Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1677-1678
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1 HOLOFERNES HOLSTEINtêtu cy, i- .

teá fûrrf,f c '° îr»U> Conduite, hielt auch wenig aufGot-^on einer Religion aber so viel als von derfeg n. *,« Er hatte sich durch seine Kühnheit ingros-bj^ 'Auch gestürtzet; wurde aber auf anderer Vor-^irch. ^ Kciyser wiederum zum Prediger in seiner,^e"achr, und unter die Zahl feiner Theolog»-'sie an der Vereinigung der griechischen Kir-

did^îen solten, gesetzt. ' Als er sich aber auch hier"lií . £ c,, l “9 erzeigte, wurde er zu ConstantinopelCt, Stricke am Halse durch die Stadt gefuh-“Polo ; durch alle Qver-Gassen gepeitschet. Er hat

tyqtl £ a ® adveríus F. Francilcum pra-dicatorem, diePpli t - ^fphatii le Moine varlis i'aeris findet; versus^Uiali^ MichaelemPaloeologum, die noch in dert?ìk,»!^bliothec zu Paris im Manuscript liegen,^ C ^ O C ** ^ohyrneres. O. Fa.

{( {C,r p , c) d ËRNES Kriegsceder, siehe Scioppius

S (J°0. ei» Jesuit aus Sivers in Lothrin-Uld^- Dren 1573, lehrte zuCölln die Humaniora'otfì'tfûri * c viele Jahre, war auch lange Pràfectusund starb zu Augspurg den 12 Jun.».dlltz ' Man hat von ihm c>rar. in exequiis Mari.AI.

^itrJ Henr -)> ein Hottsteiner, gieng mit einembtr 9 bcrt ü ^^»Adel auf Reisen, hielte sich zuHcidel-„ ^Nr Professor Joh. Freinshemio auf, hey-^iidq _?uch seinem Tode dessen Wittwe, und ließ sichbktàj " î» Worms häuslich nieder. Nach eini-P*n 6 e f ( .'' n 3 soll er ein öffentliches Amt in Norwe-l.M v«>, haben, auch allda gestorben seyn. Man0 f^ ì)r,l Pl)adìi fabulas cum notis. Mol.

i U Hufun! ^ c ‘ )' <in Medicus undPracticus anfangsU *' hernach in seiner Vaterstadt Tönningen,

•'»ediciim de iymph* uiu; protropium do-jj. de febribus ; diiT. de flammula cordis,V ot crie ,, Darrholini Epistel von gleicher

h ^burf ^vppeuhagcn 1667 in 8 gedruckt ist;^scrjp^^ud etliche Episteln geschrieben; im Ma-7* (■Oft] r fp commenr - de febribus und comment.jl f 1 ' l6RfN f de remedica hinterlassen, und ist nochK OfR^vrben. Mol.b^wann (Adolph. joh.), ein Holssikinischer^dltbrin» »udirte zu Wittenbcrg, trat 1653 in die. R deg Gcscllschafft, darinne er den Bcyna-^încbtcn erhielt, wurde 1657 des Prin-eaf,. /îein - Norburg Hofmeister zu Sora,

HOLSTEIN

167%

dänischer Hofrath, und schrieb:

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. I » jurç oy c r eiigrone & summi magistratus circa9 Ccii lta p f . aUro ritate ; Minervalia lorana ; DiiT. deij q S t ^ nZ T m * n * n ^diis periculisque majestateh ^ÏEïx

k 3 IS66 , ( Ar nold), ein deutscher JCtus, lebtetW? ií coni" bchtieb: Tract, de privilegiis statuto-

Sfo, ^ T £ r x f ^dinum.

u« ' àr Hollkenlus, (Oaspar), war zunx i 5 S 4 gcbohreu, studirte zn Rostock und

Wittenbcrg, wurde darauf ein Schulmann in seinerVaterstadt, 1595 Pfarrer zu Ziechen, und 1602Pre-diger an der Peters - Kirche zu Lübeck. Weil aber sol-ches ohne Consens desMinisterii geschehen, entstun-den darüber zwischen diesem und dem Rath einigeWeitläusstigkeiten, die endlich 1607 beygelegt wur-den. Ergab 1612 sechzehen hochwichtige und indiesen leyrcn "Zeiten richtig ;u erklären nothwendi-ge Fragen heraus, womit aber das Ministerium,weil es ohne dessen Vorbewust geschehen, nicht zu-frieden war. Auch der Hertzog von Hollstein selber,welcher der reformirten Lehre, darwidcr solche Fra-gen geschrieben, nicht ungeneigt war, ließ ihn deswe-gen zurRede setzen. Das Ministerium, zudemHol-sicin endlich seine Zuflucht genommen, half ihm 1614aus dieser Unruhe. Er schrieb sonst noch Jubiläumevangelicum in Versen; wohlverdienten Ehren-schuld Lutheri ; Leichen-Predigten, gab auch Hutmicompendium dieoiogicum ins Deutsche übersetzt her-aus, und starb den 9 April 16z 8, im 84 Jahre. Star-kens lübeckische Kirchen-Historie.

Holstein (Ericus) ,^ein Schwede, war erst Con-reetor und Prediger, hernach Reetor zu Arhus, endlichPastor und Probst daselbst, schrieb dieses de animarationaii, und starb den 2 October 1640, im 54fle»Jahr. W,d.

HOLSTEIN (Friedrich), ein Magister und Pfarrerzu Buntzlau in Schlesien, hat von dem ersten Ur-sprünge bis auf das Jahr 1600 Annales boleslavien-ses geschrieben, weiche ein Anonymus von An. 1600bis auf 1639 continniret. Leb.

HOLSTEIN, ober Holstenius (Johann), eines Chi-rurgi Sohn von Lübeck, gieng mit seinem Lands-mann, pctco Dinecnrio, als Hofmeister in seinem18 Jahre nach Wittenbcrg, speiscte an des Pusti Jo-na Tische, lebte nnt Meianchthone in vertrautemUmgänge, besuchte hernach dieUuiversitätLeipzig undRostock, ward auf der letzter» 1568 Sceretarius, und1593 Professor latinä L:ngvä,gab eines andern Büch-lein von der geistlichen Artzncy mit einer Vorrede her-aus, und starb den 14 Jan. 1609. Mol.

HOLSTEIN, oder Holstenius, (Lucas), ein berühm-ter Philologus, gebohren zu Hamburg 1596, studirteerstlich Medicinam zu Leiden, legte sich aber hernachgantz auf die griechische Sprache und Antiqvttäten,that eure Reise nach Italien und Engelland, gieng,als man ihn 1620 in seiner Vater-Stadt zu einemSchuldienste, warum er angehalten, nicht befördernwollen, 1624 nach Franckreich, nachdenr er sich zu-vor 2 Jahr zu Oxford und Lvnden aufgehalten, wur-de zu Paris bey dem Parlamente-Präsiden-en IDcm;

- Mio bis 1627 Bibliothecarius, um welche Zeit erdie römisch-catholischc Religion angenommeu, wur-de noch in diesem Jahre von deut Cardinal Darba-rini zu Rom, der ihn von Paris mit dahin genom-men, zu seinem Secretario und Bibliothccario, vonUrbgno VIII zum Protonotario apostvlico und zum

Canv-

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