Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1487-1488
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H E N E L

1487 HENCKEL HENDREICH

nig Augustus II erklärte ihn zum Bergrcth, und erwurde in vielen Fällen verschicket und zu Rathe gezo-gen, wo er gîuckìiche Proben seiner Geschicklichkcit,sonderlich auch bey der meißnischen Porcellane-Fa-bricke, abgelegt. Er starb zu Freyberg 1744 den 26Jan. und hinterließ folgende Schrissten: Pyritolo-gia, oder Aleß Historie ; Flora saturnizans, oder VersrvanSschaft des Mineral-und pflanyen-Reiches;einen Tractat von der <5àttenkaye; dergleichen vomLauhsiädter-und Gicsthüblcr-Lade; eine Ucbcrfc-tzung von Respur Track. vorn Mineral-Geiste. Auchhat nach feinern Ableben Herr Carl Friedrich Am-mcrmann, seine theils schon eintzeln edirte kleine chy-

mische Schrissten, als de lapidum origine &c, z:i-samnicn tu deutscher Sprache heraus ergeben.' undletzt Herr ZehndirerStephani seinen Unterricht vonvcr Minerologie, edirct; welcher auch noch sein gros-ses Eryt-und Bergrvercks-Lcxicon aus dem hin-terlassenen Manuskript bekannt zu machen, ver-spricht. Sein kreisliches Fossilien - und Stuffen-Ca-binct, ist gröstentheils nach Petersburg in hohe Hän-de gekommen.

HENCKEL (Johann Otto), ein Doctor und Profes-sor Lheologiä, wie auch Superintenbens in Rintcln,gebohrefl. zti Marpurg 1636 den 2, Nov. hat zuGiessen und Marpurg studiret, auch zu Rintcln an-fangs die ProfeßionemMetaphysices verwaltet, wor-auf er zur theologischen beruffen worden: hat epito-

men metaphysica;; régulas philosophicas; disputa-tiones de peccatis; de ministerio ecclesiastico ; undde latrone controverso; de peccato originis; deomniscientia carnis Christi ; de schisinate, wie auchkcichprcdigtcn rc. hinterlassen, rmd ist 1682 den 22Dec. als Rector magnificus gestorben. 6, e, t. Pr.R. pr.

HENCKEL (Otto), vonRulbr'nrod, war erst Predi-ger zu Michelbach, darnach Diaconus mid Pastor,endlich aber Superintenbens zu Marpurg; schriebverschiedene Lcichenpredigteu, nttd starb den ; Mark.1670, üu 6y Jahre. W,d.

R. HENDEL benWoJf, ein Jude in Hessen, zu An-fange des 18 Seculi, hat Ean nnriv, gaudium ani-ML in jüdischdeutscher Sprache zu Franckfurt amMayn 1706 in 4 heraus gegeben. W.

HENDREICH (Christoph), eiuHistoricusamEilbe

-*• des 17 Seculi, von Dantzig bürtig, war anfangs

^ ProsessorHtstoriarum zu Franckfurt an der Oder, undhernach 1666 Bibliothecarius und chtirfürstl. Rathzu Berlin. Er fleug an Pandectas brandenburgicasfeu catalogum universalem librorum zu schreiben,wovon T'c.m. I Lir. A und B heraus gekommen;schrieb auch ferner Entwurf derer die MarckLran-dcnburg betreuenden Sachen; noritiam bibliothe-cD berolinensts; Carthaginem seu Carthaginensiumrempublicam ; und hinterließ tm Manuscript histo-riam marchicam; annales marchicos, W0V0N Wenig

Bogen vor seinem Tode gedruckt worden, welche man

hernach der Collectioni opusculorumchicam illustrantium einverleibet; genealOf i

lium marchicorum. lie. Kttßertmarchicam illustrantia.

opu

scula

HENEL (Christian), von Pirna tlt

hernach zu Franckfurt an der Oder n 11 ! |i(fi - ,nahnr 1670 die Licentiaten - Würde aw p ..,olicb^

. - ' ..... . . ^ßstch gflfi"

nige Jahre die Rechte privatim,

Hamburg nieder, schrieb dispp. de iwi»*",.. «J, tment. ad üb. 3 Pandectarum; der l^eut! . e-scheu ^dcich; disp. inaug. de fa rio F.

men judicii de Constantini Germanici >klN"litico ; or. in memoriam Jo. Brunnein ^ 11 ’^ oS 3»^mercurialem, viam ad augusta sacras *“ e !^ n ;t,tista demonftrantem ; de serario, seu de

â

-r™,..,».. ' .

mter Apollinem & Mercurium, UUdlegati delinquentis judice compétente ^

inr Manufcript de germanicarum reçu 0 ^ 0 ,x,bus üb. 4 ; epitomen politices.; ,ne u||

membrem, jus romanum in ordinem re gde iniquitate retorsionis injuriarum» 1111

n Jan. 1687/ im 4Z Jahre, ktlol- áZ

HENEL (Christian Friedrich), V0II ch 1° '

Sohn Nicolai vou Drcßlau, gab unterfeines Vaters otium wrarislaviense Mitde heraus.

HENEL (Nicolaus), von Hennefeld, ^

Neustadt au Prudnitz in Ober - Schluss'

.....

jvoiss

Jan. studirte zu Breßiau mid

Deutschland, die Niederlande, -

lieu durchreifet, und zu Bafel 3 - ‘

Nach scinerIuruckkuuft erhielt er das AM ^cauccllarii des Hertzogthurnü Dêaum Mst .Weichbildes Franckensieru, kurtz daraus vcher Majestät und dcmDcrüogc zu-'G'-Cden Titel eines Rachs, "endlich aber z» " ^

Amt eines Syndici, welchem er bis Ltw 1 **den 23 Jul. 1656 vorgestanden. & Âeilêm^dcne Schrissten Hinterlasten, deren em ^^worden, die meisten und besten aberjcripte liegen. 8ilestographlam ultd^'ließ er zu Franckfurt 1613 in 4 zuist^^lbe^gehen, welcheAuflage gewisser Ursachen v" ,. ê ^liebt ist. Nach der Zeit aber, als der 3 schell f( ,nomme», daß noch vieles hinzu zu ph;f^Silesiographiam renovatam Ulït» B*** ^novacun; davon jene mit des A

wcitlauftigen b'choliis 1704 und iFJ". .,4,, Wm'in 4 gedruckt worden: diese aber ncW rj-fanf ^co Ducatus monsterbergenlis & territcnensis ; ferle epilcoporum v/ratisls*' 1Herrn von Gominerubcrg stcriptortd«sucarum stehen. Die Sileiia tog** 3 » 0$