,Sp 3 INVREA JOACHIMUS
auf Lesung der Kirchen-Väter und altenHi-
ie r lc °t'Uíït / schrieb Historiant sacrant Paradisi; Pa-’»o antico ; Palermo sacro ; Palermo nobile, Welche' *^49 unter dem Titel : Annali della fe-
fam ^ madl Pak™™, zu Palermo in 2 Folianten zu-!an gedruckt worden; la Cartaginc ßciliana } adIsi -> a CS llcu ‘OS prœliiitinarem apparatum , UNd starb
**it April zu Palermo. M. Gi.
Uns»t' A (Felix Maria), ein genuesischer Theologusa'° Philosophns, aus der Congrégation Somaschio,^ und lehrte >n dem Collegio St.Clcmen-
ly J u Rom erst die Philosophie, hernach auch die Theo-und gab cheoria; ex r parte tummre theologi«k>m wie auch 165; acroamaticas philoso-
Jq ® tommarium tripartitum heraus. Ol.
Jq ^HlM de Castillione, siehe de Castillione.
Jq ^ H IM Narniensis, siehe Narniensis.o, ^WlMüS, ein Cistercienscr-Mönch und Abt desL »«* Flora, gebohren in der Mitte des 12 Jahr-^ 'verts in Calabricn, hielt sich in der Jugend am8ei^-Hkrtzog Rogcril II auf, crwehlte hernach dentJJtodKu Stand, und trug vor die Verbesserung fti-^ Gemeinde Sorge. Als unter Tancredi Regie-.^8 die Mönche aus der Einöde zu Flora verjagtfie^ e!,/ Machte er es durch sein Ansehn dahin, daß'w-.cdcr zurücke geruffen, und ihnen eine neue KirrVrKloster gcbauct wurden. Kayser -Heinrichd^ockrachtete ihn als einen Propheten, weil verschie-I<wgebenheitcn, die er vorher verkündiget, ringe-i e J’. tn hatten, ersuchte ihn auch den Propheten Je-q c t’ lin auszulegen, welche Arbeit auf unsere Zeitenkj, ^ie». Er starb 1202. Seine Schrifften sind:tz../wkrck wider pcrr. Lombardum, von der heil.g^tolaltigkeit, darüber er des Tritheistni beschuldi-Ç Q j de concordia vet. ac novi Test. Üb. 5;
in Jesaiam, Jerentiam, Nahum, Habacuc,r Un). » Malachiam ; Psalterium decem cliorda-
ni S ’ Apocalypiis ; Chronologia; vaticinia de roma-V e i?? nt tocibus. Seine Commentaria in Cyriili re-QH^ Cl0ri em, in Erithrcam Sc Merltnum, liebst einigenju ^ 11 Prophezeiungen sind in italiänischer Spracheedj^'^dig mit Anselmi N?arstcani Annlcrckungenhiih sti£e des Verfassers Schriffren aber auf ver-* e t>orf llei1 ^onciliis verdammet worden, dagegen ihnkj„ Gregorius de Lande, ein Cistercienser-Abt inParis i6üo in folio heraus gegebenen Bu-cheidjgrt hat. Seine Schrifften sind 1519 undr?. . à» Venedig zusammen gedruckt worden. An.Chip p a£) ein Ungenannter Histoire de l’Abbé Joa-íaritì ? rnoni mé le Prophète in 2 Bänden in 12 zuTo.C. Vi.
stiu^lMus I, Churfürst zu Brandenburg, wegenölest "Oercdsamkeit und Staats-Klughcit der deutscheHub f .f depgenamt, war 1484 den 2 r Febr. gebohren,SS ßt J stt *499, in dem 16 Jahre feines Alters, ohnedie i>, a "d die Regierung an. An. 1506 stifftcte er"dersieqr zu Franckfurt an der Oder. Er starb
JOACHIMUS JOANNELLIUS 1894
1535 den 1 Jnl.zu Stendah undwar k» vielen Spra-chen, wie auch in der Historie und Astronomie, wohlerfahren, stand daher nicht nur bey den Deutschen,sondern auch viel ausländischen Fürsten in grossemAnsehn, wie ihn denn der Pabst Leo X und der Kö-nig in Frankreich Franciscus I vor andern werthhielten. Er liebte die Gerechtigkeit, und ließ eins-mals einen von seinen beliebtesten Hof-Bedienten,der einen Kauffmann im Walde beraubet, stehendenFusses hinrichten; den Lutheranern aber war er sehrfeind. Von seiner astrologischen Wissenschafft zeuge»die von ihm heraus gegebene Prognostica, darinnener seinem Hause eine Crone und die höchste Würde tuder Christenheit verspricht. HL.
J O A C H I M U S Ernestus, ein Hertzog in Schleßwig-Hollstein und Stiffter der plönischen Linie, gcboh-ren den 29 August 1595, stndirte zu Giessen, wo er1610 Rector Acadcmia ward, hernach zu Tübingen,und hielt allda eine Rede pro GstUa, begab sich als-dann auf Reisen, lernte viel ausländische Sprachcir,und trat, nachdem er sich in derStaats-Wissenschafft,Mathesi, Phyfic und Mechanic sehr grübet, in venc-tianische Dienste, kehrte aber, als diese Republlc mitdem Kaysee in Krieg verwickelt wurde, wieder nachEngelland, ward 1621 königlich- dänischer Obristcr,trat 1622 die Regierung von Plön, Ahrensbök undReinfclden an, ward 1624 in die fruchtbringendedeutsche Gcsellschafft unter dem Beynahmen des Si-chern arlfgenommen, vermählte sich i6gz mit einerPrinzeßin aus dem Hause Hollsicin-Goktorp, erzieltemit derselben verschiedene Printzcn und Printzeßlimen,und starb zu Plön 5 Oct. 1671, im 77 Jahr. Manhat von ihm eine Rebe, die er zu Giessen als Rectorgehalten. Mol.
JOACHIMUS Papiensis, (in berühmter PredigerDominicaner-Ordens von Pavia, florirte um 1516,und schrieb Condones, welche llovetta in Sermonesde tempore, de Sanctis und in quadragelimales ein-getheilet. Ech.
JOACHIMUS Sextus, siehe Sextus.“
JOACHIMUS (Georg.), ein Mathematicus undProfessor zu Wittenberg, stha-ricus, oder der Grau-bündcr zugenamt, weil er in einem graubündischenDorffe, Vcltkirchcn genannt, 1514, 16 Febr. geboh-ren war; hielt desLopernici Meinung vorvernünff-tig, reiste deshglben zu ihm, und wurde ein öffentli-cher Copernicaner, gab auch dessen Schrifften nachdessen Tode heraus, verfertigte selbst epiiemeridesnach der copcrnicanischen Hypothest, ingleichcn einenTractat de doÄrin» triangulorum. und starb amSchlage 1576,4 Drc. weil ihm eine neugcbaute Stu-be von dem Freyherr» zu Caschau war eingegebenworden. H. Ad. Vo.
JOANNELLIUS (Hieron.), aus Italien, war Ju-ris Professor zu Rom, wurde »achgchends zum Bi-schoff vo» Sora im Neapolitanischen erwehlet, schriebConstitutiones, Und starb 1Ó32. W, d. Man.
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