Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1641-1642
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35 jäh,./ 5011 Mecklenburg, welche er auch nach einerd»ß .gen Arbeit in einen solchen Stand gebracht,b for6 ""gleichen wenig in der Welt haben. Erden !4Dec. Annal, mechlend.

^0^^' behe Hovel, Howel.sc^er^r (Joh. Conr. Stephanus), ein lutheri-Allst L°logus, gebdhren zu Hannover den 10 Au--(t'ìbf P' wtfeie 1705 auf dieÄcadcmie nach Helm-kkklj^t/<l)ab sich 1709 wieder nach Hannover, undPhilvs^selbst auch andern jungen Studiosis die* c <U) C jJ? 9 te. An. 1710 besähe er die holländischen

.j" 1 , und that sodann ferner eine Reife nach* Ö|, W !L' stitwo er l'ch die meiste Zeit zu Oxford,

Cambridge aufhielt, und 1711 in demHgNnt ^ ^urt of Qveen's Beuch at Westmünster>rK J' a!le Vorrechte eines gebohrnen Engellan-M einen besondern Naturalisations-Brief^ber zu einem Mitglied derSocietät^ idjkêMda Fide envehlct wurde. Hierauf kam.v:s ! u Hannover an, und reiscte, weil er sich• 11 fohf ^ e ‘ ne ansehnliche Beförderung versprc-'•Ucc de y 1715 nach Groningen, nahm allda n chH'tb bje ciUs veterum ohne Praside gehaltenen,?4 zu Leipzig wieder neu aufgelegten Disputa-is zuw ^ ^adum eines Magistri an, und verfügteiMlö K? nbcrn mahle nach Engelland,da er sich aber-f e fítcf) ?, ^^Ügen Bibliothcckcn und Manuscripte^le/e f nu § e machte, und daraus verschiedenesohne Zweifel würde edirct haben,wennmstahs belebet. Als er von dar 1716 in seiner Va-tz,.^"gelanget, wurde er 1717 zum Profestore, 0 er, ,, '^asio zu Göttingen ernennet, bald daraufpA %, ehe er diese Bedienung antreten tonte,Ä Haanm und Admncto bey derJohannis-Kircheschloß,,^or, iugleichen zum Hof-Capcllan an der?"hls beruffenz wobey er zugleich den da-

i ^^^uover befindlichen unterschiedlichen

?h ati € ß^ ctu&ei ’« vornehmenEngeliändcrn zugefal-len, >,„?"ukage in der englischen Sprache zu pre-isten einen Privat-Gottesdicnst mit ihnen zuNach diesem ward er 1724 PastoriT^nhnSuperintendcns in der GrafschaffthÜ^Paff»« / st/28 aber General-Supcrintendens»îcèhà ^eimarius zu Alfelv, wie auch churfürst--.Aeiin k Consistorial-Rath Aug. Conf. zu Hil-

> Zeitu^,"Elchen Aemtern erstand, als er 173zgesegnete. Man hat von ihm eine Ei,1-Zeitlichen Rirchcn-und Reforknations-me^lchen Hildcsheim, nebst unter-

«.lcher Bo,. < ucn Schrifften in deutscher und latei-tt) £ ^ck)e. Seine curiosa britannica aber,gedruckt werden solten, sind, weil era^'öcn,nicht herausgekommen. AHE.

^Ulchl herausgekommen, AttE.4kj^Urg" !,!. ri ^ rJn Wilhelm), einICtus, von

hrK*^ ^euder der zwey folgenden, Frany'^Nberà Johann Adolphs, studirte zu Lübeck,,a und Rostock, ward am letztem Orte 1698

HOELTICH HOENN 1642

Juris Licentiatus, nachmahls aber Secretarius ZrBergen in Norwegen, und schrieb : dissert. de pr®-rogativis principum S. Rorn. imperii. HabichhorßiiRostochium litterarum. Seel.

HOELTICH (Franz Henrich )', ein JCtUs, undChristian wilhelmi Bruder, ward 1641 zu Witten-berg Doctor, practicirte daselbst, schrieb: diilerr. depnrgarione canonioa; de Episcopo panario ; de pro-posicione: fœmina non eil homo; de his, quorumratio reddi non pareil ; de executoribus reilamenti

&c. ward 1674 Syndicus zu Saltza, und starb 1697daselbst.

HOELTICH (ffoh. Adolph), von Marienwalde imLauenburgischen, ein Bruder Christian Wilhelm:und Frany Henrici, war beyder Rechte Doctor undPracticus zu Lübeck, lebte noch 1702, Und schrieb

dilp. de juiliria unirersali; diip. inaug. de pacedo-meslica. Mol.

HOELTZLIN (Jeremias), ein Professor der griechi-schen Sprache zu Leiden, von Nürnberg, hat zuAug-fpurg und Altorff studirct, die alten Ausleger desAristotclis, den Themiilium, Alexandrum Aphro-rdisieum, Simplicium und Ammonium in ihrer Ori-ginal-Sprache gelesen, den Platonem vorgenomnien,die stoische Philosophie sehr gelicbet, und sich nach-gehcnds auf die Theologie und das Hebräische gclcgetzworauf er anfangs Ephorus Alumnorum zu Nürn-berg, Eonrcctor znAmbcrg,Rcctor zuHam nnd Briel,und endlich 1632 Professor zu Leiden worden, eineUebersetzung der Psalmen ; hexaütica scholica; diiEde ’rcüK'jn^uyyjiaiyjß Miniilri ecclesiailici ; de censuraecdesiaílica publiciret, und den Apollonimu Rhodiumins Latein übersetzchwomit er sechs Tage vor seinemTode fertig worden, indem er 1641, 2z Jan. gestörtben. W,d. B.

HOENN (Georg. Paul.), ein JEtus zu Coburg, ge-bühren 1662 den 12 Junii zu Nürnberg,wo sein Va-ter D. Paulus Hönu, damahls Consulcnt, nach-mahls aber F. S. geheimder Rath und Eonsistorral-Präsident zu Coburg gewesen. Der Sohn gieng1678 auf die Académie nach Altorf, und that 1680mit seinen beyden Brüdern D. Larolo Paulo und Jo-hann Paulo, (davon dieser als Studiosus Juris,jener als fürstlich-sächsischer Rath und Consistorial-Assessor zu Coburg 1690 gestorben) eine Reise nachHolland, Engelland, Franckreich und Italien, pro-movirte 1685 in Doctorem Juris zu Altorf, wurde1687 Regicrungs-Advocat zu Coburg, 1688 Archi-varius, 1694. Policey-Rath, 169/ Obcr-Vormund-schaffts-Rath,geheimder Secretarius zu Meinungen,wie auch gemeinschaffrlicher chur-und fürstlicher hcn-nebergischcr Archivarius, endlich aber 1705 gcmein-schafftlicher Rath und Ober-Amtmann, auch Scho-larcha zu Coburg,legte 1 739 fein Amt wegen Schwach-heit und Alter nieder, und starb 1747 bett 2 iè^erf},in einem Alter von 8; Jahren. Seine Schrifftensind i. diipur. inaug. de superviventia. prxsumptiva;

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