Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1953-1954
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JOHRENIUS

JOLY

ss,.î)vr etliche ioo Rthl. zu der dreßdnischenBiblio-.lO^chandelt. Er Mb 1716 .

c, N í ü S ( Martin Daniel), des vorigen doit?Uith !- c fî er Sohn, war ebenfalls Mcdicitià Doctorhj^ ^ìDfeffor PyysiceS zu Franckfnrt. Er promo-puw/"îkcr seinem Latcr 1701, nach vorgängigerDist^'erli r° 11 vií " u ^ Je 8 uua serena, in Doctorem,, sehr kostbare physicalische Jusiriuncutc, undM k?l)zeitig 1718.

Utz ì f . Aßliiabech), siehe von stìokeres.vïij e A VIL L JE (joh.), fn^í Johannes ilejoln-

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0ÎH ’ 1 ‘ IoIaus ’ kin griechischer Medicus, ans, yyuien gebürtig, soll, wie Díoscorides meldet, -le

.. 1 _ 1 , - ... í.

^LD i , l '' ír dem >ScMcltöe Laremmo floriret. Fa.iqj ^^udiiis), ein französischer Bifchoff, gebührend,„î .zu Bari- fur-lDrue, in der Diöces von Der-Zìic } n îorhringen, war anfänglich Pfarrer zu St.

bcs Champs in Paris, nach diescnl aber Bi-st^, .ß Ft St. Paul dc Leon iuNieder-Bretague, und«Ly 78 . Man hat von ihm eine ziemliche Anzahl^Ztcn, wovon Johann?uchard ein Parlaments-g Bände aus Licht gestehet,ttioni c ^cr Jolius, (Anton.), ein spanischer Gram-been ^ von Ossima in Catalonieu, lebte in der an-c ero raffte des 16 Seculi, und schrieb AdchnÄaei- 'fy nc nis leu quai verba Cicero limul dixit tanquamauc viçini fenius. Ant.

b D „ fe v ^ T (Jo.), ein Chorographus iu.Franckreich,-M^îvgcs, lebte im 16 Seculq, und schrieb dejp-i-8towt. France & des Gaules, und andere zur Geo-^"fikr^'^u Franckreich gehörige Wercke. Cr.ke ^ 0 8, ein englischerMcdicus, lebte in dcr Mit-

Seculi, und wird von seinen Laudsleutcn,dee dem Franc. Glissonio, vor den 'Erfinderlymphaticorum ausgegeben, deren Ent-, sich .?8 .Thdm. Bartholinus, und Ölaus ^udbccriusr/à zugeeignet haben. Ke. ,

Hgst,, 1 Alexander), ein französischer Sprachmeister zu"‘etigj}'®' in der andern Helffte des 17 Seculi, schrieb*‘ 0 } 1)e ! nouvelle pour apprendre la langue française ;g!e S c i e “l Urc française fys alc mande-, les véritables re-i n °n c ; e ^ 0rt hograpbie françoife conformées à la pro-

^LVn”- Moh

^HW<í (^ vert )> ein Advocatches Parlamentsb»>, gebühren zuOrleaiisiboi den 2oJu!. war^hiloln "r eines lustigen Humeurswin Juriste,Poete,kchs.Mus, Philosophus uudTheologus, hinterließ^(„j.^'usch heroisch Gedichte von den Thaten desi*Hb w°,y,"°Schivedcn, Gustav: Adolphi; eine grosse^leg - nftige Historie von Schweden im Frautzö-l r?i fluch sehr viel Manuscripta,und starb 1662"l-Y E"hnn seinemGeburts-Tage. klb.irg, u \( au( li:is), ein französischer Theologus,geboh-Gelen 2Zebr. legte sich auf die Rechte,

Lexie. T II.

JOLY !§54

und wurde ein Advocat, erwehlte aber hernach dengeistlichen Stand, und kriegte i6zi an der Kirche deuotre Dame zu Paris einCanonicat,gicng 164? mit^ dem Hertzog von Longvcville nach Münster/dahin. sich derselbe als königlicher Pleuipotcntigrius zu den^ Friedens-Tractateu begab, that bey den innerlichenUnruhen in Franckreich eine Reife nach Rom, wurde1671 an seiner Kirche Caiiior, und hernach Official.Er behielt eine beständige Gesundheit und völligesGedächtniß bis in das hohe Alter, fiel aber, als er indie Früh- Metten gehen wolte, in ein Loch, und be-schädigte sich, wozu ein Fieber kam, an welchem er1700,15 Jan. im 93 Jahre verstorben. Er hatte ei-ne schöne Bibliothec, welche er dem Capitel der Kir-che de nokre Dame vermachte. Seine Schafftensind

de reformandis horis canonicis ac rite constituendisclericorum muneribus consultatio, unter dem Nah-men so. Stella; Antonii Loiselii patris & Guidonisfilii vita ; Recueil des maximes véritables & importan-tes pour í institution du Roy ; opuscules divers tirées desmémoires d’Antoine Loisel avec quelques ouvrages deBaptiste du Mesnil £s de P. Pithou ; réglés chrétien-nes pour entrer ff vivre saintement datis le mariage ;traité de la reßitution des Grands; codicille d'or, tiréde finstitution du Pt ince chrétien d'Erasme & autrespieces; de f état du mariage traduit du latin de Fran-çois Barbare ; dissertatio .de verbis Ufuardi reíatisin mártyrologioparilieníi deassumnone b. Mariœvir-ginis; epistoîa apologetica pro Ufuardi verbis deassumtione b.Marise virginis; traditio antiqua eccle-siarum Francité de verbis Ufuardi ad festum assuin-tionis b. Mariae virginis, vindicata contra GaudinumSc Biliaidum; voyage de Munjler, de Hollande fsc.sta-tut s & reglemens des petites écoles de Grammaire de Javille de Paris ; des écoles épiscopales <fy ecchjtaftiqttes ;Faílum pour C. Joìy contre le Reéleur, Doyens & Sup-pôts de Vunìverjité de Paris; Faéîttm pour le Chapitrede feglife de Paris, au sujet des petites écoles-, fécondfaílum de C. stoly pour répondre à celui des curés de Pa-ris ; éclaircis entent pour Mr. VArchevêque de Paris, pourMr. les Doyen & Chapitre £7 le Sr. Joly ; extraits desregistres des conclustons capitulaires de i'eglife de Paris,pour J'ervir faílum gcnerale contre les curés de Paris;écritures pourC.foly pour servir de contredits à la pro-duction du Reíieur fys Suppôts de Vunìverftté de Paris ,mémoire touchant les dentelés du Cardinal de Rets avec

la cour . Er hat auch eine Lebensbeschreibung Erasmiverfertiget, wegen welcher er alle Wercke Erasmi sie-benmal durchgelesm. Sie ist aber noch nicht gedruckt.

Das Recueil des maximes véritables fy importantes pourP institution du Roi, welches er i6)2ans Licht gestcllct,wurde durch einen Rcchtsspruch des Chatclet zu Pa-ris öffentlich von dem Hcucker verbrannt; er machtesich aber so wenig daraus, daß er auch selbst dieseSentenz drucken ließ, um das Vergnügen zu haben,den dabey befindlichen Discours des königlichen Ad-vocaten zu widerlegen, welcher nachgcheuds samt derAntwort -es Mr.joly einigen Auflagen des angeführ-Hhh hhh teu