Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1735-1736
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1735 HOUGTON HOUL 1 ERES

HOUGTON (Jo), ein Engelländer im 16 Selulo,war anfänglich Doctor auf der Universität zu Cam-bridge, und nachmahls ein Carthäuser, hinterließ einenTomum von feinen Episteln, und wurde IZ35 den 4May, bey Anfange des Schisimcis unter Henrico VIIIxrhencket, und darauf ihm das Hertz aus dem Leibe ge-rissen. Pir.

HQVIUS (Joh.Matthias), ein Ertz-BischoffvonMe-cheln,qcbohren daselbst 1542, war einer der vornehm-sten Prediger ftiner Zeit, und dem Ertz-Hertzoge Alber-to von Oesterreich, irniv der Infantil! Isabell» so an-genehm, daß sie ihn zu ihrem Staats-Rath in denNiederlanden machten. Er schrieb : Hand- veß Cbro-nick van Oud-Batavien, Ooß-Vriesland, ett Ooß-Fran-ckenland,. so 1636 zu Leiden in folio; wie auch histo-rias leodienlis compendium, so lüzzzuLÜttich in 12heraus gekommen. Man hat auch von ihm eineSynodal - Rede de causts fynodi deque abufibus cleri& ecclefiœ toilendis. Er starb 1620 den 20 May.A. Sw.

HOULIER, ober HoIIerius,. ( Jacob), ein frantzöst-scherMedicus von Estampes ohnweit Paris gebür-tig, lehrte zu Paris die Artzneykunst,verwarfdie ara-bischen Lehrsätze, suchte hingegen die hippocratischeMedicin .mpor zu bringen, und starb zu Paris 1562,nachdem er über des Galen: Bücher de composttionemedicamentorum lecunduin locos > Über des Hippo-eratis Aphorifmos, und sonderlich über dessen Coacaprslagia gelehrte Erklärungen hinterlassen; de ma-te ria chirurgica libr os VI, welche itl GefiieriScnpto-ribus chiriirgicis stehen; de morbis internis zwey

Bücher geschrieben, auch einige andere practischeTraktate z. E. de febribus ; de peste ; de therapiapuerperarum ; de remediis ausgefertiget, die aberalle nach seinem Tode erst zum Vorschein gekommen,und gröstentheils von seinen beyden Schülern demLuv. Durero und Desid. Jacotio zum Druck beför-dert worden; wiewohl auch viele Manuscripta desHollerii verlohren gangen, oder doch von Plagiariisgemißbrauchet worden. Er nahm, weil er ein ansehn-liches Vermögen hatte,von seinen Patienten kein Geld,und war ein guter Philosophas. Fr. Sam. Ke. Cr.

des HOULIERES, ritt gelehrtes Frauenzimmer vonParis, sonst Antoinette du Eigier de ia Garde ge-nannt, gebohren 1638 zu Paris, machte sich die latei-nische, italiänische und spanische Sprache bekannt,undwandte sonderlich viel Fleiß aufdie frantzösische Spra-che und Poesie. Sie wurde 1651 an den Herrn de«-Heulieres, Lieutenant- Colonel des Regiments vonCoude vermählt, in die gelehrte Académie zn Padua,wie auch in die zu Arles in Provence aufgenommen,erhielt vom König wegen einiger artigen Lob-Sprü-che, die sie ihm in ihren Schrifften gegeben, eine Pen-sion von 2000Pfunden,und starb 1694 den i/Febr.Sie machte sich durch 2 Volum, von schönen Gedich-ten über allerhand Materien bekannt, und excellirteln der Puesi Jyrica vor andern. Unter den Comö-

173 °

HOULIERES HOWARD

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dien, so sie verfertiget, wird diejenige, sofico, dem Könige derVandalen.de 'îllnhn ^ j

denaltenAuroribusub.^,.^

is denselben geostcnrhb.it sie ihre Wrrctt

mirt. Sie war in den alten Autoribus ubbelesen; uird die ausnen Moralia, womit sic lyre Wern-chen deren Durchlesiing nicht weniger nutz , ihchgenehln. Es sind dieselben nebst drnGch r ^ MbTochter, am vollständigsten zu Paris 1 7 2 4 f.in 8 zusammen gedruckt worden, Nr. M ■ j#

des HOULIERES (Antoinette ThereleJ»

ter der fürhergehenden, war gleichfalls ^'derl^.î,.Poetin, deren Gedichte, unter welchen ' [um deß.',kurtzweilige Tragödie: la mort de Cocbotule Maréchal de Vivonne, daNNNe sie anstanen eitel Katzen ausgeführet, und eine £> 'in der Académie francoisc den Preis erya"ret ìverden, in einem Bändgcn juföntnu ' ^ p*mit ihrer Mutter Versen gedruckt worden-

i/i 8 den 29 Aug. NZ.

in

-er

H O U P E L A N D ( Wilhelm ), von B 0 »>lA zu T- Picardie, war Archi- Presbyter St. . gßltris, hatte die Patres und Philosophas p ß ast i^ Ê ,gab daher ein schön Merck de immortam» y

statu post martern ex Patribus, P" ll0 _ ^ check' Jtis &c. heraus, und starb als Decanus vParis 1492 den 11 Aug. Lau. ,

de la HOUSSAYE, siehe Amelot.van den HOUTE, oder Ligneus, (l'ecr.)- .u Lvon Grevelingen aus Flandern, lehrteLösen, practicirtc hernach zu AntwerpechAnnotationes in IV Jibb. Institutionum 1 $ fi>t‘annotationes in IV priores libros Aen elDidonem tragœdiam. Sw. A,

H O U W A E R T ( Jo. Bapt. ) , einRechen - Kammer des Hertzogthuow ■%) viri^L*Brüssel, schrieb in niedcrländijchen Verse qü et el isivirgmum iihortum Pegalidos tu 16 Buche •> e* íCe n„é&solamen Belgii; Tragödien 3 deq ua J“ ytií» wde constanria; politieke Ondertcyßßg^ß^ ^'.ß.

68 Jahre-.

t v/umtc*. theatri boranici zu London in 4 .p

Edition sehr rar ist. ^orfal^o^

HOWARD (Henr.), ein Hertzog von ^ehrete 1667 der Universität zu àord

aruudelliana, welche Humfr. ssrivemst, ^j^t/ ^Mnittaire aber 1732 zu Landen instarb 1683 den 11 Jan. Unterim Englischen eine Reise - Beschreibung ^ gaê §cLesley vonLonden nach Wien, und 00" oruwstantinopel; 1681 aber Latalogus b 0 iimf, Ji'impressorum Bibliothecae norfolcian*’ . tat i 1°lianae ab Henr. D. Norfolcia: régi® A®' ^(rf/

neust donatae zuLonden in 4 heraus, s-^aaks^'HOWARD (Thomas), ein englischer^ .„M''und Vorfahre Henr. Howarv, war D