Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1481-1482
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H E L W I GOrte er sich einige Zeit aufhielte. Nach

Slbju n ", sein Vaterland, ward er 1706die » Fisch nachher aber Auditeur, da er dennllch^.^äeru„g zn Stettin mit ausstand, und nachdrey der Stadt nach Stralsund gienge. Nach^Ität r,? ri* 1 cr ^ilf er 1709 die in der Juristen-Fa--Jiirig 5 ; 'dreifswalde erledigte Stelle, ward Doctor

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. us, „?? 2 Professor Juris und der Académie Syn--,n m nstc ^ «'ber des königlichen Eouststorii

Utäk und Rügen Director, der Juristen - Fa-§ept. 77°"jvr und Decanus. Dr stard 1736 den 13Oils. d e a«; lnn ’ Schlafsucht. Seine Schrisscen sind

*0 ^üod . 1 matione contractuum unilateralium ; de^‘tari- est circa dotemsstimatam; de foro

”. e paganistno Triboniani; de sententiisl° r ttni; j orniibus; de fumtibus concursus credi-j° ’ dè r C ^^ipeLìu personarum eivili jusio & inju-fle jur e c °Jiventione; de iinmunitate a vectigali;o ra anus finistr®; de amiifione instrumento-weritis JÇtorum pomeranorum inû s Prov’ lr * ^omerania Evangelium; de codiceleugne ^ vandalico-rugiano ejusque com-

J? fi L\VTr r °-

j‘3 ältxn,,^ (Johann Otto), Christoph vonHelb2 , 3 a( )t v „äuder, gebyhren 1654 , gieng in ftinemf U f SiiíofJ 0 ^ Jeun , von dar nach Erfurt, ferner», iu <irf!iL l . n ^ endlich nach Bafel. Er promovir-Doctor. Medicinä, und wandte sichh* ^ 4»s- ,tt/ 1,011 da er im 2 ,tcn Jahre eine Rei-soR etic ifte t€rt that, eine geraume Zeit zu Bataviafa- îîch in selbigen Landen zienìlich um--

stft™ uinerZurückkunftward erchur-pfältzi-

ÄwJW Lcib-Medicus, auch Professor hono-«t?^er^?//delberg , ferner fürstlicher sachftn; go-dey HcrtzogFriedrichen, endlich aber^hcher dänischer Rath bey Christians V.,^chke ik,,t 11 in Engclland baronisirte ihn, und^ alls j,!^m Eqvike britannico. Er sahe sichNNch(j !' Europa ziemlich um, indem erPortugakl,frïr u>id ì Malien, Dannemarck, Holland, Engel-bcrr^en Lander besucht, auch die meisten^ Mrhx„ °^^stcn:den: worauf er 1698 zu Bayreuthh suchte in seinem Tmroün in veramï>hU u einige neue Lehrsätze aufs Ta-

Cbä.-ch,?,schrieb in deutscher Sprache cunofamiDo^Pbo!- Arcana majora, die von seinem Bruderb ® *?n -Helwig zum Drucke befördert^ e dii u i^itgte auch vim alienam Teilte; Judi-Pho Vl ™ hermeticis flederatis ; Antwort

C c „ç' *) was eigentlich örvLipis philoso-^ a/ h . 2 ) worinne feine Materie bestehe,den^uffe bereitet werden?

r>>, vereitet werden? g) was man

ee^°">tfchf?/!"istcn an -Herrenhosen halte», fsU?te tz ^0, ^Versetzung von All cenrro narurx conr 3?0K öcm wiedergebol>rnen Sah;]\á„V - ife auch willens, ein Merck nute!ader re f°rtnaras aus Licht zu stellen,

^«luber. Mvt, ' '

HELWÎG HELYAN 148-

HELWIG (Marrinus), gebohren zu Neyß in Schleisien 1516, war Rector des Gymnasii magdalrnäi zuBrcßlau, und verfertigte von Schlesien eine schöneLand-Charte, welche Caspar peucer zuWittenberg ineiner öffentlichen Schrifft rühmte, und Abraham C>rrtclius seinem Orbis terrarum theatro einverleibt. Erwar auch ein guter Poet undPhilologus, schrieb ma-

teriam colloquii hebraici ex vaticinio Jacobi Pa-triarch® Genes.XLIX, xo; argumenta in omnes P.Terentii coniœdiarum scenas, und starb 1574 den26 Jan. Eeb.

HEEVlllG (iVlarrin.), eil! Bruder Christophori, ge-rbohren imSeptember 1596 zu Sprendlingen inHeftscn, studirte zu Giessen, und legte sich auf die Theorlogie, fürnehmlich aber auf die dazu dienenden Spra-chen, wurde x6i6Magister, 1620 Professor der grie-chischen und hebräischen Sprache, erhielte 162z dieHof-Predigcr-Stclle zu Butzbach, kam aber um 1627von da weg, weil er mit einer Epilepsie, wie auch ei-nige Zeit mit einem melancholischen Fieber behafftetgeweftn, daran er endlich den 2oMertz 1632 zu Hof-heim gestorben. Seine Schrifften sind scepmim Ju-d® und de LXX hebdomadis Danielis, welche in denCriticis Sacris stehenz nebst einigen andern kleinenAbhandlungen. Er hat auch seines Bruders Lexi-con hebrœum didacticum auffegen lassen, Und vonseinen lateinischen Briefen an Menno Hanneken trifftman ihrer 7 in des Herrn von Seelen philocaiiaepi-stol. an. Hessisches Hebopfer.

de klEEWIG CEheodoruz Andrea?), ein Sohn Chrüftophori von Hellwig, gebohren 1694 den 12 Mayzu Franckenhauscn, studirte zu Erfurt Medicinam,und starb daselbst 1721 den 28 Martii, nachdem ercurieuse phpsicalische Lerg-Bcschreibung der Vre^beseelten Natur - Reiche; den klugen und lustigenMedicum, unter dem Nahmen 1 . A. v. Hiatrophilo;eine Vorrede zu seines Vaters Nosce te ipsum ge-schrieben. Mot.

HELWIG, ober Helvicus, (Wolfgang), ein Magi-ster Philosophiä und Superintendens zu Qßnabrug,lebte in der ersten Helste des 17 Seculi, und schrieb:trcuheryige Warnung an Mßnabrüg, daß sie sichvor Münsters Postille hüten sollen; Gegenwehrwider Romanum Altglaub oder Wilh. Aschcndorffin der Controvers: ^postolos olim omnes feisteuxoratos ; Antwort auf Johann von Münsters ver-meinte Apologie ; baculum brevem & nodofum proJohannis a Munster cane lacrante &c. Un.

HELYAN (Joh.), ein im Hebräischen, Griechischenund Lateinischen berühmter Engellander, aus Hamp-si-ire,florlrte um 1537, hatte an dem Cardinal wol-scp einen grossenPatron, schrieb Comment, in Cke-ronem pro Marcello ; Scholia in Sopbockm; Comm.in Epistolas Qvidii; Epitaphium Erafmi grsc. & lac.und nbev\cfytt Cbiysofiomi orat.de providentia & fatoins Latein. Wo.

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