Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1531-1532
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15 jî HERILLUS HERINGSDORF

Lhapeauvílle ans Licht gestellet; vitam 8. Berlendisvirginis, weiches in MabiUonii Sec. III act, S. Beneil.stehet; libros IV de vira & miraculis S. Ursmari ; dedkdnis «fficiis, welches vielleicht das Merck de divi-nis olûciis ist/ so unter Alcuini Nahmen heraus ge-kommen. Er starb 1009, oder 1007 den zi Octobr.Sig. Mir. PoiTev. O. Fa.

HERILLUS, ein stoischer Philosophus und Discipel'Smcnis, lebte zu CarthagS/ schrieb yey jv-

tî y.ifd wider seinen Lehrmeister, und lehrte,daß des Menschen vornehnister Endzweck in der Wis-schafft bestehe. Einige halten ihn vor einen Tragö-dicnschreiber, und wird eine derselben Medea betiteltbey dem Laertio citirt gefunden. Fa. Laerr.

II ER I MANN, siehe Hermann.

HERINEX (Wilhelm), ein Römisch - Catholischcr,kdirte l66g Summam Theologi* ícholaíìica; & mo-rallz zu Antwerpen in folio.

HERING (Ant.), ein I. n. L. und gräflicher olden-„ burgischcr Hof- auch gehcimdcr Rath, aus Burhave"bürtig, studirte zu Basel, lebte hernach ziemliche Zeitzu Prag, und kam endlich nach Oldenburg, gab nebst, I). Henr. Neutealdo i^p Hamehnanni Chronicon ol-denburgensc nach desselben Absterben verbessert her-aus, schrieb auch einen Traetat de lidejuslbribus,und starb 1610, 15 Jun. Leb.

HERING (Johann), ein Sohn des vorigen Antonii,gebohrcn zu Oldenburg 1599, 27 April, studirte zuAltorff und Leipzig, advocirte hernach zu Grubcnha-gen, Gvttingen undOsterode; wurde 1629 Syudicus' des Dom-Capitels zu Bremen, 16^2 oldenburgischergeheimder-und Cantzcley-Rath, und 16)9 nach erhal-tener Dimißion, Syndicns des Dom-Capitels zuVerben, wie auch Stiffts-Rath daselbst. Wegen derKricgs-Unruhc begab er sich 1646 nach Bremen, undwurde gräflich- oldenburgischer gcheimder Rath vonHaus aus, und 1651 zum andern mahl Syndicusdes Dom-Capitels zu Bremen, von dauncn er'sichaber wegen besorglicher Nachskellungen nach Olden-burg, und endlich nach Hanover begeben, allwo er auch1658/ /Martii gestorben. Er schrieb historiam sa-cratn de Tobia; discurfum de homicidio doloso Cai-ni; de appellatione in vallem Josaphat; de juremolendinarum ; biblische Betrachtungen vorn christ-lichen Leben. Leb.

HERING (Johann Ernst), ein Philosophus zu Witten-berg, fiorirte zwischen 1665 und 1669, und schrieb:Dill', de ortu avis britannicre; de uva; de jure le-pulturœ; de poena talionisj de ludis scenlcis ; deoperationibus anima; a corpore solutœ; de criterioveritatis.

HERING (Justus Daniel), ein Prediger zu Nürnberg,gebohrcn 'zu Camentz den 27 Novembr. 1609, hatschriffrmasiige Erklärung de« 46 Psalmes in 21 Pre-digten, unter dem Titel .-'feste Burg Jesu« herausgehen lassen, midist 1649 den or May gestorben. Fr.

HERINGSDORF (so), ein Jésuite aus Niekerk inWcstptzalen, prositim die griechische und lateinische

»ER III E R

Sprache, und war ein Mißionarius,scher und lateinischer Sprache Psalter-m 2nura catholicarum, und starb zu Paderv ^

Febr. 166;, im 59 Jahr. W, d. Ah 3 ), FF HERITIER de Villandon (Maria }oW ^ M.

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Tochter Nicolai l'Heriricr, gcbohrenvember zu Paris, bcschäfftigte sich von J í &e imit Erlernung der alten und neuen,bclhafften Historie, lernte von ihrem

und verfertigte schon im i4ten ...

gelehrte Werckgen, brachte es auch mweit. Die ersten Schriffcen, so von ihr aWfLden, waren, ein klein Gedichte, Unannt, wozu die damals unordentliche 4 h (i< JLlcgenhcit gab, und ein Rondeau, dari > ^ g<i“Schönen ermunterte, ihre Veruunfft geste , gmstricke der Liebe zu gebrauchen, welcheim Mercure von 1689 stehen. Sie erhl ^ vßLVersen in unterschiedenen Académie» etN z Achstreit aufgesetzten Preis, als 1692 ^^schafft Palinod zu Caen, 169; undAcadémie der Lautcrnisicn zu Toulouse, .

sie gar unter die Glieder ihrer GestllEP ^zin^dergleichen Ehre vorher noch keinenr rvon dieser Gesellschafftwiederfahren.von der Académie de' Ricovrati zu ^Mitgliede erwchlet. Sie schrieb fermde Madame des Houlicres , welche sie wwWort precieuse gerichtet, womit ^îîdiest r-d 1in seinen Satyren beleget hat. Es ist 1 ' „ (S ?

erst besonders, und hernach in ihren 0« i! ±gedruckt worden, die 1695 heraus kan c^ u^kam-ihre l’ Apotheose deMademoisehede SW 1 ^1703 die Erudition enjouée in drey kle ^heraus, welche aus einem Briefwechsel ^ §zl>Neuigkeiten bestehen, den sie mit einerdrit gcführet. etc hatte schon vorher eu %schungs Gedichte auf die Vermählung ^ f|tvon Orléans geschrieben,welchesPoesien, die sie auf die Vermählungs^ , ^gcniachk, 1688 in ein Bandgenwurde. Sie übersetzte auch die so S^ lia 70 e lss x>jtdes König Richards, und gab somst." ^Als die -Hcryogin von Nemours stsi^hr steilstMadem. l'^eciricr gantzer zwölff ~h'f j^tihrem Hofe behalten halte, hinterließ',geschriebene Nachrichten, die sie bey 'U.^xte ^'o,wollen bekannt nrachen. Dieselben beso ^ ^dem. 1709 unter dem Titel Mémoire S §ig ,

N. nebst einem Vorbcrichte von den gm gsotk'

,enhistonM^o'',,ck

ten dieser Fürstin und einigen yprvi>m'-Drucke. 1711 schrieb sie ta PompesTod des ersten Printzen Ludewig des # W ^itdarauf !e tombeau de M. /,- Dauphin, ^0-5 L||dgne. In verschiedenen Stücken des M ges^ tdAusarbeitungen von ihr, diemochsind. Man hielt sie für eine so 3 ^ “ piß l0 ' i (frantzösischen Sprache, daß nia» w