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JEUNE JEWELL
JEZÏJA IGNATIUS
le JEUNE, ot»« Juvenis, (Johannes), ein Frantzoftvon Amiens/ wurde Bischofs erst zu Maçon, hernach zuAmiens, dann m Teroanne, endlich 1439 Cardinal,ließ sich in verschiedenen Verschickungen gebrauchen,schrieb das Leben Eugenii IV, und starb zu Rom den9<Sept. 1451,iM4oJahre stinesAlters, wie man sa-get, an beygebrachtem Gisste. 8».
J; JEUNE (Johannes), ein Priester desOratorii inFranckreich, gebohrenznPoligni in derFranche-Com-te 1592, aus einem edlen und ansehnlichen Geschlech-te, erhielt von dem Ertz-Hertzog Alberto von Oester-reich, ein Canonrcat an der Cöttegial-Kirche zu Arbois,legte aber solches Amt nach einiger Zeit freywillig nie-der, und begab sich, als er ungefehr zu Dole den nach-mahligen Cardinal deLkcrulle kennen lernen, um dasJahr 1613 in die Congrégation des Oratorii. Nichtlange darauf ward er Priester, und führte folgcndsnebst demP.Dcuee anfBefchldesBischoffsvonLan-gres, in der Abtey du Tart die Reforme eiir. Dieübrige Zeit seines Lebens brachte er mit Predigen anverschiedenen Orten in dem Königreiche zu , und er-langte dabey grossen Beyfall, ungeachtet er die letz-ten 40 Jahr blind gcweft, und daher auch dnrchge-hends der blinde Pater genennet worden. Er starbden 19 Aug. 1672, und soll sowohl in seinem Leben,alsnach dem Tode viele Wunder gethan haben. SeinePredigten sind zum öfter», unter andern zu Rouenund P..ris in lo Octav- Banden französisch gedruckt,nach diesem aber auch in die lateinische Sprache über-setzt, und zuMayntz unter dem Titel: Jo. Junii deli-cüe pailorum, s. conciones in 4 aufgelegt worden.Rüben discours fur la vie & la mort du P. le Jeune.
le JEUNE, oder juvenis, (Paulus), einJesilitk,geboh-ren ohnweit Chatons um i;yr oder 1592, war Ver-muthlich ein Bruder des Ich. le Peune, lehrte eineZeitlang die Rhetorik und Humaniora, gicng hernachalsMistionarius nach Canada, kam aber endlich wie-der zurück in sein Vaterland, schrieb in seiner Mutter-Sprache relationem gellorum in nova Francia ab1632 ad an. 1639} Exercitia spiritualia; epistolasspirituales; devocionem electorum; solicitudinemraortis; solitudinem dierum X super veritatibus &axiomatibus Evangelii, so öfters aufgelegt worden,und starb zu Paris 1664 den 7 Aug. AI.
JEWELL, ober Juellus, (Jo.), gebohren zu Dudenin Devonshire 1522 den 24 May, ein eifriger Beför-derer der evangelischen Lehre in Engelland, ward Bi-schofs zuSalisbury, schrieb Exhorucionem ad Oxo-nienses ; Epistolam cur Episcopi Anglise ad Conci-lium trident, non convenirent 1559; Apologiamecclesi* anglicane, welches letztere nebst Rieb. Muketipolitia Ecclesiae anglican* , und andern Schrifften,darinne vom englischen Kirchen-Staat etwas zu freygesprochen worden, öffentlich verbrannt, aber auch fastin alle Sprachen übersetzt worden; wie auch im En-glischen, Erklärung der 2 Episteln Pauli an die Thrssa-lonicher; Comment, über die Epistel alt die Galatcr,und hie Episteln St. Petri; einige Predigten, Streit-
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Schrifften, als: Volumen adversus Tbo* 11 ;. mVjgum, welches Gvil. whimkex ins LatcM » ^und starb 1571 den 23 September. Sssin . 0 >Laur.-Humfredus beschrieben,seine theologll^f ^ Hei-ke aber sind 1660 zu Franckfurt in folio jusawausgekommen. Wo.Er. PL.
J EZIJ A (Sim.) , ein Rabbi aus dem 16ordinem stationum geschrieben, oder eine
dig 1552 in 12 und mit einem Commentarw n 'fygleichen deutsch zu Verona gedruckt worden- .hF
JEZLEK. (joh.), einschweitzerischerTHeologuv/^,g,
reit 1542 zu Schafhausen, studirte zu aíi#
Heidelberg, Marpurg und Paris, wurdeVaterlande ein Schul-College, und hernaw "Mi«worauf man ihn ausder Schule nahm, tuezu lehren. Man zohe ihn auch in den Raà.^e , lUergriff nach zwey Jahren sein geistlich Amtw'hst!>^hielt die ersteStelle unser den Theologis,
matilmos Universum Chriiìianismum v'i [ f
de virtute; commentarios in officia & cer °^0 0Patriarcharum & Prophetarum; vocabula^.^.no-germanicum; de fructu morris 1 $;
diuturnitate belli eucharistici ; Streit-Ctw ’Lffftt"'der Hubern; gab auch Cockbumi opuscu«ndstarb 1622den31Aug. Pö.
IGLACUS, ein englischer Benedictincr-M ojiie^das Jahr 800,ward von dem Abt Sigwuw 'Kloster zum Lector der Theologie bestellt. stss
ter andern dasLeben ermeidten Abts befchs"ches aber nebst dessen andern Schrifftenfälle der Dänen verlohren gangen. ’ irIGNANNINUS (Angelus), ein r.
Altamuro in Apulien, war eil, guterMadrigali zu 3, 4, 5 und 6 Stimmen in 3 iitfletfj
Motetti; missas tmb psalmos vesperarum;
tiones & responforia in septimana fanera, pisst
z bis 6stimmig heraus, .schrieb auch deUNd Ricercate con Vinumilatura nach der okleingerichtet. Eck,. ijt 0“
de S. IGNATIO (Henricus), ein}U Lüttich, schrieb theologiam Sanstorun^talem, speculativam & moralem, seu etris ; artes jesuiticas ; tubam magnam de » {0 M*,reformandi locietatem Jesu; Molinif 01 « U 0**
tum &c. und starb 1719, im 89 Jahee P«nd 73 seines Mönch-Lebens. NZ. ^ ^IGNATIUS, ein Bischofs zu Antiochren, d ^tyrer, im erste» Seeulo, wird von eiêKind gehalten, welches Christus auf PÎ, «nommen; dahero er auch Theophormworden ftyir. Er Hat fein Amt 4 ° el>^^,,,
recht apostolischem Eifer verwaltet, «»d L,nachdem er in Gegenwart des Kayps j0 g bchristlichen Glauben vertheidiget, zu w @ pWilden Thieren vorgeworfen worden P' '