Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1663-1664
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i6§Z HOFMANN

& prsternaturali, de rébus non naturalíbus sangui-nem mutantibus, de procidenria uteri, de nutritio-ne Se usu parcium eidem praefectarum, de alimenro-rum Sc medicamentorum differentiis See. So findetman auch m den Mifcellaneis academiiecuriosonim,deren Mitglied er war, verschiedene seiner kleinen

SchrisstkN. Raiet- in vitis medicorum altorfiensium.

HOFMANN (Melchior), ein Kürschner und Patriar-che der Wiedertanffcr in Hollstein und den Nieder-landen, aus Schwaben, im r6 reculs, predigte zu-erst in dem rhinischen Kreise in Liefland, Magdeburgund Hollsiein schwärmerische Lehren, und fieng wun-derliche Händel an; weswegen er verjaget wurde,und sich nach Straßburg und Embden begab. Alser sich wiederum nach Straßburg verfüget, wurde eri;g2 ins Gefängniß geleget, worinne er auch 1533gestorben. Seine Schafften sind: Auslegung des12 Csp. des Propheten Daniel« nebst 2 Apologienwider Amsdorffen; Inhalt und Bekennmist vornSacrament und Testament des Leibes und BlutesChristi; Auslegung des i Lap. Marrhcei ; Berichtvon der gehaltenen Disputarion im Lande HoU-stein; 2 luslegung der (Offenbarung Johannis; deincarnacione Christi ; die Ordìnantìe Godes-, inter-prerationes mystics tabernaculi Mosis ; exegeiis epi-stol® Pauli ad Romanos See. ß. Arn. Moi.

HOFMANN (Melchior), a GriíFenpfeil, ! POlt^VíìlÌcFífürt an der Oder, war in seinem Vaterlande Profes-sor Physices extraordin. schrieb Oispp. de coelo, deminimis natur® See. und starb, als er auf dem Ca-theder, da er diese letzte disputation dcfendirtc, vomSchlag gerühret worden, des Tags darauf, den 19Septembr. 1662, im 35 Jahr. W, d. ße.

IIOjFMANN (Paulus), ein lutherischer Theologìts,gebohren zu Brcßlau 1630, gr Qctobr. zohe 1648auf die Académie nach Wittenberg, und von da nachLeipzig, ward zu Wittenberg 1652 Magister, und alsder Churfürst Johann George ll zu Sachsen vonden theologischen Facultäten zu Leipzig und Witten-berg verlangte, ihm einen Informatoren, für denChur-Printz und nachmahligen Churfürsten JohannGeorge III fürzuschlagen, empfolen sie dem Chur-fürsten beyde, ohne daß die eine von dem Schlüsseder andern etwas gcwnst, dem Churfürsten diese»M. Hofmann. Er trat also dieses Amt an, verwal-tete solches ro Jahr, gicng dreymahl mit seinem Prin-zen als Beichtvater und Reise-Prediger nach Däne-nrarchward auch aufdcs Churfürsten Kosten zuWit-tcnbcrg Thcologiä Licentiatus, nahm hernach dic Do-ctor-Würde an, und erhielt darauf die Supcrinten-denten-Stelle zu Torgau, welche er r; Jahr ver-waltet; 1682 aber dcmBerusnach Thoren als Pa-stor an die Marien-Kirche, Aectvr des Gymnasii undSenior des Ministcrii folgte, wiewohl er zwölf Jahrhernach das Rectorat niederlegte, und bloß sein geist-liches Amt verwaltete. An. 170z giengen ihm beyentstandener schwedischer Belagerung seine Bibliothecund andere Güter im Feuer auf. Er starb endlich

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und schrieb: Diipp. de jure)urandocarione; de pignoribus Sc hypotbeci s jCrescendi; de servit utibus pr®dio rUir1 ’ ~ s f I’ 1 ^^rum turn rurticorum; de usucapio n ‘ eX (Si^ eC< r( [il d

ptionibus ; de prscipuis quxstionibu , ^ sestamentaria deiumtis; de lac'ro c3n ^ or ;ijudicio; de duobus reis; de jure cerfs ^HOFMANN (Sebastian.), einFranttst^, j6 ^ 1 ,ctor Theologiä, von Straßburg b"p ^m tenlo, hat sich nachgchends zu dc>, Rechgest ^öffentlich wider die Anruffuug der ,J ( t /^und zu Luccrn und Schaffhausen &}*'

Colloqvio zu Zürch bcygewohnct. ' std

HOFMFlSI'FII (>h.), einEremit von Colmar, war Doctor ± l rhefftiger Feind Lutheri, deswegen hinLutherus genennet wurde. Er ptt ^ eiii^ider mit grossem Eifer, und Sfff cr f.< mri^ fgiÄbis 3 mahl, wurde 1543 Prov-nc-a' ^ f ll L ( P d ,und in Schwaben, that sich "

shurg vor der Reichs-Versaimnluttg

digten hervor, muste auch i545 0