1575 HESYCHIUS HEUCHER
niani um 5 qo bis 527, hat eine allgemeine HistorievonBelsan bis aufsein« Zeiten, wie auch de vitisFhilosopharum, dariiine er den Laerrium soll ausge-schrieben haben, und de originibus constantinopoli-tanis geschrieben. Seine Historie ist anfänglich vonGcorgio Dousa unter des Georgii Cvdini Nahmen,nachgehends aber von Jo. Meursio unter dem Nah-men Hefycbii, als des eigentlichen Urhebers, zu Lei-den 1613 in 8 griechisch und lateinisch au das Lichtgeftellet worden. Han. Tho. S. Pho. Jon. Fa.
H E S Y C H I ü 8,ein Pischoffzu Salon in Dalmatien, zudes Augustin! Zeiten, mit dem er auch verschiedeneBriefe gewechselt, die unter des Auguftini Briefen mitstehen. Fa.
HESYCHIUS (Candidus), stehe Vavassor (Franc.).
HETERIÜS, ftejje Ethcrius.
HETEROPOLITANUS, siehe le Bon (Jo.).
HETTI, oder Hetto, stehe Hectus.
HETTO, stehe Hatto.
HETZER (Johann Christian), ein Leipziger,gebohren1641, io September, wurde zu Leipzig 166; Magi-ster, 1670 Collega III an der Nicolai-Schule, 1671Rector zu Arnstadt, legte aber dieses Amt nach eini-ger Zeit nieder, und lebte zu Jena und Leipzig, anwelchem letzteren Orte, er auch 1676, 21 Martii ver-starb. Man hat Von ihm 8pecirnen observationumhistorico- criticarurn ; disputationes de immortalita-te animas mionalis, de Lacedsmoniorum itìyXutrlcf,de igné lambente,de violenta religion!; propagatio-ns ipfo jure naturali prohibita.
HETZER (Ludov.) aus Bayern, wird vor den erstenDeutschen ausgegeben, welcher sich in dem 16 Seculounterstanden, wider die Gottheit Christi zu schreiben.Er behauptete zugleich die Polygamie, und hatteselbst i2 Weiber. Gandins setzt ihn mit unter dieMärtyrer des 8ociniani5mi, wiewohl er mehr wegenseiner Laster, als wegen seiner Irrthümer den 4 Febr.1529 zu Zürch enthauptet worden. Er hat, nebstIoh. Denckio, die Propheten ins Deutsche übersetzt.Schelbornii Amoenir. liter T. VI. Frid. Jac. Beyfcbìa*gti Sylloge varior.opusc.T.I» Sandii biblioth. anti-trinitar.
von HEUCHER (Johann Heinrich), eilt Medicns,gebohren 1677 am Anfange des Jahres zu Wien,zo-he schon »68y auf die Académie nach Wittenberg,ward allda 1696 Magister, besähe darauf die Acadé-mie» zu Leipzig, Jena und Alrorf, und ward »699 zuWirkenberg Dockor, 1706 dem Professor! der Physikdaselbst D. Rösche! adjungiret, 1709 zum ProfessoreMedicin«, 1713 zum königlichen Leib - Medico undHofrath, mir Beybehaltung seiner Profcßion, nachDreßden berufen, auch hernach zum Jnspectvr derNaturalien-und Kunst-Kammer daselbst ernennet,1721 vom Kayser Carl VI nobilitiret, >729 zumMit-glicdr der königlich- englischen Societät ernennet, undstarb 1747 den 23 Februar. Seine Schrifften sind:Arthritis tegrorum culpa insanabilis ; Cautiones incognoscendo curandoque scorbuta necelläria;» Cau-
HEVEL
tiones in cognoscendo curandoque hyjfsarise; Araneus homini perniciosus. ndi ci ’’morbi ex nimio veneris usu ; sitis ’ JîîtI ^g f iiig en . tl ,geniorum pradidia ; Calculus P er „?- fU roUS ^pellendus ; Strumae & Scrophul®;sons j Errores circa causas mortis ^. £ ’ v en e °°-ldates sistens prxservationem princip 1S aJl3 10 ^,ignis per ignem extinguendus ; Sele« l ° rca, physiologica, practica; Ars rnag nî j; t igi aCl1 ,quibus infans différât ab adulto hom die»ca inventa anatomicä ; Ignorait tia anato ph)’ 1 _Vegetabilia inagica; de meritis Galloru® ^ ge<^,cam; de petrefacto quodam ex Entrocno xeZ"re, Anglis Screw- Stone dicto ; de thel a ^dresdensibus 8c ordine in enarrandis reb. jeitii* 'sbus; Index plantarum horti medici ac* j i c - £etembergensis; novi proventus horti m«mioe vitebergensis Partibus II; medicu- jgfl'philosophus ; suspecta physicorum í
non urens ; mechanici non mechanici! £ at j> *1,ria Analyíèos mathematic® & anatonuc® ${1®.melortibus petrefactis mutschenensiu , W
Schrifften die Gebrüdere Christian ^ *
Christian Heinrich Hanel 174; in 2zusammendrucken lassen. , , r , a
H E VEL (Joh.), einMathematicus, gcbê ' gt ^zig 1611, 28 Jan. wurde nach Gowbet 1nung der pohlnischcn Sprache geschickt i»
der Kanfmannschafft gewidmet, hernach « ^ fliirffGymnasium zu Dantzig gethan, aüwo er j „j, w.Mathesin, wie auch aufs Zeichnen und alle ^ J(j ï|cha,tische Künste legte. Hiernechst studmcden Jura, reisete ferner nach Engelland, 'Äs«#»,und Deutschland, wurde nach feiner 3“*«
Dantzig i» die Schoppen-Banck der 7 i„sEpwie auch in den Rath gezogen, und erbauHause unterschiedene Observatoria unk S ^kosten, wodurch er viel Sterne gefunden, „chst ^gen ihm aber 1679 seine Obseroatwne -schönen Bibliothec, Machine» undFeuer auf. Seine Tubas verfertigte er ' ; cw .stach die wahrgenommenen macula; i °‘; ^
händig in Kupffer; gab auch seleno^rap 0i cl'^ç o ,
dromum cometicum; cometograplu* 01 ^cœlestem; annum cbmactericum ; ìVlerç^^le visum; scutum sobieskianum ; statl [ 0 <iOfaciemjprodromum astronomie cum cata»heraus; wurde von verschiedenen hoheransehnlich beschenckt, von dem Königmit einer Pension bis an seinen Tod e j -, wderfrantzösischen und englischen Socul ss ^8glied aufgenommen, und starb 168/ n so sielstan ftinem Geburts-Tage. Er hatte cm«Brief-Wechsel mir gelehrten Leuten, dw *anten der an ihn geschriebenen Bncst . -
aus welchen Oloff 1683 einen Auszug >den. Nach ftinem Tode wurden tw ’ LspMmtzen geprägt, deren eine auf der erste E
ce«'