Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1383-1384
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rz8Z HARTMANN HARTNACCIUS

schen Catcchksmo entgegen gesetzt; Exegefîn Caten»aure* promilïionum de Media, oder geistliche gül-dene Rette, der 5 -Haupt- Vcrheissungen altes Testa-ments in unterschiedlichen Advents - Predigten abge-handelt ; evangelischen Trost vorn heiligen Abend-mahl ; fidem catholicam de SS. Trini tare IN deutscherSprache rc. und starb 1664. W, d.HARTMANN (Philipp Jacob), ein Historiens undMedicus, gebohren 1648 den 26 Martii zu Stral-fund in Pommern, zohe 1669 auf die Académie nachKönigsberg, ward 1672 allda Magister, und nach-

- dem er die Theologie mit derMedicin Verwechselt, 1678

- zu Valence in Franckreich Medicin« Doctor, besähedarauf Holland und Eugelland, ward 1679 ?» Kö-nigsberg Professor extraordinarius Medicinä, 1685«in Mitglied der kayserlichcn Académie der NaturäCuriosorum, 1689 Pros. ordinär.derGeschichte.rstqlAdjuncruS der .mcdicinischen Facultat, 1701 Profes-sor ordinär, der Medicin; da er denn die. historischeProfeßwn niederlegte , 1705 ein Mitglied der berlini-schen Societät der Wisscnschafften, und starb 1707 bett28 Marin. Seine Schrifften sind: tiommenrar.derebus Christianorurn fub apostolis , welcher 1710unter dem Nahmen Phil. Iac. Sklerandri unter die-sem veränderten Titel: Historia antiquitatum Eccle-li® Christian® a Christi & Apostolorum temporibusconcinnata, wieder aufgelegt worden; Tr. de gene-ratione mineralium, vegetabilium 6c animalium inaëre, welcher in den Ephemeridibus Natur® Curiofo-rum ad an. 1688 stehet ; Animadversionés in Baronitannales ; Dissertationes de originibus anatomicis &peritia vererum in anatomia ; historia fuccini phy-sica & civiiis; Epistola de coloribus, welche in denNovis liter. maris balthici stehet; Respublica Prüf-st®, welche in den Astis boruisicis Tom. II aus demManuscript geliefert worden; Oifpp.de qu®stione:»n liber Judith® conrineac historiam; de anriquakomeranorum republica; de memorabilibus regn!Poloni®; de historia regni Medorum ; deepilepsia ;de medicamentis externis pr®cipue amuletis ; degeneratione fpirituum; de sanguine alimento Ulti-mo ; de cararrho ; de caufa pestis in aire J de phocafeu vitulo marino ; de Xiphia ; de generatione vivi-parorum ex ovo; de bile fanguinis excremento; desanitäre. Er gab auch Melcb. ZeidkriTr. de polyga-mie & notas in Mattb. Praturii fcruratorem veri-tatis ac tubam pacis mit beiölcc» liebeu heraus.Arnold.

HARTMANN ( Wolffgang), hat 1596 annales vonAugspnrg, und zweyer Juris- Confulrorum Leben bt-schn'eden. R. HL.

HARTMANN! (Hartm.J. fjcBc Hartmann Hartman- •nus Senior.

H ARTM UND, stehe Hartmann.

HARTNACCIUS (Christ. Lud. ), ein Sohn des fol-genden Dauielis, gebohren zu Drestden, lebte im An-fange dieses *8 Seeuli, und gab den erläuterten Sal-

HARTNACCIUS

he

lustium seines Vaters mit einer VorredeMol.

IARTNACCIUS (Dan.), ein ©d)» 1 » 1 "" ojiiijPommern, gebohren 26 Nov. 1642, » ir ‘ c, x, ( ,ra i110Vater Iohann, der zu Mulchenkin beyPfarrer war, in seinem 6 Jahre, stufch^chund, nachdem er 1665 zu Berlin diegion angenommen, zu Franckfurtan derUsJ^,i°«sich aber wegen verübter Schwängerung -l^s

retiriren, kam nach Dreßden, und ^

wieder lutherisch worden, eine geschwam"hielte sich eine Zeitlang zu Altenburg al 1 ,,rCvburg um eine Prvfeßion vergeblich an, ^ ^zu Erfurt die Schul. Stelle als Collega v > vden Rönüsch-Catholischen daselbst einen ^

die hitzigsteir Schrifften gewechselt,

verlohr aber den stinigen auch,als er einend. nzist',we unter Versprechung,ihren Proceß zuD^.^ ^terEudfthafft zu bringen,um etliche 100 ^iái^tííigen, und aus dem deswegen erfolgten u) j#

rest in Weibs-Kleidcrn entflohen. ^.„ísteltógem Aufenthalt zu Dreßden, wo er un>w îet iWvatim informiret, begab er sich 1680 " ,

von da weg , und erhielt auf Reconnus'» ,gcl^wittenbergischen Universität und durch «e , vbté Cantzlers PufcuSorfs, das Recco

evangelijchen Schule zu Bremen, resign»'"

selber, damit er nicht erst wegen der vx(l r: e MCt ^

eingegebenen Klagen und Beschwerden! «og ' 1 .

den dürsste, wurde i6gz Rector zu Aus ' ^ 1 ®.

mit dem hamburgischen Professor plm'cw b^Jìm

ein obrigkeitliches Verbot ansgebracliC

Gymnasiasten nicht nach Altona in die W r L < ar<,l l: u

Collegia lausten sotten, nicht nur Streit t jjpl {

dem auch, weil er der Stadt Hamburgs

ner kayserl. und Frenstadt öffentlich beyg^^jerr ^

von dem königlich-dänischen Fiscal vor der<^,

zu Glückstadt verklaget wurde, deswegen ^~ *.^ r

ju tmucrgaor verriager wurve, ocu>v^-der König Genade vor Recht widerfahre ■ jo^wurde, als die Altonauer-SchuleeingE^ch^ -

Rector zu Schleswig, und, nachdem erj-ch^, d-wegen allzuharter Bestraffung seiner Sst ^ Wd,er die Ribben inr Leibe soll m»' A ( dalst^

einem er ... ... .... „

und wegen vielen Streits mit der Geil

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verhast und seines Dienstes durch andere - ^11»ärgerliches Leben eingclauffene Beschwergeinacht, erhielt er 1702 die Pfarre """Wagrie», häuffete aber die Klagen

als

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so starck wider sich, daß er darüber 1/“ ( (

General-Snperintendcntdns Schwaryen sl |^den er durch das Gewäsche seiner nip

demselben in den Streitigkeiten mit w»/ in^.Uder führen hekffcn, sehr aufgebracht hast,lg eiltst^sition kam, und seines Dienstes abcrMworden seyn wurde , wo ihn nicht i 7 °° P