Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1223-1224
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1584 zuGenff und 1586 zu Basel zusammen gedrucktWorden; Synoplin orationis Heidelberg* in collo-quio 1584 a fe habit*; apologiam contra Jac. An-dre* admonitionem de hac synopii ; apologiam con-tra ejusdem confutationem Dilputationis su* deCcer.a Domini ; Verzeichnis der fürnehmsten Lehrendreyer baselischen Predigten; Orationes de Sympho-niaprophetarum8cevangelistarum; de theoretico 8cpractico fine histori* ; de vira 8c morte Frid.Widebra-mi; Synoplin histori* hominis ; in Agg*um,Obadiam& Habacuc commentariunt; Comm. in Abdiam 8cPfalmos 73 8c 84; deEucharisti* controverfia capi»ta doctrin* théologie*, de quibus difputatum eil inAcademia heidelbergenii; Explicacionetn decentpriorum capitum Evangelii secundum Matthsum;aphoristicam epiflol* Pauli ad Colossenses explica-tionem ; Explanationem dicti Christi ; Pater majorest me ; Explicationem Epist. I 8c II Joannis ; Exe-gelin epistol* (>. Pauli ad Romanos ; Commonefa-ctionem de officie piorum hominum, qui necessehabent versari ad Catadupas anathematil’mortfm ad-verfus fanam doctrinamdeS. Eucharistia; orationemde viris illustribus, quorum opéra Deus inreforman-dis ecclesns ufus est, heraus gegeben. Rechst demhat man auch von ihm Epistolas felestas; welcheAbraham Sculterus, ingleichen epistolas familiäre;66 ad Christophorum Andream Julium, J. U. D. icri-ptas, welche Sigmund Jacob Apin ediret. Aus-führlich haben das Leben dieses Gottesgelehrten Jo-hann Jacob und Hieronymu«, a Brunn in lateini-scher Sprache beschrieben, welche Beschreibung 1618zu Basel in 4 gedruckt worden. Ad.

GRYNAiUS (Samuel), ein Sohn Simon Grynäi,gebvhren zu Basel in der Schwell; 1539, hat zuStraßburg und Tübingen studiret, ist darauf Profes-sor Oratoriä, wie auch nachgchends Doctor undProftisör Juris, und Syndicus zu Basel worden,unddafelbst 1599/3 April gestorben. H. B. Ad.

GRYN/EUS (Samuel), ein Enckel Simon Grynäi,gebvhren ru Basel - 595, 21 Eept. präsidirte im 22Jahr seines Alters in theologischen Disputationen,und war anfangs Diaconus, nachgchends Pastor ander heiligen Leonhards-Kirche in Basel, worauf er1658 den i Mertz gestorben, und unterschiedeneEchrisstcn hinterlajsen, welche aber noch nicht ge-druckt sind. Er. H.

GRYN/EUS (Simon), ein schwäbischer Theologus,gebohren aufeinem Dorfe bey Beringen, imFürsten-thum Hohenzollcrn 1493, hat anfangs zu Wien, woer auch Magister worden, die griechische Spracheprofitiret, sich nachgchends zur evangelischen Reli-gion bekennet, undzu Ofen einen Schul Recror abge-geben, allda er auf Anstifften der Mönche ins Ge-fängniß, daraus aber auf Jnterceßion des ungari-schen Adels wieder los gekommen, hat hierauf von1523 an zu Heidelberg die griechische Sprache geleh-ret, und endlich, nachdem er von seiner Reise nach

GRYRHlUS

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GRYN/EUS _

Engelland zurück gelanget, zu Basel 1529heil.Schrifft die besten Autores erkläret, amit Melanchrhone, Bucero, Calvino oraul ^dem Coüoqvio zu Worms beygewohnet,

1541, 1 Aug. zu Basel an der Pest gsstorv n»

dem er de vka 8c obitu Oecolampadii ; 1 * a b Lx 5 >'Aristotelis rhetoricam 8c librumde mundo , ^ilo'tionem ad Platonis Opera omnia ; EloZiuM^^jg.relis; virtutumdelcriptionern8c divilionelN pju-

rem geschrieben; einige Bücher Arisrorelis turarchi ins Latein übersetzt; Novum orbetn ^ac insularum veteribus incognitarum, cU ,;^>il^cosmographica, aliisque 17 lcriptoribus c ^ l>^argumenti, und andere Bücher, sonderlich..

5 letzten Bücher Livii zuerst mit Commentar 1Er. PB. V. Ad. Pant.

GRYN/EUS (Simon), der jüngere, er» - hwar anfangs zu Heidelberg MathcmatuM, ' tpnach der Moral-Philosophie zu Basel Prostlst1582 den gten Septemb. gestorben. Er W 3ie ß’teoris ignitis 8c cometis, ingleichen de utj 1 ^ pe'

stori* geschrieben, welcher letztere Tractat >u osll o»fnu artis historie* Tom. II stehet. MoU er> ^mofcopia. -g

GRYN/EUS (Thomas), ein Better dciitr'

nai, ist zu Beringen 1512 gebohren, uub vben zu Heidelberg unterrichtet worden. 5 r A,kirtt»?mit ihm nach Basel, und fieng an daselbst p^,, Edocire», wurde hierauf Professor der lateuNl^^ Mgriechischen Sprache zu Bern, kehrte aber, ^einige theologische Streitigkeiten allda z». ffiagíKgunten, wieder nach Basel, nahm 154/ ^

Würde daselbst an, wurde sodann Proftlst'.Literarum zu Basel, wie auch Prediger zu a, ^11 *dem Marckgrafen zu Baden, woselbst er Jl r _August an der Pest gestorben. H. Ad. F a 'GRYPENKERL, siehe Gryphiander. . gs l fGRYPHIANDER (Joh.), sonst Gryp*"' ‘„inannt, ein Doctor Juris, Professor Ht^r,stjkPoes. zu Jena, aus Oldenburg, wurde Wd’v'Rath und Richter beruffeu, und starb1652, nachdem er Phœnicem; de instalib- a c0 xß®bildis saxonicis sive coloffis rulandinisi /•gfi*corum Iegalium, f. de arte acquirendi & c .di patrimenii lib. II geschrieben, weisst »

Anthon Günther Gryphiander 1662 ! fheraus gegeben. Fr. Z. B. * ^ f ¥

GRYPHIUS (Andr.), ein Land-Syudrclwstenthum Glogau, JCtns, Redner und

- - - - ~ studirtt »..c.r-

ren in Groß-Glogau 1616,2 Oct. n—vstadt und Dantzig, kam 1636 wieder nach vward von D. Ge, Scho°nbornern, EoN - ^dessen Kinder er damals informirte, l6 ?J r ,,\ín t K,(ten und Magister Artium creiret, auch ihtu 0 ,%Wapen, ja gar der Adel conferiret, dessen » 'niemals bedienet; gieng hieraufund machte sich bey Salmasio und-He>n>l > ^ t.beliebt, reisete mit einigen vvtt Adel i°44 v 0»

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