Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1801-1802
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l * 01 jABLOtfSKY JABOLENUS

3 >>t m>^îm aus denGrUndgesetzeU des Königreichs,die ^"uuscript verließ er allerley Schrissten, welchedk^^imgung der Protestanten angehen;' eine Wi-^ der Peu* fidel des moscowitischtft Ertzbi-Stob j Stephan Javorski rc. Herr Pros. Äappsch^^ 4 ; eine Sammlung vertrauter Briefe zwftkj, en » ^errn von ‘íeíbníç und Herr» Jabloiis-,, âber anderer Gelehrten, heraus. Man hati>e„ von ihm eintzelne Predigten, die nicht 'in^rc^^dèn stehen; LeScncken über SimOn-wolfdx^ì - ts / Schutz Juden in Berlin,sogenannte i&ntil.Wfltm - öec geheimen Weissagung David«, im 21J 4 ß *- 0 \ r A ' Ios - N «ub. ßi, s •

^ K Y ( Johann Theodor), ein Historiens,feite e .5 & u Dantzig den 15 Deci 1654, verbrachteö )cit Jugend unser der Aufsicht seines mütterli-* 6 ?q t>, k öter ^ 3 * à- LoMenü in Amsterdam, gieng"n, das joachimsthalische Gymnasium in Ber-ÍJUf èiç auf die Universität zu Königsberg, 1L74• 8 Ftanckfurt, trat 1680 eine Reift durchTfei,g Holland und Engelland an bis cküga,fe» istw, ? wif der an den Fürst Radzivil vermahl-sie ^'vftßin, Maria Eleonora von Anhalt-Dessau,d?lh ^ Darius nach Pohlen; kam aber, da sie gar■ ' ittwct worden, mit derselben wieder zu-y w in gleicher Qualität bey'Hertzog Hcm-vs ^.,.^^chsrn - Barby in Dunste, bis er 1700 zur 1 'ilWrh - Wen königlich-preußischen Societak'derfc 1 i’erltf ^ £cit/ derselben Secretarius, nach Ber-Mr worden, welcher Bedienung er bis an seinfanden, ob er zwar auch an des Printzenìileil g ? .Milhelm« zu Preussen rc. Information^,,?dt, und mit demselben die Reift nach Gr-ti l 7 Ui^^gsieniyi; angetreten, von welcher eryifj gelonimcn, königlich - preußischer Hoft"U'iWw C I l/ und ist 1731, 28 April gestorben. Erh Se«,!, ei,C6 / doch meistens ohne Namen, her-N'? titi K ' uls 1711 ein französisch-deutsches,Utsch - französisches Eexieon, unter dem^ pierxx Rondeau ; An. 1721 das aUge-^4die^^on »gxr Lünftc und Wissenschaften;t?W>r^^Utschc Uebcrsetzung des Taciti de moribusM fr fe[)e •’ ÖOst i)cm Uebersetzermit deutschen No-

Q la 17^0 Genium Sreohani Lvorskii in

^h* tQ ^ a ' J730 Genium btepham Javorskiiindevelatum; ferner das betrübtetzA», Inscription auf den Tod König Frie-ins Deutsche übersetzet; Lob-" ^Uch-' Staat« - Minister Paul Freyherr»

Er hat auch ' eine deutsche Ethic zum

UZ HochgedachtenPrintzens geschrieben,davonê/'b'â Einige Exemplaria gedruckt worden. SieN svL^ast, weil sie durch mündliche Erklärung£ StaY^iicrt werden. Uebrigens hat er aucqy y ,, 7 "tschcn Eexic» uiUaî. und etyrnologico.àdqL lang die Materialien gcsammlet: es rstfjjj* nicht zur Vollkommenheit gebracht wor-

Ükhe Javolenus.

IAecE^N 75 JAQttLdk 1802

JAGTET! U S, oder Diaccetus, (Franc. Cataneus),ein platonischer Philosophas und Redner, gebohrenzu Florentz ^466 den. 16 Nov. folgte dem MarsilioKcino, dessen Schüler er gewest, in der philosophi-schen Profkßion, schrieb de pulchro; de amore; pa-raphrasm in politicum & 1 neagenem Platonis; inAristotelem de coelo 8c meteoris ; enarrationem inPlatonis symposium; prat. in funere Latir, Milices ;•epístolas varias, und starb 1522. Sein Leben hatEuphrossnus Lapinu« beschfieben. B.JÄCCETIUS (Frártc. Cataheùs), einCanonicus zuFlorentz, pabstlichev Protonötarius, Doctor der Rech-ne, und Bischoff von Fiesoli, wohnte dem Coneiliozu Trident bey, schrieb viram Ghricki 8c Mari* ; 8.Dominici;de SS. eucharistie sacranaento ; hexaëme-ron; vitas« aliquot pwdeceiTorum suorum; de,au*stomate Papae 8c concilii; serinones de superstitio-ne artis magie*; übersetzte auch verschiedene Mrck-gen des Ambrosii, und starb IZ95 im November.

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JÄCCETIUS, oherjacettus, (J.acobus), ein im Grie-chischen und Lateinischen wohl erfahrner Professorund geschickter Poet, in seiner Geburtsstadt Florentz,war in die Conspiration wider den Cardinal 7 mlia-num de Nlevici« mit verwickelt, und wurde deswe-gen 1478 in seinen besten Jahre» zu Florentz mit demBeile enthauptet. Valeriamts inlvfenckeimanaiestis.

JACCH/EüS (Gilbertus), ein Doctor Medicinä undProfessor Physices zu Leiden, von Aberdon in Schott-land, schrieb institutiones phylic*, metaphylic* Lcmedicinae; theoremata phiiosophica de constitutio-ne phitosophi* &c. UNd starb 1628. Fr.Meur.Im.JACCHINUS (Leonhard), ein italiänischer Medicus,practicirte anfangs zu Florentz, lehrte nachmals zuPisa die Artzneykunst mit solchem Beyfall, daß ihnLarvanu« den grösten Artzt seiner Zeit genennet, flü-rirte zu Anfange des 16 Scculi, übersetzte einige Tra-ktate des Galcni aus dem Griechischen ins Lateini-sche, ftommentirtc über llib. IX Rhazis ad AJmansa-rem, hielt es aber deswegen nicht mit den Arabern,sondern pflichtete dem Galeno bey, schrieb tractatumadversus Avicermam, Mesuen & vulgarés medicosomaes; hinterließ methodum curandarum febrium,

und verfertigte noch einige andere Schrifftcn, als :

I)e pr*cognoseendi methodo ; de rationali curandiarte, unchde acutorum morborum curatione, welchezu Basel, unter dem Titel: Opuscula elegantislima,1563 in 4 zusammen gedruckt, und öfters wieder auf-gelegt worden. Ke.

JACHEN, ein alter ägyptischer Mcdicus, M, nachSviüä Bericht, die Pest ^und andere ansteckendeKranckheiten durch angezündetes Feuer vertriebenhaben. Lonring meinet, daß seine medicinifchc Wis-senschaft gröstentheils magisch.gewe,r, doch hat Lor-richiu« denselben diesfalls, zu verttzeidigen gesucht.Man weiß nicht, roenn er geleber. 8. Le.

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