Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1427-1428
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i 4 î7 HEDELIN HEDEMANN

berg,war ein guter Freund des Beda,auch ein geschick-ter Musicus,und schrieb das Leben 8. Wilsridi, welchesIN Thorn. Galei XV scriptoribus Angl. vollstänbiger alsin Mabillonii sec. IV Benedict-, stehet; wie auch dasLeben Earoe und Tumberti. C. Pir. Fa. O.

HEDELIN (Francisais), ein Benedictiner-Abt vonAubignac, gebohren zu Paris 1604, 4 Aug. wurdeein Advocat und practicirte zu Nemours, allwo sichsein Vater niedergelassen. Er trat aber hernach inden geistlichen Stand und wurde Praceptor beydemjungen Hertzog vonLronsac. Der Cardinal Richelieugab ihm die Abteyen zu Aubignac in der DiöccsvonBourges,«, die zu Meimac in der Diöces von Limoges.Der Hertzog von Fronsac gab ihm eine Pension von41200 Pfund, welche ihm nach dessen Tode der Printzvon Lende, dessen Erbe, gleichfalls verliehe. Nachgedachten Hertzogs Tode verließ er den Hof, lebte gantzin der c kille, und starb zu Nemours 1676, 2; Jul.'Er war in den meisten Wissenschaften ein »vtMkxthund hatte bey nahe gar keinen Präceptorem. Seine

Schrissten sind : Traité de la nature des satyres , bru-tes, monftres $ Démons ; Terence juftifié, düNNNe ergegen Menage beweist, daß Terenlii ComödieHeau-ronriinorumenos nach den Regeln der Cvmöbie ge-schrieben sey, auch hernach diese Schrifft als Mena-ge geantwortet, in einer andern unter gleichem Titel

vertheidigt; la pratique du theatre; deux dissertationsconcernant le poeme dramatique , darinne er eine schar-fe Critick über des Corneille Tragödien, Sophronis-be und Sertorius macht, und als denselben iemandin einer Schrifft vertheidigt, solchem ferner entgegen

gesetzt troisième & quatrième dissertation concernant latragédie de Mr. Corneille intitulée ; Qedipt ; Zenobie,t r agas die en prose, mit welchem Stücke er wenig Ehreeingelegt; diß'ertation fur la condamnation des théâ-tres; les conseils d'Arifte à Celimene furie moyen deconserver sa réputation ; Macarise ou la Reine des Islesfortunées, bifloire allégorique contenant la philosophiemorale des Stoiques ; discours att Roi fur Rétablissementd’une seconde Académie dans la ville de Paris ; histoiredu temps, ou relation du royaume de Coqueteriefàorttbtter mit Mlle de Scudery Streit gekriegt, und sich ineiner Schafft gegen dieselbe vertheidigt, auch diesesBuch, so ohne seinen Willen gedruckt worden, unrerdiejenigen gerechnet, die er delicta juvencurisgenenitt;le Roman des lettres unter dem Nahmen Ariste; Ari-flandre on hißoire interrompue ; Amelonde hifioriette ;les portraits egaret-, essais d’éloquence ; conseil uresacadémiques ou dissertation sur l’Iliade, darinne er er-weisen will, daß nie ein Homerus gelebt; Gedichte.Mem. Nie.

HEDEMANN (Ericus), ein Doctor Juris und Co-ures palatinus cäsareus, hielt sich anfangs auf deut-schen Universitäten auf, begab sich 1596 nach Genev,und machte sich durch seine daselbst gehaltene Dis-putationes über die Pandcctcn berühmt, ward daraufCantzler am lüneburgischen Hofe zu Felle, und if-02Deçàs des Stiffts zu Barbewick, 1623 Carrtzlerzn

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Gottorp, und königlich-dänischer, Mafias' 0 ’ 1 ?denburgischer geheimder Rath; schrieb dI ’P j6 fsemestres in Pandestas, und starb tMMol

HEDEN (Erasmus), gebohren zu Arnstadt ^1556, studirte in Leipzig, promovirte dain Philos Baccal. und 1580 in1583 Rector zu Arnstadt, schrieb unter an 0 ^ti

graphiam b. parentis fui M. Chunradi n ^ ßjjv-ctoris & consulis arnstad. ; puerum natüdarum, i. e. de admiranda verbi in c _ arnat a pru rri ’angelis stupendo, omniumque mortali» 111 c

tionem 8 c intellectum excedente &' u P^. osle

sterio ; wie auch admonitionem de con ^ ol ief-feftione pestifera ; orationes und ÌHÍ' crl s c ( jstarb 1607, 22 May. Leb.

IIEDEN ( Ilieronymus), des VorhcrgehtU^.^^

Sohn, gebohren zu Arnstadt, r;9?te in Jena und Leipzig, wolte zuerstdire» ; es wurde ihm aber solches von osi %gen Grafen zu Schwartzburg mediante twjiverrathen, dannenhero er das Studiumsfen muste , promovirte darauf r626^ans

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lichen Befehl der Herren Grafen, î d ^â„se>trem. und wurde darauf nack SondervY

rem, und wurde darauf nach Someinschassrlicher Rath, nachgehcnov ptwêff

nach Arnstadt als Präsident und M

hat auch dem Hause Schwartzburg ^

den regierenden Landes-Hrrren continu» -ch f $und Cantzlers-Dienste gethan. Er t»'verschiedenen Diilemr. nicht nurde wK

genrium . sondern ließ sich auch „délit 7 .g.hören, wie seine annoch im Druck vorypuraciones bezeugen. Er starb den 26 ew ,j,Leb. . . 01Í

HEDEN (Jac. Christian.), ein g .

gebohren zu Hikpoltstein 1655 hf« 6 3 a r [(0 rfÄ,Jahre seines Alters auf die Universität ^ , gt\ , (ltsich darauf nach Thüringen, und studirrdaraufin Leipzig, von bannen er sich "in die Reichs-Stadt Nördlingen gewe »°t /

de 1677 nach Osternoe als Pastor vocir > Mj ksHerrn Christian Ernsten, Marckgrat â^stiàs'denburg zum Feld-Prediger üb-r^daF ifî^

darauf verordnet; wohnte a-.^ ti<

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