Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1563-1564
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1567 HERXEN HESHUSIUS

abgieng / nachdem er Catalogum graecorum tnanu-icriptorum codicum, qui in électoral, bibl. moni-censi astervantur, den er 1611 IN Jngolstadt ansLicht gestellet ; Eudovicum Savarum defenlum con-tra Bzovium; Chronologiam novam; wie auch ad-miranda ethniese théologie mysteria propalaca bCl'í

fertiget. HL.

de<HERXEN (Theoderic.), ein deutscher Ordens-Bruder in der andern Helffte des 15 Seculi, war Di-sitatorClericorum in communi viventium, und schrieb

in Psalterium; in orationem dominicain ; in salu-tationem angelicam ; de moriendi deliderio ; exer-eitium dominicx paffionis, welches letztere 1492 ge-druckt ist. Fa.

HERZ, siehe Hertz.

HESCHEL (Josua), ein polnischer Rabbine in derandern Helffte des 17 Seculi, schrieb -nmr,

observationes novas super Bavoth Kamma Mezia &Bathra, welche zu Lublin 1682 in fol. gedruckt undzu Franckfurt am Mayn wieder aufgelegt worden. W.

de HESDIN (Simon), ein Frantzose, lebte in derMiete des 14 Seculi, wurde Doctor Thcologia, wieauch ein Johanniter-Ritter, und übersetzte die ersten7 Bücher des Valerii Maximi in die frantzösiicheSprache. Ea.

de HESOI bll 0 (sto.), siehe Hisdinio.

de HE8E (sto.), siehe Heer.

HESEKIEL, siehe Ezechiel.

H E S E R (Georg), ein Jesuite, gcbohrcn zu Weyr inOber-Oesterreich, ohnweit Paffau 1609, lehrte die Poe-sie, Rhetoric, Dialectic,Thcologiampolemicam îc.war13 Jahr Prediger, schrieb Psalmes davidicos juxtascníum lirerakm explanatos ; psulmos argumentis& commentariis illustratos in 2 tomis ; vira; Christimonotellärum evangelicuin deutsch «nd lgteinisch ;MartyrelogLum romanum, deutsch ; Dioptrum kem-pensem, qua demonstratur Thomas a Kempis verusaustor librorum IV de imitatione Christi; vitam &fyllabum omnium operum Thomas a Kempis; lexi-con germanicum rhomxum; obeliscum Kempen-sem ; panegyricum in laudem librorum Thom. aKempis; praemonitionem ad lectorem Themse aKempis de imitatione Christi adversus prxmonitio.nein Franc. Valgravii; hebdomadam officiose pieta-tis; Caralogam scriptorum Jac. Gretseri, und starb

gegen Ausgang des 17 Seculi. P. 1 .

HESHUSIUS (àron. Günther), der heil. SchrifftLicent. Organi arist. Professor publ. zu Leipzig, desgrossen Fürsten-Collegli daselbst Collegiatus, und derAcadémie Decemvir, gebohren zu Oldenburg den 6Jan. i68g. Sein Vater Io.Hcshusuis,war Predi-ger zu Hatten in der Grafschafft Oldenburg: SeinGroß-Vater aber M. Gottfried sZeshusius, erst hoch-grastich-osifriesifcher Hofpredigcr zu Anrieh, nach-mahls Pastor und Senior des Munstern zu Mindenan der Weser ; und sein Aelter-Vater war Tileman-

HESHUSIUS

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nus -Heshusius. Er studirtezu Oldettbu ^zig, woselbst er 1664 Assessor der »

cultät, und 1666 Professor wurde; i n

Junii, und hinterließ Commentar. ^ l'iss.

ganon Anflotr, Nucleum ex singuUsexcerprum; disputationes, v. g. de divm Lttus Sancti, de humana Christi natura, e 1'?’tia carnium, de trisagio angelico, c

deomimbus, de vi concludendi plura e*analytic. priorum 1. ÍI çap. I, de j urls an is,gencium lummis capitrbus in officiis h usl5 ’ ,

Pro. jWjL

HESHUSIUS (Tilemann), eing"s, gebohren 1527, 3 Nov. zu Westlzogihunr Eleve, chat eine Reise durch 0Engclland, Däncniarck und Deutschlmss, AB.-

Witteicherg 1550 Magister, 1552 zu^Sheoiuteudcns, 1553 zu Wiltenbcrg jM»' îj;

aber auch 1556 wegen seines Eifers >"^als be-schickt; in welchem Jahre er nach Rosto^ ,ger und Professor Thcoloqiä kam, aa"' «.hhan,

:r und Professor Thcologia kam,cgen seines Eifers über die Heiligungitweichen muste.Jn eben diesem Jahre zdde Fích> sfc'ssor Thcologiä prmiarius, Präsident t '

Raths, und General - Superintendent ' „bcrg, muste aber auch diese Stadt 1559. .Lvictd 5ckcil ansehen, als nach Churfürst ü-cto ^de die refornrirte Religion daselbst eittgeML^che ^An. 1560 erhielt er das Pastorat an der J

Jühannis, und 1561 die Superiutendur UMh

bürg, wurde aber 1562, weil er sich „je. "Ügegen die Crypto-Calbinisten, Synergü )enthalten wolte, den 21 Octobr. umgnur Gewalt zur Stadt hinausgeführt,er sich eine Zeitlang in seiner Geburts-^^,, m ((auf, bis er 1564 wegen allzu harter

dieCatholischen ausdcrStadt weichen

zu Franckfurt am May» bliebe, bis er 1 5 «^ jüjL;bist er bey dem Pfaltz-Grafen von Zweyer $9 mbürg wurde. An. 1569 zohe er als *5

logià »ach Jena, wurde aber 157? ausv r , $udes Crypto-Calvinismi, dem er entgegen j .Amtes entsetzet; wiewohl er noch in 1#’^,

als Bischoff uber Samland nach PrE" E„,

... ,

3 Laste Maltz, 8 Laste Hafer, eure *■"£'„$ 3 “,»Ochsen, 10 Schöpse, vier Schweine, »n Holß'-sjtzHeu, zwanzig Fuder Stroh, 3° ’Ä erfreye Fischerey zu geniessen hatte, dlber ^ yv ,4 (iftrRuhe nicht lange, sondern wurde vondo, welchem sein fetter Dienst in diegen der Redens-Art, die er gebrauchts ^-^jssis jJLli)allein in conerero sagen: der Men>ch'rPstj N>t,Mmächtig, sondern auch im abstracto, ^.cht, sfehe Natur ist allmächtig ; zum KetzerStreit grosse Bewegungen in Preussu .^^e P g>>gar, daß die Weiber auf dem Fischt'