1559 HERRICHEN HERTEL
Augustin; ; die christliche Lehre rc. und starb alsProvincial seines Ordens den i Jan. 1654/ im 69Jahre. W, d. Ant.
HERRICHEN, oder wie er sich griechisch zu nennenpflegte, Cyrillus, (Joh. Gottfried), eines PredigersSohn von Carsderf, einem Dorfe in Thüringen beyFreyburg, gebohren 1629, 12 April, studirte zu Lcip-zig und Straßburg, allwo ihn Dannhauer zulleber-setzung der von ihm in seinen Wercken citirten Loco-rum aus den griechischen Scriptoribus, und zumAbschreiben seiner Schrisften brauchte; war hernachzu Leipzig bey den drey Larpzoviis, Aug. Benedicro,Samuele A'cnedirt. und Fridcrico Benedict. bey7 Jahr lang Präceptor, darauf Conreckor, und end-lich 1676 Rector an der Nicolai, Schule; allwo manihn 1693 zum Emerito declariret, und starb 1705,28 Jan. Er hatte damals in der griechischen Poesiekeinen seines gleichen, wie aus seinem Anucreonricode herba thêe, so -Henninms seinen observât. ÜberTollii epistolas inserirt, und andern griechischen undlateinischen Gedichten niehr zu sehen, welche V. Ioh.Alb. Fabricius 1717 zu Hamburg zusammen druckenlasten. Man hak auch lateinische kurtze Verse überdie Evangelia von ihm, so er Adonis nennet) inglei-chen eine Diíf de catecheli Lee. AE.
H E R R IC O, . sieht Errico.
HERSCHEL (Jofu3), ben Abraham, ein bekehrterJude von Franckfurt an der Oder, hielt sich anfangszu Eracau und Prag, hernach aber zu Svndershau-sen auf, an welchem letztem Orte er 1722 getanfftwurde, und den Nahme» Friedrich) Albrecht Au-gust bekam. Er hat einen Connn. in Esaiam, derbis aufs 33 Capitel gehet, und Commentationes inCoheleth geschrieben, die beyde noch im Manuscripteliegen.
HERSENNIUS (Octavius), siehe Octavius.
HER SENT (Carl), ein Presbyter, Doctor der Sor-bonne und Cantzler der Kirche zu Metz im 17 Seen-lo, von Paris gebürtig, hielt sich eine Zeitlang da-selbst bey den P. P. Oratorii auf, die ihn aber, weiler mit allzu grosser Heftigkeit wider das Mönchs-orden predigte, fortzuschaffen genöthiget wurden. Ergab unter dem Nahmen (l>pt«ti Galli ein Werck de«avendo lcbistnate heraus, darinne er erweisen woll-te, daß die französische Kirche in Gefahr sey, sich von-er römischen zu trennen. Deswegen wurden seineSchriffken verbrannt, und er genöthiget nach Rom zugehen; allwo er aber in den Verdacht des Janscnifmisiel, und sich deswegen wieder zurück nach Franck-reich begeben mustez allwo er 1660 auf dem Schlossei« Largone in Bretagne gestorben. Man hat aucheinige Leichenreden von ihm und einen Tract, de lasouveraineté de Mets contre les pretenjions de 1 'Empire.Mémoires de teins.
HERTEL (Johann Friedrich), ein JCtus, gebühren1667 den 16 Dcc. zu Jena, studirte daselbst, undward 1701 Doctor, 1703 sachsen-weymarifcher Hof-
HERTENSTEIN'
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und Regierungs-Advocat, 1706 Advoca "rius bey dem Hofgerichte zu Jena, l Z*' a Jnarius, und 1732 ordinarius Proftll ® 1dastger Académie, worauf die Stellen elw .in der Juristen - Facultät, dem Hofgericvle"penstuhle folgten; er aber 1743 den 12 J jninl er> iü ..Seine Schriffren sind: kyxis naunca pee
juris pelagus, feu manuductio brevis a a( j 5 Wris instiruendum; meditationes accest° r c( . e (lo r
ckii examen juris feudalis ; méditation®. jnip ef '’
inß ic - l'H-otf
feu annorationes ad tloppii examen f e ,
Institutionum imperialium praxis f° r a jctifcher Handgriff der kaiserlichen ^ c< A ü aioP e01 n.ditationes acceilbriae ad Stryckii intrO“ V,
praxin forenfem ; fciagraphia jurisprude® ^ eX
na:; diatribe de vario jure mixto inij ce c 0 i jip e!> : [fbens; 1000 lphalimra & errores >nfchützio - lauterbachiano fublati ; juristu '
Fragen über Lauf-und Verkaufung®•'. ü(l) $. vjuristische Streit-Fragen von letzten *7 s & fOrdnungen und Erbschaften; Disput* 110 ^, j ü cii c ‘grammata, de praccognitis juris, de reg® jlibus, de optima distinguendi & docenu* c0 nij* ^dichotomias, de rabulistica cathedrali. ^
tioneieu sonna judiciorum criminal 111 ® jj e 1^,de pcenitentia in contrastai innominato 1 „geb
non inveniente,depriviIegio faxon.de n ° c0 niCK ydo ad terras miinicas, thuringicas & krauextendendo, de übertäte mutand* P r0 ,~ 5 pr u “proceslu, de jure sludioforum, de resp 011 . ß.; r i£> ^
tum, de harmonia praestabilita juris & j f j c „ rjure glandis legenda:, de facerdotio P o1 je CL -i e i-
facrarum, de ptofopolepsia advocatoru 111 ». st( j fl
rif
gio myrtico principis& populi, de
alienO*'
ide
commislbrum familia: vel omnibus et ‘ aßl ( j 0 & ^ ( ysentientibus illicita, de studii legalis f* 10 j uVariante, de juris romani fubtilitatibU*’^mento testium praspostero. Gœtten. j () iliuj..
HERTENSTEIN (Johann Friedrich). * }l ,v'
scher Prediger, gebohren 1676 den 1 }'
jvhe 1697nnfdie Académie nachTublêCàL.^t
nach Straßburg, ward allda 1699
1702 nach Wittenberg, wurde in ^
1705 Präceptor der fünften Classe, 1 ' 7 °
Metaphysicä an dem dastgen Gymnm^
in die sechste Classe, und wurde zugleiw w ^
rev. Ministerii ordinirt. An. 1714 ftt
Profeßione Metaphysices auch die
ces, und in eben diesem Jahre das
Dreyfaltigkeics - Kirche, nebst der
talo, is ordinärst bey dem Gymnasio.
1728 der Berits zum Predigtamteauch 1739 dieProfeßioTheologiä beyde' slI1)ecclesiastico, worauf er 1748 den 2; M d-St verstarb. Seine Schassten sind r J fß „ st » jetheri contra Arnoldum, welche Dstp^ •
D. Johann Joachim Aentgrav« ^^L((df (eS Vjuramentis, die er unter Lhristlgn