Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1787-1788
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1787 HUSWEDEL HÜTTEN

aber nach 2 Jahren der Neid und Verfolgung wiederweg trieb; darauf er ;u Rostock seine vorige Bedie-nung aufs neue annahm, und solche noch so langeverwaltete, bis er endlich seinerFacultat Senior undpro emerite erkläret ward. Er schrieb Orariones ;poemaca ; verschiedene Difptttationes, gab eines Ano-nymi quscstiones tk controversias rhetoricas ausm

Griechischen ins Lateinische übersetzt heraus; ließam

Manuscript anrhologiam graecorum epigrammatumin Versen : Commentationes & annotationes phi-lologico-criticas ; quaestiones morales & monirapolitica ; viele Carmin», und starb den 22 October1651, im ?6tcn Jahre. Mol. W, d.

HUSWEDEL (Joh.Alb.) , des vorhergehenden Jo-hannis Sohn, gebohren um 1618 zu Rostock, wurdezu Padua Doctor Medicina, practicirre 1644 - zuHamburg, ward Stadt-Medicus undOber-Physicusdaselbst, 1672 königlicher schwedischer Leib-Mcdicus,schrieb kuryen Bericht, wie bey einfallender Lranck-heir ein Leder sich verhalten solle, und starb zuStockholm 1674, im;6Jahr. Mol.

HVTCHIN8 0N (.lobn), ein englischer reformirterTheelogus, hat 1657 explicationem.in 72 Prophe-tas Minores zu London in folio kditkt.

HÜTTEN (Albertus), zu Niniwegen 1588 den 12May gebohren, wurde Professor der hebräischen Spra-che zu Sedan, nach diesem Prediger derRemonstran-ten zu Amsterdam, und endlich in seiner Vater-StadtPrediger und D. Medicina, schrieb Bewies vant Sa-crament des Autaars gegen Lhristianum philalethenund dieEatholischeN ; de gemecnenVragen vandegenaam-de Catholyken den gclove rakende gegen LaurentiliMLcycrlinc und die Catholischen ; Antmorden cp vierVragen van eett paàpjche Pricfier aen een remonstrantstchPrédicant ; de volkmnenheit en klaarheit vant reoordtGods,vervat inde H.Schriftttur in alle jdken ter Jdlig-heit noodig, verdedigt fegen de tegeneverfingen der Pa-pisten, und starb 1663,25 October. Cattcnburgb mbibliorh. remonstrant.

HÜTTEN (jo.Georg.), ein MagisterPhilosophia,war anfänglich Official zu Lüboen in der Nieder-Lau sitz , nachgehends aber bey geschehener Verände-rung der Land-Regierung und Kirchen-Sachen dererste Gcncral-Superintendcns, starb 768z, und gab

meditarionemtheologicam de pocu felleo & acetofbChristo agonizanti porrecto, ad Match.XXVII, 33,34,Land - Tags - und andere Predigten heraus. Gr.

HÜTTEN (Leonlwrd) , ein Docror Theologiä vonLondon, war erst Canonicus, nach diesem Snb-De-canus der Cathédral - Kirche zu Oxford, schrieb Hel-ium grammaticale , im Englischen traLk. de crucis infacro baprifmare usu ; und starb im 75 Jahr ftl'tiesAlters, 1632,17 May. VVo.

von HOTTEN (Ulrich), ein gelehrter Franckischervon Adel, gebohren auf dem Schlöffe Steckelberg7488, den 20 oder 21 April, studirte in demKlvsterFulde, wie auch zuCöln undFranckfurtan der Oder,aüwo er im r 8 Jahr izo6 Magister wurde, und dar-

HUTTEN

aufGreiffswalde, Rostock undEr legte sich sehr auf die Humaniora, st

Vater, der einen Juristen aus ihm macht" 's, .-^esverdrost, daß er einnial Feuer anzünden,

Sohnes Ciceronem, Virgilium Lcc. hin/" a,ließ. Darauf that er eine dreyfache Rcilf'',, hWlien, dieRechts-Gelahrthcit daselbst zutrckvc tzjeß". sich eine zêitlang zu Rom auf, verließOrt, als er sich nicht mehr sicher zu seyst A,ste>l c

weil er mit des französischen Gesandten ^

Viterbo Händel gehabt, und den einen da t/

ihm einen Hieb über den lincken Backen Jlffi

entleibchdie 4 andern aber hart bleßirt, bey wlegcnheit er wegen Geld-Mangel, unter j ,,16 r■ lichen Kriegsdienste nahni; wurde aberAugfpurg nach seiner Wiederkunft von veMaxiniiliano zum Ritter geschlagen,.und zm».^ >,»gekrönet. Anuor;i8 gieng er stach Främ ^gf^nachdem er von da zurück gekommen, anEhurfürstens Albern zu Mayntz. Oara'S' lf j{151.9 in Diensten des schwäbischen PL

den Hcrtzog von Wurtemberg zu Feldes. stl'i>Ssich nach dessen Endigung einigeSchlosse Steckelberg auf; that nach diesesst nach Braband, gieng unter Feancisco v je»gen wider einige deutsche Fürsten in dennach diesem an unterschiedenen Orten "iJjJjir',ftavb endlich zuAufnau, einer Insel bey P* (cf'L29 oder 31 August, und zwar, wieBibliothec berichtet, an einer garstige" ^

Er wird von einigen beschuldiget, daß er

räthiger, hefftiger und unruhiger Man" »etwas unordentlich gelebt; wie er den" ' fca sl 'jsten Jahren an der venerischen Seucheder gelegen, welches ihm Gelegenheit

Buch de guajaco & morbo gallico JU sw r - 2 { f (1 %römischen Hofe und denen Pfaffen war e Mund weil die Carthäuser aus Haß K,Hintern an seine Bildnisse gewischet ,,i,d

pressete er in dem Kriege unter dem 7»^^ ' ^zooo Goldgülden von ihnen. Mrk/. '

Erasme» hielt er grosse Freundschaft &Í 0lich mit dem letztem zerfallen, und vsst, stn ^LtSchriften mit ihm gnvechselt. Er 4

cherHumanist, und einer von deucn 'L^t- .. M!diese Etudia in Deutschland hervor g s ^^,1Poesie liebte er von Jugend aufs wie ast e

item 78 Jahre das Carmen heroicuch st'st

ficatoria heraus gegeben. Sonst . ^st z'Sstist»leiste Lebenszeit in Unruhe und Dchsaber stets großmüthig und "Usg^^iliwv

Schriften sind Epigrammatum ad of[ aP 0> 1 ; std"bellus; ad principes Germani« e% . r ü i steaunter dem Titel Nemo leu de ine P^ u , n e* c .\P e \

diis & verae etudirionis conremtu , r . e rNeminis adversus Nullum i'P* ie . 61 u ;cisíHone propinqut fui Jo. Hutteni y 0 \v

adLudovich Huttenum super inte re