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JOHANNES
JOHANNES
1906
I, 2 ° Cla yß rerum ab Andronicis 8c sc ipso gestarum,t)01tby*° 13S7, die unter den Scriproribu; historiaspromis i 532 . stehet ; orationes; ferner vier apoiogiast e . r *stiana religione ; adverfus Mahumetis errö-tt-cx.'O; 4 ; welche beyden letzten Wercke Rod. Gval-q»,.^"tteinisch edirt, und den griechischen Text mitd^stugt, nebst andern mehr, die noch hin und wie-1 '^ tl Dibliotheckeir im Manuscript liegen. OI. C.
tíoh. AîVN ES, ein schleswigchoüstcinischcr Pnntz,ge-bk,, - »u Gottorp 1606 den 18 oder ry Mertz,wur-erzogen, 1621 zum Suh-Coadjutordesst» f Lübeck ernennet, und gieng 162; aufRei-1,,^' stu)e 1629 die Belagerung von Hertzogenbuschthat 1630 nachmalen eine Reise nach Franck-ì> '"id^Spanien, ward 1631, nach seines in dert»r t, Schlacht gebliebenen Bruders Tode,Coadju-^xi^à>dcck, folgte 1632 dem schwedischen Lager indstk!. Md nach, ward 1634 Bischofs zu Lübeck,>„ den bischöflichen Sitz nach Eutin, trat 1637^'bw^ ^ä-rbringeude Gescllschafft, unter dem Bey-U öcs Nützlichen, gab eine neue Kirchen-undsch,!jch)f,Trdn,!ng des Bißthums Lübeck heraus,ctz 'ìo Briefe an Hevelium, davon in Olbaffii ex-k\ip : e litevis ad Hevelium einige Fragnicnta sie-. üien, "".Erliest auch verschiedene historische und wa-Fch ^üschx Sachen inr Manuscript, und starb den 181<S 55 . Mol.
! U ^ N ES II, ein Pfaltz-Gras am Rhein,und Fürstjk'" 1tl, . ntfri * ' Churfürst ^“ciCH tíci III Vater, und"îs I.Sohn, gebohrcn 1486, warCammer-Adiräe »" Speycr, hat sich in den Historien, Anti-^>kni und Genealogien fleißig umgcfthen,auch dasglci^^-Buch in eine bequeme Ordnung gebracht,in-den^h ^nige Wercke übersetzet, auch andere selbst,8efc^?6tt, und ist 1537 den 18 May,im 71 Jahre
J 0 Hax'■ Fr -
ScIjçl ^Nes Casimirus, einPsaltz-GrafamRhein,tr 50«f etl * 543 ' wurde in der reformirten Religionfic(, brachte seine Jugend in Franckreich zu, hielt»qhdfì Unterschiedenen Orten im Felde wohl, unddcch.î ' ulö sein Bruder der ChurfürstLuvewig 1583bey Minderjährigkeit des Printzen, dieî» îstration der Chnr-Pfaltz über sich; stelletc 1584Bcsp"?elberg, und 1586 zu Marbach ein Rcligions-zwischen den Lutheranern und Reformirtenbist viel lutherische Prediger ins EMuny.warstgey^n Iutcrim keines weges zu frieden, ließ ein^"ch unter dem Titel: christliche Erinnerung, ^ Jan ^"^Udieir-Buch, drucken, und starb 1592 den® miv pfälzische Kirchen-Historie.JS9UJ) Caiimiru.«:, Fürst zu Anhalt, gebohrcnDec. zohe 1603 mit seinem Hofmeister,Sebocenvorf nach Gencvc, und brachte?»selhff THendclüii Anlcittmg so weit, daß er 1609lst» hachhero gedruckte Rede vou eines Für-<Lei°M^ öffentlich halten wolle, welches aber we-
gen zugestoßener Unpäßlichkeit unterblieb. Diesenöthigte ihn auch, seinen Weg nach Häuft zunehmen,wie er denn 1612, als gedachter wenvelinus zum Re-ktor des Gymnasii zu Zerbst bestellet wurde, eine wohlgesetzte lateinische Rede ablegte. Nach seines Vaters1618 erfolgtem Tode trat er die Regierung au, undmustc bey dem darauf entstandenen dreyßigjährigenKriege viel Ungemach erdulten. Da er 1632 dasSeniorat in seinem Hause erlanget, hatte er das Un-glück, daß ihn ein wildes Schwein auf der Jagdfast tvdtlich verwundete, ohngeachtet er in -der Jä-
. gerkunst wenig seines gleichen hatte. Von dieser Zeitan tonte er sich nicht recht wieder erholen, und starbendlich 1660 den 12 Scpt. Er war ein wohlgedik-dcter und gelehrter Herr, verstand die lateinische undfrantzösische Sprache aus dem Grunde, und führtein der fruchtbringenden Gescllschafft den Nahmen desDürchvringrnScn. Be, a.
JOHANN Friedrich, ein Churfürst zu Sachsen, derfromme und großmüthige genannt, gebohren 1503den 30 Juiiii zu Torgau, brachte tln goldgelbes Creutzauf dem Rücken mit zur Welt, erneuerte 153; denschmalkaidischen Bund,ward aber vonTarolo V wegender Religion nach der Schlacht bey Mühlberg den 24April 1547 gefangen genommen, und der Chur ent-setzet, doch 1552 wieder auf freyen Fuß gestellchließsich aber von der Beständigkeit in der Religion nichtsabwenden, sondern verfertigte in feinem Gefängnißdas Lied: Wies Gott gefällt, so gefällt mir« auch;iugleichcn contürationeni 8c condemnationem prse-cipuaruin corrupcelarum ; hakte das Symbvlum:8pe; mea inOeo eil, starb zu Weimar An. 1534 den ;Martii, und bekam folgende Grabschrifft: Johanne;Eridericu; O. G. Elecius Martyr Jesu Christi, Dukaffliftorum , Princeps confestorum fidei, Comesre-ritatis, stgnifer Sanct® Crucis, exemplum patien-ti® & constanri®, h®res vit® ®tern®, morirur men-se Marrio An. 1554. tTicol. von Amsdorf Berichtvom seligen Absterben Joh. Friderici Magnanimi.Casp. Sagitturu historia Joli. Frrdericí. Fr. Sî.Seck.
JOHANN Friedrich,ein Marckgraf zu Branbenburg-Anspach, gebohren 8 Oet. 1654, gab tlnterfchieben«deutsche Schrifften in Druck, als cani; bommiensts,oder der getreue Liebhaber, unter dem Nahme»Ifidori Fidclis , mancipium suave ac sibi sufficiens,oder der glückselige Leibeigene, in zwey Theilen ;der Durchlauchtigste Pilgram.und starb den 22 Mark.1636. 'W, d.
JOHANNES Georgius.einHcrtzogvon Schlcswtg-Hollstein, sunderburgischcr Linie, gebohren zu Sün-derburg den 9 Fcbr. 1594, studirtc zu Giessen, ward1629 Rcctor derAcademie, begab sich 161 1 nach Tü-bingen, und setzte die Sprachen und ritterlichenUebungen im hertzoglichcn Collcgiv fleißig fort, bekamaber die Blattern,daran er 25 Jan. 1613 starb. Manhat von ihm regimen illuftris accademix gissten®.Mol.
Ecc Cf£ JOHAN-