Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1831-1832
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»8Zl JAENISCH JAHODA

8 ; Leichpredigten rc. und starb den 21 Dec. i6z5-i,n60 Jahr. Mol.

JAENISCH (Joh.), ein Medicus, gebohrcnzuJasch-kitte!/ einem Dorffe bey Breßlau 1636 den 1 Nov.studirte zu Leipzig/ Wittenberg und Jena, that eineReise durchs Reich und in die Niederlande/ wurdezu Leiden 1663 nach gehaltener.Dstpucarion Je mpr-bo hungarico s. febre castre nsi , Dvetpr, Ulld pratti-eirte darauf;» Breßlau so glücklich, daß ihn einge-, wisser reicher Kauffmann, in Ansehung seines gethanneu Beystandes, zum völligen Erbe» seiner Verlastsenfchafft von viel tausend Thalern einsetzte. Erwür-be darauf Pest-Medicus des Hospitals und Physicusordinarius der Stadt Breßlau, wie auch ein Mit-glied d,r Soeietatis Ratura Curiosorum , in derenepkemerijlduü er viel gearbeitet, sich auch ein schönCabinet von mathematischen, mechanischen, anatomi-schen und chirurgischen Instrumenten, ingleichenMüntzen angeschafft. Er verfiel aber dabey auf dieAlchymie, verdistillirte sein meistes Vermögen, undstarb 1707. D. <£. £>. prceest hat 1714 tnemoriamjsenisiariam heraus gegeben.

JA GEL (Abraham), ein italiänischer Rabbiue vollMonselice,trat zu Anfange des 17 Seculi zum christ-lichen Glauben über, nahm den Nahmen Camiilian, und war 1619 und folgendes Jahr Revisor derhebräisthen Bücher in der anconitanischenMarck. Erschrieb noch als Jude aio npb dodrina bo/u, so einCatechismus ist; Vn n©« mulier forcis; a'oin wwlälvans confidenres. W.

J A GEN T EU FEL (Nicolaus) ; ein lutherischerTheo-logus, gebohren zu Königsberg in Preussen, wardallda 1552 Archipädagogüs, 1552 Professor derDia-leetic, und 1553 zugleich der Mathematik, dabeyr;5o Pfarrer im Löbenichr, saß auch im Confistorio,gieng 156? von Königsberg weg, ward Ephorusderannabergischen Ins eclion in Meisten, 1575 Su-perintendens zu M ilstn, und endlich General-Su-perintendens und Hofprcdiger zu Weimar, allivoer1583 gestorben. Arnold.

JAHN, siehe Jan. . '

JAHN (Claudius), ein dänischer Theologus, vonWardburg in der schwedischen Provintz Halland ge-bürtig, lebte um die Mitte des 17 Seculi zu Cpp-penhagen/ und schrieb ölompendiurn eheologicum exScriprura S. & optimorum theologorum scriptis con-cinnarum.

JAHN (Salomon ); ein brandenburgifcher Räth undCämmerer, gebohren zuHofim Vogtlande 1556,22Jnl. hat sich zu Wittenberg und Jena auf die Rech-te gelegt, und ist zu Culmbach 1611 den 16 May ge-storben. Fr.

JAHODA (Joh.), ein Jesuite aus Mähren, geboh-ren 162z, lehrte die Oratorie und Humaniora, tpieauch die hebräische Sprache und Theolegiam pole-micam, gab zu Prag einen lateinischen. Prediger ab,schrieb allocutiones sacras íiiper evangelia domini-

JAIMÜS

JAMES

spi 1

calia, it. super festa solennia ■ totius am»!gium Suadx s. orationes &c. und starb gegen sde des 17 Seculi. AI.

J A IM U S Rebullosa, siehe Rsbullosz.

J A I M U S Segarra , siehe Segarra. ., irt 00 *

JA JUS (Claudius), ein Jesuit aus Genevorslvoyen, breitete die catholische Lehre in vielen^, io

Art der Ç

zen aus, bemühete sich zu Wien ein CvNchScan- zu bringen, stand beym Kayser Äscher•I in großem An sehn, schlug die angetrageneliche Wurde von Trieste und Wien aus, v» ' ^ziispéculum prxlulis ex S. Scriprura &c. UNWien i;; 2 ,6 Aug.. AI.

JA MBA, eine Poetin, erfand diejenige,fe, welche Versus jambici genennet we

JA^BERTINUS Segafxnus, siehe Se g a fî!,fë^JAMBLICHUS, ein Babylonier im a»dcr> ^ ltll ilo, unter Antonini Philvs.plii Regierung,ter dem Titel Babylunma die Historie vonund Simomdis Liebes-Händeln, darinne e erum Divgencm zum Vorgänger gehabt, ifenhertzig geschrieben, davon àtius um-cerptis rhetorum & sophistarum grase. W v gE

ter andern Nahmen ein Fcagmenrum herben. Das gantze Werck soll vormahlsbliothec des Escurials seyn zu finden gewPho. Fa - , r «dus, 'u

JAMBLICHUS, ein platonischer Philosophgj#

4 Seeulo, mit dem Zunahmen Dlviiwr,cisin Syrien bürtig, wird der Magie ^C g,it»^war ein Melancholicus, lehrte zu Alexandra 'gemeinem Zulauf, hat das Leben Fyrhagor ’Jßo#

Güster 1707, nebst JamMichi Leben, ich)

piu« verfertiget, am schönsten zu Amcht

drucken lassen ; de mysteriis Chaldseoruni

orum , so THom. Gale 1678 sehr schech' .

übersetzt, und mit Anmerckungen, neble d nelJ i L

Leben, zu Oxford in fol. ediret; ;

Nicomacbi Gtrafeni arichmeticam ; um, _ ’

einige Fragmenta, die bey dem Sw bäo steh. f

nigen Orucronibus, worinne er zunrSlN btzo- d

phico ermähnet, heraus gehen lassen. ' !

jon. -

JAM8ULARIU8, siehe Giambullarius.

JAMERIUS, ein Artzt, storirte zu Ausga'M , ^

Seculi, und schrieb eine Chirurgie, biedb, . ^ ipfldone de Cauliaco sehr schlecht recomnreden. Ka. ' , .er

JAMES (Richard), ein Engelländer,'.aus .^.

Neuport, auf der Insel Wight, war ew g ^ jed^

logus, Criricus, Anrigvarlns und sti

ohne öffentliche Bedienung; stand ® brach^^

klärung der Marmorum arunddl- bep, ’ ^ J,

cottonische Bibltothec in Ordnung, ^Men^dsil

ten, Foemaea, übersetzte aus dem Latel '

tii Ftlicis Octaviiiin. und starb dtN 7 ^ ‘

er siel) zu sehr im Studiren übernommen. j\:

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