Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1975-1976
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*97 S

JOSEPH

anagramma in legern 8c régulas scientise cabbalistic»cum expositione íuper Pentateuchum , so ilt der kö-niglichen Bibliothek zu Turin im Manuscript liegt;

carmen lugubre in memoriam exila 8c calamicatisJudxis Zausmeri inPolonia 1698 oblatae cum com-mentario, welches zuFranckfurtander Oder 1699 in4 gedruckt worden. W.

J O S E P H U S de Siguenza, ein Mönch aus dem Or-den Hieronymi in lSpanien, bekam den Zunahmenvon seiner Vaterstadt, lebte zu Anfange des i6Secu-li, und schrieb bißoria de la Orden de Jan Gertmimo in2 Voll. in folio; hinterließ auch noch andere Wcrckc,als einen Commentarium unter dem Titel: JesusChristus heri 8c hodie; Sermones; de sensibus Scri-pturas regulisque ad eandem inrelligendam Lee. de-ren Ausgabe Nicolaus, Bischoss von Leon, 1650 ver-anstaltet hat. Anr.

J O S E P H Stadrhagen, ben Simson Metensis, ein Rab-bine imAnfauge des 18 Seculi, hatte de»Zunahme»von seiner Vaterstadt in dcrGrafschafft Schaumburggelegen, und schrieb ; im 'Ijl verba memorialia in2 Theilen, die zu Amsterdam 1705 in folio gedrucktworden. W.

JOSEPH de Texera, stehe Olim (Per.).

JOSEPH Tov Alem ben Samuel, ein Rabbine zuEnde des n Seculi, hinterließ amia p oder nns p

diiquilitionem de rebus & calibus forentibus; caca-lógum Doctorum miiebnicorum Lc gemaricorum;decisiones magnas; comment, in Legern ; responsavaria juridica, davon aber noch nichts gedruckt, aus-ser daß etliche von seinen responlis in R. Meir Roten-burg. responsis stehen. Einige legen ihm auch SederOlam Sutha bey; und unter feigem Nahmen trifftman auch lib. äe temponbus in der oppenheimerBi-bliothee im Manuskript an. W.

JOSEPH bar Vahib, stehe Ignatius.

JOSEPH ben Virga, ein spanischer Rabbine im 16Seeulv, schrieb qty reliqûí* Josephi, oder

Regeln und Haupt-Anmerckringen von der Schreib-Artder Oernara, welche zu Adrianopel 1554 in 4 ge-druckt, und zu Mantua 159z wieder aufgelegt wor-den. W.

JOSEPH Zarpati, ein Rabbine von Fez IN Afrika,hatte seinen Zunahmen, weil er aus einer Familie inFranckreich seinen Ursprung gehabt, lebte in der an-dern Helffte des 16 Seculi als More in der Synago-ge zu Rom, nahm endlich den christlichen Glauben an,wurde nachher» Andreas a Monte genannt,Uttdstarb|ti Anfange des 17 Seculi. Er hat im Italiänischenconfulionem Judsorum; epistolam pacis hebräischund italiänisch, und eine Rede, die er Julio III de-dicirt, geschrieben, welche letztere gedruckt ist. W.

JOSEPH, ein Dominicaner, florirte 12g;, war desPaösis Gregor ü IX Notarius, und schrieb eine Epi-stel deS.Dommico, darinne die Canonistrungs-Bul-le des heiligen Dominici befindlich, welche man in

JOSEPH * 0 *

dem Gymnasio navarreo zu Paris im Mamchfip^trifft. Ech.

JOSEPHUS (Flavius), ein jüdischer GeschMAiigder, gebvhren unter des Kaysers Laligulà 3 ^\,íí>zu Jerusalem A. C. 37, wurde so wohl unter < ^daß ihn auch im 14 Jahr seines Alters die #lehrten von Jerusalem selbst über die gröstenrigkeiten des Gesetzes befragten; begab sichder Secte der Estaer,und trat nachgeheiidszu der ^der Pharisäer, reisete nach Rom, woselbst er^c,„icKayscr in grossenGenaden stand,und wurde nast' $Zurückkunfft inJudäa zum General der Gaiu^.ppmacht. Er war bey der Belagerung der Starbstsalcm, und blieb nachgehends zu Rom, allste e' ^chsner jährlichen Pension, denr römischenund einer Ehren-Seule begnadiget wurde.in griechischer Sprache 20 Bücher von dru ss^ci»Autigvitäten; inglcichen 2 Bücher widervon ÄieMndria; sieben Bücher vom jüdlschmf.^und einen Discours der Herschafft der VcruuMiLstisvon dem Märtyrer - Tode der Maccabäer.

Wercke sind unterschiedene mahl zusammen ^und zuletzt in Holland auf das neue von den.'- p.Havcrcamp 1726 heraus gegeben worden.

Hie. Eu. Pho. 8. C. .fljflm

JOSEPH (Franc.), ein Capuciner, aebohren ê1577, 4 Nov. war ein Sohil Jo. le Tlerc d«blai, der Ambassadeur in Venebig, Tantzstrzogs von Aiencon, und Präsident bey demzu Paris gewesi. Er srudrrte anfangsCollegio du Boncourt, und lernte uirterdes Muren, liebst der griechischen und hev)die deutsche, englische, spanische und italiàn>I"l Eche, die Mathematik und Mustc, wie auch „l>rten und Tantzen; that eine Reise »ach Pt«' ^Deutschland, wohnte hernach der BelE»" estAmiens bey, nahm wider seiner MutterCapucincr-Habit an, studirte hiernächst 1 "

2 Jahr die Theologie, ward zum Priester J' jj#'und zum Professor Philosophià im Capuc»" $1»'zu Paris, ferner zum Maglsrrv NovicioruM (( bé'don bestellet, erhielt auch die Erlaubniß i f,und Beichte zu hören; da er demr bald e» ^ rstmeinen Applausum bekam; folgends warschiedenen Orten Guardian seines Ordens /■ 0Mißionarium ab, halst unterschiedenegen, stifftete einen neuen Ordeil ber Benedu'nen, war 1611 Definitor, und nicht la»S ^ VJProvincial seines Ordens. Hierauf wurde ^tiicwichtigen Angelegenheiten, sonderlich vo« ( 0Richelieu, dessen Premier-Minister man _> tzêniglich neinicte, gebraucht, wolle eine» ",zug wider die Türcten zu Stande brindUVperior der Mißionen 1» die Lander der u 0schlug verschiedene Btßthümer aus, lebte ^ >>fe »mch den Regeln des Capucuicr-Ordr»'*^ ^1»^.sehr angelegen seyn, die calholische Re»'vbreiten, schrieb pratiques de pieté M 0 irf