JOHANNES
J ^ANNES, von Franckfurt, ein Dominicaner/«uf den: costmtzcr Concilie hervor/ und strit-wldcr -Hicr. pragcnjbi:'. mit Mund und Feder, fiotdie Mitte des; Seculi,und hinterließ com-'^uUtiper Job.; Sermones. da tarn pore & de San-Propoiicionem contra Hietonymum Prägens.
j q C ‘w>c$ letztere zu Basel im Manuscript liegt. Lei:.
J q A 1 A N.N£S Francus, siehe Re'giomontanus.
Jan NN;ES de Frjxiao, siehe Je Frsxino.nH^NNES-Friburgenlis, oder Teutenicus, eilt^°diger-Màch, hieß mit seinen: Geschlechts - Nah-../^unsic, trat in der letzten Hclfte des 13 Seculid?>. -îyburg im Brißgau in bett Orden, brachte es inà-Icholasiischen Theologie hoch, legte sich aber meisti,I?ieMoral-und Casual - Theologie, darinne er
JOHANNES
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'Udig einen Lector abgab, deswegen er auch sol-h-.' Zunahmeu erlanget. Er nahm weiter keine Be-
an, schrieb registrum s. tabulam aiphabeti-j 151 super Raynmndt summarft & Wrlhelmt Redonenßs
i paratum, setzte auch zu beyden die Stellen, woher sie^'wmmeiy als Beweise hinzu; qu«stionescasuales,Weder u: vorhingcdachter Summa, »och in demstehen, und die er da und dort zusammen ge-
' Suinmam confestorum Í. confeilarior.um,9 ch • ^ Urnma Praedicantium genannt, welche sehr Oftxop 'wkt Worden; Manuale de summa confelsorumso ein compendium des vorigen ist; con-seil 10na * e ; in IV libros sententiarum , uitb starb tlt
j Ech m Profeß-Hause den 10 Mertz 1314. C. Alt. O.
j ^ ^ N E S Diaconus Galenus, siehe Galenus.Cqi | A NNES Galliens, ein frantzösifcher Domini-zu Ende des 13 und zu Anfange des 14 Seculi,
comment, super IV libros sententiarum ; o-aJ"^ Utn äe principiis individuationis und de uni-
Icn ^ 0rrnse > von denen noch nichts im Druck erschienVielleicht ist es eben derjenige, so sc*monesdegeschrieben, von denen der beyden ersten Ban-^-de Concept. B. M. V. erlt>eí>iteí» Ech.^^íNES deGandavo, oder de Janduno, einscCfifÖWS und Philosophtts zu Perugia, um 1326,^aba-^îu Buch de potestare ecclesiustica, welchestj 3 o«nnca XXII in einem Decret 1327 vcrdamm-^ °n:m.snpersenrentias; quodlibetum; cornrn. in<lv. bte ^ s phyiica, metaphylica,de anima,çoelo &mun-d )f yi u «sti°nes in Avcrroem de substantia orbis, wel-
*Ä*re zu Venedig 1488, 1496 und 1501 in fol.c e (p UC *i worden. Die insotmatio de nullltate pro-thx Jobannis XXII contraLudovicum Inip..tixEjtito lp 0,(ia fli monarchialmp. stehet, hat einen andern
Jo H a CVfaffer * Fa<
Q î( jj ^ N E S Von Gastisden , oder Gatisden , oderSünden, ein englischer Mediens, welchen Match.
nur Johannem Anglicum nennet, hat umOxford gelebt. Erlegte den Grund seinern in demEollegio mertonensi zu Oxford, undtrJi , ai 'duf Doctor Medicinä, inglcichen einCauo-^'ehrt. Uxic. T.U.
nicus, nicht aber ein Mönch, wie einige fälschlich be-hauptet haben. Er blieb abernicht allein beydcrMe-dicin, sondern ließ sich auch zu chirurgischen Opera-tionen gebrauchen, machte hicrnechst viel Wesens vonder Chiromantie, und wvlte zugleich vor einen Poe-ten und Antiqvarium angesehen seyn, wovon er aberin seinen Schriften zum öf cern schlechte Proben gege-ben. So war er auch selbst in der Medicin ei» blos-ser Empiricus,' wiewohl nicht zu leugnen,daß er sich indie Umstände der Zeit und der Patienten gut zu schickengewust, und seine Person sowohl gefielet, daß er allerOrten grofe Hochachtung erlanget. Er war unterallen gcbohrncn Engelländern der erste, dcnmanznmköniglichen Lcib-Medico erwehlet, da zuvor dergleichenStation lauter ausländischen Aertzren anvertrauetworden. Seine Schristten sind: Rosa angiica; deregimine acutorum ; de liinplicibus medicinis; dedigerentibus & evacuantibus; de instrumentis suaeartis; quid pro quo s. de medicamentis iuccedaneis ;de phlebotomia ; practica medicins;, und pro dieta»riis. Lelandi collectanea. Bai. Pit. Fa. Fre.JOHANNES de Gauduno, siehe Chachemius,JOHANNES de S. Geminiano, siehe Gorus(Joh-).ariorum, JOHANNES Geneiius, siehe Jobannes von Parma.
JOHANNES, Bischof von Genua, florirte um 985,ließ den Cörper seines Vorsahrers am Bißchum, Va-lentini, den er ohngcfehr wieder gefunden hatte, un-ter den grossen Altar in der Kirche St. Syri begra-ben, und verlegte nicht lange darnach den bischöfli-chen Sitz von derSt.Syri-Kirche in die St. Lorrntz-Kirche zu Genua, schrieb auch harum translationumhistoriam. Ol.
JOHANNES Geometra, ein Mönch, welcher ver-muthlich in der Mitte des 11 Seculi gclebct hat,schriebhymnos aliquot in beatam Virginem; paradisuruepigrammatum divinorum, welche griechisch und la-teinisch in der Bibliotheca PP. Paris, stehen, auch vonMoreUo sowohl griechisch als lateinisch,und iedes be-sonders zu Paris 159; in 8 cdiret worden. AndereWercke, z. E. Confessio christiana verlibus heroico-elegiacis; oratio de Christi paffionibus; canticumMofis Lcc. liegen noch in den Bibliotheken
imManuscript. Allat. Sim. Fa.
JOHANNES Germanus, siehe Regiornontanus.JOHANNES Gerundenlis > siehe Johannes Bicla-rienfis.
J O H AN NES Glastonienfis, ein englischer Mönch vonGlastonbnry, lebte vermuthlich am Ende des 14 Se-culi, und schrieb Chronicarn stvs historiam de rebusglastoniensibus, welche THoman Hearne 1726 zu Ox-ford aus dem Manuscript in 2,Vol. in 8 herausge-geben.
JOHANNES de Glishlandis, siehe de Glishlandis.JOHANNES Glogaviensts, von seinemVatcrlande,Groß-Glogau in Schlesien, also genannt,war ein Phi-lologus, Philosophus und Theologus zu Cracau,Phi-los. Pros. endlich aber Canonicus bey St. Florian,Fff fff brachte