Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1725-1726
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‘ 7i s hosmann bospinian

ettt'Chronlcon MSC. hinterlassen, daraufîí .^43 Rector zu Budißin worden/ welches Amt erbu» ,^äen Krauckheit- niedergelegt, darauf iz;8l>ch a^Ntendens zu Lüböen in der Nicderlänsitz, end-eC 1560 Süperintendcus zu Corbus worden,îohn v ^^8 den 26 Jcbr. gestorben. Sein vierterze» ; '^«reimis, ein guter Poet, gebohren zu Bari-, ward Rector zu Lauban, hernach aber zu

geby^ und starb 1572; der andere Sohn Petrus,schworen zu Laubau 1527, war chur- brandenbulgi-j» » ^cdicus, Matheniaticus und Stadt -PhyssciisU»d starb 1591. Dieses peni Sohn,'Hosemann, gebohren zu Cokbus 1570,

, ^muria-; faiciculum lufuiim juvenüium;’ Urri nwnipulüm , und starb 1611. Ho. Lud,

■ ^SMa* oberlaustker EhreurLcnwcl.-

N •( Sigisitiund ) , der altere , ein Doctorhr^ ^ia, Professor vrdmàîs, zu Helmstadt) undàl>c» ^ ^uperintendens zu Glsshorn im Lüneburgi-cj^^stcbohren zu Hirfthberg in Schlesien, schriebdes 12 Capitels Daniclis; belU^rnchx ; mysteriam apocalypticum ; eigciltlir

stenth, des nach uns nach verfallenes Chri;

stri !0 ^Ms y Dl(T. de articuiis fidei; de Globo rerre-^Oüjvr e ‘. Uu ^ starb 1701, ini 70 Jahr. Gr. LC."JctrsTtT(Sigismund), ein Sohn des vorigen,âstster Philofophiä, Prediger bey der Stadt-t»,J c J* 1 ste, gab Denckma!)! der göttlichen Regie-biitjj' orwiessn an der ru St. Michaelis in Lünc-gestandenen goldenen Tafel; das schwer ;ub»» 2- Puden-Hery; eine deutsche Uebersetzungboch^^-d' EPagne sämtlichen Schriffren, nebstsei» J/^ern Schroten heraus, und starb in eben die-».set G7,b^e, auch an eben diesem Tage, ja in eben die-^Vzp'unde, dasein Vater gestorben. Gr.ft»bjrtf ^= N (J°h.)> ein Schweißer von Stein,^ Tübingen und Basel, ward an dem letztemld -^^43 Rhetorices und i546Organi aristotelici-v,^' stbrieb de conrroversiis dialecticis, undO S PitoV 1 - J 576 / im 60 Jahr. Fr. D.

Ju 5lj. y AN (Rudolph), ein Schwcitzcr, gebohrent* e ‘ llcm Flecken im Canton Zürch 1547, 7Vq a!ch'be, als er zu Zürch, Marpin g und Heidel-^ei!k»?^ss568 zum Prediger auf dem Lande, 53üem bürch gelegen, gemacht, auch dabey 1469PwhjP^uber die dritte Classe gefttzct, und 1571 zumchve d»I> er Abtey-Kirche ernennet; Hiernechst Pro-b»»!Za.P^eolingischen Schule, und >576 eine MeilePrediger bestellet,worauf er weiter 1588sth M t nu0 ber Kirche zum grossen Munster, und^ Prediger an der Kirche zum Frauen-Ü>e», h.^?chcn. Er liest sich 1613 den Staar sie-^essa er ein gantzes Jahr lang incommodirtjisch, a^^irde 2 Jahr vor seinem Ende gantz kin-7z cv; ® "uch in solchem Zustande n Mart. 1626,

leojfL' Er schrieb concordiam discordem, wel-^st|f. i \. flut ter concordiam concordem entgegendtoriam jesuiticam, de Jesuicarum ordinis

*ÎS

BO SPITAL I U S ÏIOSSCH 772«

origine, nörniae, regulis, officiis, voris, pri-v'iîegiis& doit rinn, die Lud. Lucius 1632 fortgesetzet ; deorigine & progressa rítuum 1 & ceremoniammecdeliusliearnm libros 65 de templis, h. e. de ori-gine, progressu, uíu, & abusa templömmv terum-que omnium ad templa pertinentium ; de cccnado-minica, f. historiam iiicramenrariam, ítt 2 Theilen ;

- de teííis Gbristianorum ; de festis Judseorumf &Ethnicpriim ; deAlonachis; oraciones düasr, an ani-ma sic in toto corpore íìmul? de immortalitate efus.

Seine Wercke sind 1669; 1681 zu Geneve m 7 F07. lianten zusammen gedruckt worden^ welchen ni»ndessen Lebens-Dcschrcibuug beygefügt, die I. H. Hei-degger verfertigt. L. Nie.

H08?IT ALIUS (Daniel), stehe Scioppius (Caspar),de 1’HOSPITAL (Michael), ein Herr von Bele^bat rc. und Cantzler von Franckreîch, gebohren 1563zu Aigbeperft in Auvergne, siudirte zu Toulouse, Pa-dua, Bologira und Rom, und ließ sich an dem letztenOrte zum Auditore Rotä romanä bestellen. Nacl)-gehends practicirte er in Paris, wurde 1537 Patlcu-ments-Rath, 1554 Präsident bey der RechenSammer,RcqvctcnMeister, ein Mitglied des grossen Raths,und endlich Cantzler. Er bemühete sich sehr den Re-formikteu die Religiöns-Freyhcit zuwege zu bringen," und widenneth den Krieg wider die Hugenotten, darher er den Nömisch-Cathokischen sehr gehäßig war:danckte also von sich sechsten ab, begab sich auf seinLust-Haus Vignay, ohnfern Estampes, und starb end-lich I >73, r g May, Iiachdenr er eine harangue contenantla Kemonßrance faite devant Charles IX; epiflolas feusermones; poetnata &c. heraus gehen lassen. Erhat die vornehmsten Umstände seines Lebens in einemTractat, weichen er sein Testament betitelt, selbst.be-schrieben, den nachgehends Lolomesius seiner bill.choisie völlig einverleibet. Cr. B. Teiss. Bo. Samde P HOSPITAL (Mich. Hurault), siehe Hurault,von HOSPITAL (Wilh. Franc. Antonius), ein Rit-ter rind Marckgraf von St. Meme und Montellier,Grase von Andrenront, Herr von Ouqves, la Chaise,le Beau, und andern Orten, gebohren i66i,warCa-prtain zu Pferde unter dem Regimente des Graftnsvon Auvergne, muffe aber solche Charge wegenSchwachheit seines Gesichts aufgeben. Er legte sichvon Jugend auf mit grosser Begierde auf die Ma-thesin, und nahm darinne vor sich selbst, ohne eintzigeUnterweisung unvergleichlich zu, wie er denn auch sei-nen Tod dadurch soll befördert haben. Er starb zuParis am Schlage 1704,2 Febr. nachdem er die mei-sten Problemara, Mein den gelehrten Journalen aufge-geben worden, glücklich, aufgelöset, auch analyse desinfiniment petits geschrieben. Nach seinem Tode istauch 1707 dessen traité des sellions coniques herausgekommen. AE.

HÒSSCH, oder Hosch, (Sidronius), ein Jesuite vonMarkem ohnweit Ppern, gebohren 1596, muffe in derKindheit mit seinem Vater die Schafe hüten, kamaber durch seine Poesie in solche Hochachtung, daß er

auf