Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1343-1344
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1343

HAM.ILTGN HAMMER

ter Prediger war, studirte zu Leipzig und Halle, erstTheologiam, und hernach Jura,wurde zuHalle 1711Doctor Juris, las Collegia philosophie« und orato-rica, wurde darauf von dem König in Preussen zumCammer-Anwald und Hof t Gerichts * Advocaten er-nennet, und starb zuStargardi728 den24tenJulii.Seine Schrissten sind 01 /?. de deditione personarumnoxiarum ; de non rescindendo contracta condu-ctionis ob metum Ipestrorum; allerleichteste Artder deutschen Reve-Lunstz geistreiche und erbau-liche Gedancken über die ordentlichen Sonn-undFesttags - Evangclia ; verschiedene Leichen - Re-den. J®.

HAMILTON (John), ein Philosophus, aus einemvornehmen Geschlechte in Schottland, florirte um1580, und schrieb brevia quaedam prseludia de divi-sione, definitione & argumentatione.

HAMLETTUS Puleston, siehe Puleston.

HAMMEL, oder Hamel , (Henning.), ein DoctorJuris von Braunschweig, war Professor zu Leipzig,brandenburgischer, pommerischer und anhaltischer ge-heimder Rath, und bey dem Ertz-Bischoff zu Magde-burg Rath und Cantzlerz schrieb repetitionem adtitulum de actionibus ad ufiim forensem accommo-datam ; tract, synopticum de feudis, und starb den14 Aug. 1602. W, d.

von H AMMEN (Ludovicus), ein preußischer Medi-kus, practicirte in Danzig, stand zugleich als königlich-pohlnischerLeib-Artzt in Diensten, schrieb curriculummedicum monspeliense; epistolas & responsiones ; dis-sertationem de herniis, cui accedunt de crocodiloac velicse mendaci calculo epistolx & responsionesad Car. Drelincurtium ; wolte des Lindelii libros IIde scriptis medicis mit vielen Zusätzen ediren ; ar-beitete auch an einem eigenen Traktate de medicisgedanensibns, fam aber mit beyden nicht zu Stande,sondern starb zu Danzig 1689 den i; Mertz, im 37Jahre seines Lebens. W, d. Ke.

HAMMER (Christoph), ein Professor der orientali-schen Sprachen zu Jena,gebohren zu Hilpershausenin Francken 1550, war in der lateinischen, griechi-schen, hebräischen, ehaldäischen, syrischen und äthiopi-schen Sprache wohl erfahren , und anfangs in dietheologische Facultät, nachgehends aber in die philo-sophische aufgenommen. Er hat einen paedagogum

linguarum qüinque orientalium, hebraas, chaldseae,syriacse, arabicse, «thiopicas, eum introductione inlectionem armenicam heraus gegeben, und ist 1597,19 Mertz gestorben. G,e, p.Z.

HAMMER (Erasm. Claudii), ein Magister Philos,und Lector TheologiäzuRipen von 165-5 anmusMe-delfard in Fühnen, schrieb locos communes théolo-giens, die noch im Manufeript liegen, und starb 1653.Mol.

HAMMER (Georg Reichard), ein JCtlls und Phi-losophas, gebvhren zu Marienberg inMeissen 1635,13 Febr. studirte zu Jena, Tübingen, Basel, Straß-

HAMMER HAMMOND i3 ^bürg und Heidelberg; wurde Professor

torff, der Republic Nürnberg Consulent, n«» § >«

laFebr. und verließ: disiert. de actibus n ^ on isij c tCorpore Juris expreílîs i de legato prxcep jedericoruin Sc forensiurn collectis; ju ris dlibata &c. Pro. K. $

HAMMER (Joir.), ein Jesuite von Goßlar/ ^Priester und des Collegii zu Hildesheimunter dem Nahmen Hermmni Jojhna » jonf'cum latinum, in deutschen Versen ) , . 0.0

misste; modum prxdicandi, und starb dt1606, im 59 Jahr. ìV, d. Al. _ ((c r 2 i 2 jHAMMER (Meredith), ein Englischer

logiä von Flink, war derLeonhard-Kirem c

VicariUs, schrieb vexillum jesaiticum, ^ ; t (

Jesuiten Ursprung, Fortgang und Jirrlandische Chronicke ; Chronographen, eC cl.auch Eujebii, Socrtitis und Evagri1 mstarb 1604. AV,d. ^

HA AI AI ERIC 08 , sieheHamericus.HAMMERSCHMIDT (Audi-.), <t»

s, als: inftrumcntalischcr csst^. .tfiFKetten; Dialogi cöct d 3 cfpL*

) einer gläubigen Seele in 2 -btz-

deutscher Poet von Ersta in Böhme" ^ yen1611, wurde 1635 Organist zu Freyb^ -^an aber zuZittau, gab verschiedene mEc^jAg^ke heraus, als:liche Concerten

Gott unv einer gläubigen Seele ^ w

Gaillarde» , Lasteten ; musicalisehr j t 0 *^

geistliche Motetten und Lonccrtcnjden in 2 Theilen 5 Rirchen-und £*4 ,Liíci»> -t*stcalische Gespräche über dieund seit-Andachten,' Fest-Bust-und P*und starb den 29 Oct. 1675. HE. (

HAMMERSCHMIDT (Casp.).eiN lE j„ ^Liger, gebvhren 1613 den aiMartü 5 " &ti<vmen, gieng 1633 auf die Académienach Erfurt, und sodann nachAltors,

Magister wurde. 1640 erhielt er da

Samenheim im Anspachischen, ward

Rath, wie auch Superintendens zu ** dhatt 9 *#

er auch :675 dm 13 Sept. gestorben. pe»

schiedene Hochzeit- und Leichen-Predlv J,

W,d.Un.

HAMMOND (Henr.), eilt M

von der bischöflichen Kirche, gcbohren L sl r Ä<rder Provintz Surrey 1625,^^abAugust,Hammondi, des Königs Iacobi l an-Henrici,Leib-Medici Sohn, studirteallda Magister, wurde nach Lesirng e'tis der Theologie überdrüßig, undHumaniora, begab sich aber doch ¥ K }lichen Orden, ficng die Patres zuRector der Kirche zu Penhnrst in Kent. ^ 0 jColloqvio seinem Widersacher, einem -Vscheu Prediger, Rich.Vines sehr pL„i<„i<?tet, wurde er von Larolo I zumAedis Christi zu Oxford, und von oe