Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1755-1756
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HUERTOS

HUET

H U E T E

Maris panegyricum &c. U»d starb 1600, írtt 7 °re. W, d. Ane.

de los HUERTOS (Marcus), ein spanischer Domi-nicaner zu Salamanca, lehrte die Philosophie undTheologie in verschiedenen Conventen, sonderlich zuToledo, Pampelona und Burgos, florirte im Ansaugedes 17 Seculi, und schrieb qusüiones ad umyertamdialeÄicam ; ingleicheu traÄ. de sacrificio misläe, wel-cher letztere zu Pampelona 1627 in 8 gedruckt, und zuDouay 1637 wieder aufgelegt worden. Anr. Ech.

HUET (Petrus Daniel), ein berühmter frantzösischerTheologus, gebühren zu Caen ràzo den 8 Febr-, ge-riech in seiner Jugend zu den Jesuiten, bey welchen erviel gclcrnet, und wolte nach diesem die philosophische»Lectiones des P.Maubrun besuchen. Weil aber der-selbe reinen Schüler annahm, der nicht etwas von derGeometrie wüste; so rrieb er mit Eifer die Machest»,trat darauf in die Societät der Jesuiten, und schriebetwas wider Lartcsimn. Fürnehmlich legte er sichauf die Humaniora, las mich die griechischen Poetenmit ihren Scholiasten, und nachgchends die Histori-cos so fleißig, daß in zoJahren kein Tag vergangen,da er nicht zwey oder drey Stunden daraufgewendet;wobey er das alte Testament 24mahl in hebräischerSprache durchgclesen. Anno i6;2gieng er niit £>ofckarreu nach Schweden, kam aber bald wieder, undbrachte ein Stück von ürigenis Commentario in Mat-thsum, Wie auch seinen Tractat vom Gebete mit,wel-che er hernach heraus gab. Er richtete darauf in sei-nem Hause eine Ac. demie auf, worinne die Anato-mie, Chymie, Geometrie und Optic untersucht wur-de; cmpficng von dem König Genaden-Gelder, undwar gegen die Königin Lhristina unerbittlich, welcheihm anlag, nach Rom zu kommen. Anlro 1670 warderUntcrä'äceptor des Dauphins, und 1676 nahmer den ge stlichen Habit an. Hierauf ward er 1678mit der 2 btey zuAuknay begnadiget, und 1689 zumBischofs;» Soissons ernennet, welches Bißthum erhernach ftir das vonAuranchesvertauschte. Man hatteihm 1674 eineStelle in der Académie francoise gege-ben : weil er aber die Einsamkeit liebte, so gieng er,sobald er wegen der Unterrichtung des Dauphins ab-kommen konte, in seine Abtey, verfertigte daselbst un-terschiedene Schrifften, und kriegte mit denk Loileaueinen Streit, wegen der Stelle, welche dieser Poet inden Aumerckuugen über Longinum aus dem erstenBuch Mosis angeführet. 'Amio i6y; wurde er alsDeputirter der Provintz zu der allgemeinen Versamm-lung der Geistlichkeit abgeschickt; und danckteinebendiesem Jahr sein Bißthum ab, weil ihm die unange-nehme Lustt, und viele Arbeit zuwider waren. Nunschenckte ihm zwar König die Abtey von Fontenay.Weil er aber mir dcmP.se la Chaire darüber einigenVerdruß kriegte, so zog er wieder nach Paris, und be-gab sich in dasProfeß-HauS der Jesuiten, trieb da-selbst dieHumaniora aufs neue mit dem großen Fleiß,und beantwortete die Fragen, welche viel gelehrte

Mäuner an ihn abgehen ließen. ^ Hack 2des Umgangs mit gelehrten Leuten; wesw ^in seinen letzten Jahren eine Veriamm*^da wöchentlich zweymahl gelehrte L

zusammen kamen, und sich von den M ,, iuuterredeten. Er schenckte seine BrbU vfric^ yd»Z-suittn,uP«^„7i»S2,

Lebens-Zeiten an oreIe,ulren zu-p""-„a.

de la donation sind gedruckt, stehen n" ^

Horns iLccerLrils. J* 1

Art erzeigte er sich sehr mäßig; wie er oe

40 Jahr feines Alters an, niemahls mey ^rann^,j,r

speiset, sich auch zu seinem ordentlich tenZWiAt 4

schlechtes Wassers, worunter er den acht a

mischte, bedienet hat: wobey er dle? ,

auf das Essen, Aufstehen und Niederlege

edel achtete, daß er sich such bey diesen

etwas voll den Bedienten vorlesen “'s?'. e di ci °. c fl ü'

tcn sind: de inrerpretatìone libri H j ^ tyt

mentariorum Ürigenis in Scr. S. cum sP

nis& ürigenis vita ; de ì' origine des Mächet»

‘.

V'if

cit

Tractat sich auch lateinisch bey dessen u .

cerpretatiòne besindet; discours P ruT f. fí ifuC l>tute françoife ; ammadverliones in "* .jf kt

den er nur deswegen commentirt, 'yj jrkönnte, was Ios.Scaligcr in seinen ?,T,a,lgeN'<sesPoetenvor viele und grosse Fehler v v

montkratio evangelica; censura P^ 1 ° jia ra t,0 j Atfsians; quaelHones alnetans; de conC °ß , e>fidei ; de la ßtuation du Paradis rrn

teiuisch heraus gekommen; ,luUveM f tl ,ts

servir à s bißoire du Carteßantstne / ß afour la diocese d'Aurancbes ; Carmin*nibus Salomonis ; not* in antholog 1 ® ■M 1tum grxeorum ; Origines de Cae» ’^ 0 ße »

diverfes matières de religion & de ,du commerce fy de la navigation desna ; traité de la foiblcße d'esprit 12 s.ßß''

seinem Tode 1725 zu Amsterdam in J.^piik Preistgegeben, auch 1724 von M. L. F. Ei- ß’

kungen deutsch übersetzt worden, u»v. „iciß'^Lverursachst, ob er solche» verfertiger ^0 ßtre à Mr. Perrault sur la parallele ds $ _ le-dernes , welche in den pieees Qttteß'

sentiment de Longin für lapafage de 1 0 ,-iß* ( eV o v 'der Bibliothèque choisie; lettre J u . de .,.1,^’poeße françoife , so in dm1731 ; lettre touchant le livre de T o f jjjlin* 1 qso eben daselbst steht; funus lck-mv- jnt yl z

e*r'(s"

luecicum. Er starb 1721 den 2d H'w. s

Von feinem Leben hat er selbst dieeiner Schrifft gegeben, welche im Hßunter diesem Titel gedruckt: 1 ^ ue rj u e riarta ’

de rebus ad eum pertinentibus. _ 1 . g,re literaire de l’Europe. ß, f. ^ lC ' ,,rr()Ci‘ s sK;,deHUETE (Lupercius), ein sp^' M

Mönch ausAragonien von Dalcnt>H k»

Magister, und wegen seiner Gelehrs» ^scnschafft in Theologia scholastica