue gesetzt, aufMit einem Krantz von Ephcu und Rostn,Gq Pír. iv^ Ju!tlCnm Kette vorgestellet wird. Gad.

j******D, oder GaIfredUï,(Joh.),W«rt Col-^ecretjj- und schrieb Lecturain in I & II

We ‘^ e Mit Celji Hagonis postillis 1514gedruckt worden, Fa.

èk, q. *ED (Joli. Christoph) , ein bekehrter Jiu[' 3 , tíopfí. 0tt ^ c des i§ Seculi, von Dreßlau bür-dein er ,, 5 Benjamin Wolf genannt, trat, nach-^ Lq,,g°, .^cau die Stelle eines Rabbi bekleidet,N Walbach zur christlichen Religion, hielt

ichrieh ìu Kiel und Coppenhagcn auf, und^ 0. "^c seiner Bckehrungs-Historie narratio-^b, la , lme °ne ben Jochai in Schallcheleth hak-? to papz'i-^EMoriam egrestus spiritualis ex fEgy-^ ^ deutscher Sprache; primitivam stdein

f !ändii>s, ^'^eare, ebenfalls deutsch, so ins Nie-b übersetzt zu Amsterdam 1724 heraus ge-Oo-pH r W ‘

oder Ganfridi, (jo. Franc.), Che-, litt, . de Prez und Parlaments-Rath inPro-Ä L lnt Historie von Provence in 2 Folian-^ Aft r'sins 11 ' die sein Sohn, der Abt Gaufrisi,Gn oc 6eti ^^druckeu lassen, und ist 1689, im 60Jahr

O'I'Tpn L o.

s Us ’ C To!^^’ dder Gothofredus, oder Godofre-frff'- fl >!ö bpr Lua ° VICUs ) ' ein deutscher Histori-fri r,c í > : v7r ^àîitz, in der Mitte des 17 Seculi,^rchonrologiam cofmicam, odcrBe-t p E 1 U Glirp®,, c Ksyscctbumcf, Lönigreiche und11 lî! «í>r t „ a CC ganycn Welt, welche 1646zum drit-r *um v st ^" uvi in folio aufgelegt ward; In-

toi 1 il *rn . |mv vtl i vuv ivu*v 5 xu-

ss. ch« Scfm s Cl * ^deu Beschreibung des ^önig-v^nic, Cöe ,l 1/ und dessen Rönigcn; historischesof, ^'8? dp,.^>->^^ucibung der Geschichte vomqâ^sch {t bis aufs Jahr 1619, welche sehr

fk[ 3e Jege, ' und 1710 zu Frauckfurt in fol.

Jac. van Meurs ins Holländi-ean r ^Nten vermehret, 1662 zu Amsterdam inworden; neue Welt und amcri-

^es^llicam^' °der Gaufridi, (IVIauritius), einSi« ^ seculi °^^"tagne, in der andern Helffte8. (,^ch ei» "/ war Doctor und Professor Thcolo-^Mlekter Prediger, und schrieb vitamb,a"( kst&etj sir U1 Pa P e brocbii Actis SS. T. IV^v'p^iich, ^ Mir officium verbessert und vermehrt

(Eaul), ein bekehrter Jude aus dem-n h v'cl> meist in den Niederlanden auf,drird Ì :! î n ' Sprache: Einleitung, wodurchiw' triftn'76 bie Juden von dem Fluch alleinW ^il der m^wst worden; ingleichcn einige Be-ottheit Mestlä aus Solar Berelchir.

GOTTFRIED, oder Godsfridi, (Petrus), ein Fran-cisée! »er, von Antwerpen, war Prior seines Ordensdaselbst, lebte wegen seiner Frömmigkeit unter seinenGlaubens-Genossen in grossem Ansthn, wurde etli-che mahl in wichtigen Angelegenheiten nach Rom ge-schickt, solte Suffraganeus des Ertz-Bischoffs zuCambrai) werden, schlug aber solches aufschrieb de-iertum live ereinum Domini in seiner Muttersprache;chlamidem sponll de interiori invitations vite accrucis Christi ; concionem de refurrectione Christi;panem angelorum 8cc. und starb in seiner Geburts-stadt 1558, im 66 Jahre. A.

GOTTFRIED, oder Geoffroy, (Stephan Francise.),ein srantzösischer Medicus, gebohren 1672 den xzFebruar, zu Paris, allwo sein Vater ein Apotheckerwar, der ihn zu gleicher Proftßion bestimmte, und ihndeswegen 1692 nach Montpellier zu einem berühm-ten Apothecker schickte. Der Graf von Tallard nahmihn, da er als ausserordentlicher Abgesandter nachEngelland gieng, 1693 mit nach Londen, allwo ersich unter den Gelehrten so bekannt und beliebt mach-te, daß er in die königliche Gesellschafft aufgenom-men wurde. 1702 reisete er mit dem Abt Louvoianach Italien, und entdeckte seinem Vater, als er wie-der kam, daß er keine Lust hätte, dessen Proftßionzu treiben. Er ließ sich also 1702 zu Paris zum Bac-calaureo, und 1724 zum Doctor Medicin« mache»,wurde auch nach Tourneforts Abgänge Professor derMedicin in dem königlichen Coüegio. Herr Fagon,Professor in dem königl. Garten, setzte ihn 1707 anseine Stelle, die Chymie an stat seiner zu lesen, tratihm auch solche Proftßion 1712 völlig ab. 1726Ivard er zum Decano der Facultät in Paris erwehlet,und blieb es etliche Jahr hinter einander; ergab sichaber seinen Geschäffccn so sehr, daß die Gesundheitmercklichen Schaden dabey litte, und verstarb 1731ben 6Januarii. Als er noch Professor der Medicinin dem königlichen Collegio war, dictirte er die gan-ze Historie der Materiae medicœ : und diese diftatawurden, als man sie, nach dessen Tode unter feinenPappieren fand, von G. Douglas ins Englische über-setzt, und unter dem Titel «treatise es tbe Faß!,vegetable and animal Subfiances made äse of in pby-

sie, zu Londen 1735 nebst des VerfassersLebens-Be-schreibung heraus gegeben.

GOTTFRIED, oder Gothofredus, (Theodorus),der älteste Sohn des ältern Dionysii Gochofrepi,gebohren zu Genev i;8o, i7Julii, studirte daselbstund zu Straßburg, gieng 1602 nach Paris,und nahmdie romisch-catholische Religion anlegte sich mit gros-sem Fleiß auf die frantzösische Historie, und wurdeParlaments-Advocat. Vor die Mémoires , dnrinneer den Vorsitz des Königs von Franckreich vor demKönig in Spanien erwiesen,gab ihm derKönig 1613eine jährliche Pension von soo Pfunden, welche 1617bis auf I2C2 erhöhet wurde. 1632 ernannte ihn derKönig zu seinem Historiographo, mit einer Pensionvon 3620 Pfunden. 1634 machte er ihn zu seinem3 zz 2 Rath