rz 47 HANEWINCKEL HANIFAH
1545 ediret hat, »nd einen Tractat deorclîne Scfor-nta judíciorum, der i;8; zu Cöln deutsch herausgekommen. A.
HANEWINÍ KEL (Gerhard), von Bremen , warPrediger und Lingvarum orient. Professor daselbst,
schrieb elemenra grammatica: Iiebrœrsjelementa gram-matic® aramces, h. e. chaldaic* 8c syriacce, he-’orœis refpondencia; lyllabum vocum omnium pri-mitivarum liebrxarum &c. Und starb dkN IZ Fcbr.1669, im 68 Jahr. W,ä.
HANG ART (Dion.), aus der Picardie, war Theok.Doctor und Canonicus, gab des Nicepbori CaliijUhistorhm eccieiiasticam verbessert heraus, und starb1605. VV, d.
HANGEST, ober ab Hangesto, (Hier.), ein Doctorund Professor zu Paris, Canonicuö der Kirche ZUMaus, und des Cardinals von 2 dourbon,Bischoffsselbiger Sradt, obrister Vicarius, von Compiegnebürtig, hat antilogiam adversus Pseudo Chriltos ;de libero arbitno contra Lurherum ; de poíîîbilipricceptorurn observatione ; de christifera euchari-stia contra nugiferos ; de caulis; de proportioni-bus; moralia&c, geschrieben, und ist IZZ8, 8 Sept.zu Mans gestorben. Gr. Ve. Sa.
HANGOVARTIUS (Rogerus), ein JCtus vonRyssel in der Mitte des 16 Seculi, war anfangs Con-sulent und Syndrcus seiner Vaterstadt, wurde hcr-nach Kaysers Laroli V Rath und Präsident der Re-chen-Kammer allda, und hinterließ promptuarium
jurium ac legum municipalium, statutorum & pri-vilegiorum urbis cum indicibus 8c annotamentis ist
16 Büchern. Sw.
H A N I F A H, Abu Hanifah, Al-Noman, war ein SohnThaber, und gebohren zu Cnfah, einer an dem rech-ten Ufer des Euphrats in dem babylonischen Jracgelegenen Stadt, in dem 80 Jahre der Hegira. Erwurde der berühmteste Lehrer unter den Mufclmän-nern, und seine Secte ist die fürnehmste unter denvieren, in die sich die Mahomctancr vertheilen Gleichewohl war Abu Hannifah nicht sonderlich geachtet;und der CalifAlmanfor ließ ihnzuBagdad insGefäng-niß werffen, weil er sich unterstanden, die Lehre vonher absoluten Prädestination zu verwerffen. Hernachgeschahe es, daß Abu Joseph, der unter desCalifs-Havi Regierung oberster Cantzlerwar, die Meinungbis Abu -Hanifah in solche Hochachtung brachte, daßman durchgehends dafür hielte,ein guter Mufelmannmüsse nothwendig ein Hanifit seyn. Er starb zu Bag-dad in seiner Gefangenschafft im iço Jahre der He-gira. Erst in dem 3 3 ; Jahre nach seinem Tode wardihm zu Bagdad ein prächtiges Grabmahl aufgerich-tet durch kNelick Schah, den Sohn Alp Arslans,ausdem Geschlechte derSeltschuckiden, welcher zugleicheine Schule für die Secte der Hanifiten gesiifftct.Dieß geschahe also in dem 48;ten Jahr der Hegiraoder im 1092 Jahre nach Christi Geburt. Unterdes-sen fürnehmstrn Schrifften sind folgende ; Meihad
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HANISIUS HANK&
oder das Fundament, darinne er alle P""^,„d ^hometanischen Religion aus dem Alc>, lSonnah oder den Traditionen derMPt 'weiset; ü-'l kellam, das ist, von derlastica; Moallem, b.i. der Lehrmeister,
Art von einem Catechifniv ist, darinne edaß ein Gläubiger, der in feinemkein Feind Gottes seyn könne, noch st"möge gehasset werden, ob er gleich î".
Sünden falle; daß die Sünde in einem l j^tc, l 'schcn die Genade des Glaubens Igelit 5 ^daß Gottes Genade mit thätlichen cI""möge. Diese und andere dergleichen tlj,
einem gewissen Aurai Anlaß, ein Buch Ww 'zu schreiben, welches Ekinalaf Hamfr 1 ,, mit AIndessen ist doch das Leben desLobsprüchen erfüllet, und von vielen ber«P rnern beschrieben worden, und er wird uden vornehmsten mahomctanischen Lebr^,.^oi>c'Uebrig.ns ist merckwürdig,wasHussai^ '' 10 '^,Hanifah erzehlet. Als einsten diestr grou ^pci! ' ^ne einige Ursache einen gewaltigen Bal'^ ypfangen hatte, redete er den, der ihn E'n'sste, mit folgenden Worten an “f .."A/ btîyUdeine an mir verüble Gewaltthätigkeit i , (,iid) ,,,aber id» wills nicht thun. Ich könte Jhet 1'^dem Calif verklagen; aber ich will kern st'
Ich könte Gott in meinem GebetUnrecht fürtragcn; aber ich will esluver ' Jkönte endlich» an dem Tage des Gericht" ^daß er mich an dir räche; aber fernvon mir. Ja wann in diesem Äugend AMAs
schreckliche Tag anbrechen solte, und ,, 5
bey Gott etwas wircken könte, sowünschen, ohne dich in das Paradies e ' s „ivHANISIUS (Caspar), ein Magister Py"ctor an der Stadtschule zu Wittenberg^^Pi;8c> die form. Cône. Ulldgab lZ 99 tt" ^lein heraus. ;<1 $ß{ ct
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HANKE (Johann), der ältere, einfolgenden, und des berühmten Mar"»' hchi6gg zu Borna ohnweit Breßlau P"U^hPrediger zu St. Barbara in Breßlau, ! .ch O-;,-1669, und schrieb unter andern ^ a i c hin obitum Ge. Franzkii, welches in J° */ Éyli 0 ^ri vita Ge. Franzkii stehet. Beys c ^‘ a ^riorum opusculorum. —„f.fi dt, hik
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HANKE (Johann), der jüngere,
gen, und älterer Bruder Martin^d^^
Breßlau, studirte zu Jena, ward d-rp >5
1654 Adjunctus Facultatis philoiop-f^^l'^seaber Pastor und Superintendent zu ^ \ 0 $ :i ,<$'hrr fSimfsstinifr f-rsuiiifiiirii. schrieb - Ap cO
der Grafschafft S chönburg, schrieb: u s ge c ° ff
pradicatione essenriali Sc accidenta 1 > [T
dia veritatis philosophie® cum rheo °e. v ;t3/,^sldcedium in Ge. Franzkium , so M ^ e> Aei" .kii stehet, und starb den i s Jan. lö)9'der parenkute ihm- Bey[M»g l- c-