IRENE
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will, von seiner Kirche nach Rom abgeschickter h muß solches schon 177 geschehen seyn, wieh ®?iwi auch in diesem Jahre dem heil. pothino all-Übe^ der bischösslichen Würde gefolget. Er wartz.^us eifrig, ob er gleich dabey auch eine soiuNeigung zum Frieden bezeigte. Dem ohn-Achtet hatte er auch selber einige besondere Meinun-^ î-C. daß Gott den Seelen der verstorbenen Ge-iUrî" ^înen unsichtbaren Ort angewiesen, wo sie bisAuferstehung und ihrer Wiedervereinigung mitsi* e m aufbehalten würden; zu geschweige», daßleu s ^uch den Irrthum der Millenariorum gefallSu h und denselben in seinen Cchrifften deutlich^ behaupten gesucht. Er disputirte zu Rom widerLlorinum und Llaftuni, hielte stuck-te ^Jvncilia wider einige Ketzer, und die so genann-èartodecimaner; in welchem letzter» fest gcsetzett|J' c 'b daß man Ostern allezeit auf den Sonntagdem 14 Martii fcyren solle. Er wurde deswe-dwff " dem römischen Vischoff Victore I verfolget;»usa f 02 ' ader 208, den 28 Jun. den Martyrer-Tod
rx,- '*")«», und hinterließ libros gningue adveilusin».
3 an ^ weil der griechische Text verlohren <\v
unterschiedene mahl lateinisch, und zuletztbz^.v.^enatum Maffuct 1710 zu Paris nebst einerkx,, mutigen Nachricht von Jrenäi reden undSchriff-ch>-. ,'?"is gegeben worden. Herr D. Christoph'Kit ’ u,s hat aus der Bibliothec zu TurinG, ° r Anecdota grseca S. Irenasi fragmenta in demjll £ ale de'letterati d' Italia, und hernach besondersdrucken lassen, worüber er mit Scirn* ” s e "chffcjo in Streit gerathen; Es hat auch Ire-
fxis’fixros, Trift ftevcifxiiits, Trift àyìitíos
fç st t‘° v Stxtpifivv See. geschrieben, welche Wer--
W » Ct a ® e verlohren gangen. Der Abt Gerraise^is Paris la vie de saint Irenée in 2 Tor
t 1*1, 11 8 heraus gegeben. üodwell Dislbrtat. in Ire-\ Fa - O PB.
ju ç 0 S, ein kayserlicher Bedienter, und Bischoffdir^t ^ hak 4 Zi auf dem Synodo zu Epheso prasst"Ud es öffentlich mit dem Nestorio gehalten,ter Q J!' die Jungfrau Mariam nicht vor Gottes Mut-dk ex ^n, noch Nestorii Lehre verfluchen wolle,wurcttzby/hdlich abgesetzt, worauf er einen Comment, de^nodo ephefina, ac in Oriente toto gestis' e ” / îvovon aber nur ein Theil ins LateinischetÄth . übrig, und unter andern beym Baluzio undbefindlich ist. C. H. Fa. '
Jb^N/pr ^ ar itinus, siehe Volckreich.
Ib^N Pslscus, siehe Ulrici (Caspar).
*j T , S Philadelphus, siehe Vogelfang (Rein.).
Philalethes, siehe Philalethes.
Von Tyrus, ein chaldäifcher Scribente,
, ^>lick? ^ Bücher von derKirchemHistorie, die haupt-làet. bvn des Nestotii Irrthümern handeln, bey-
coerf Jesu catal. feriptor. chald.
„ Jt s (Christoph), ein lutherischer Theologus,Pest, ^"khero, gebohrenzu Echwndnitz, war erst'")kt. Lcxie. T. II.
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Diaconus zu Aschersleben, nachgehends Pastor inEisleben, ferner Hofprebiger inWeymar und Maus-feld. Er wurde wegen der fiacianischen Irrthümerabgesetzt, und schrieb Larechismus-Predigren; lMasisec-Spicgel ; Examen lihrt concordix und viel Streit-
Schrifften, worinnen er vertheidigte, daß die Erbsün-de eine Substantz sey. Leh.
IRENE Ducena, eine Gemahlin Kaysers Alexii Co-mneni, lebte um das Ende des 1 r Scculi, und schrieb
tz'picum feu regnlam pro monasterio monialium afe conllructo in griechischer Sprache, welches Mont-saucon in seinen Amleéis Eccleiix grxcx herausge-geben.
IRENICUS Elbrus, (Philemon), siehe Meurer (Mart.).
IRENICU 8, oder Friedlib, (Francifcus), ein Schul-mann, gebvhren zu Ettlingen in dem badcndurlachi-schen Gebiete, lebte im Anfange des 16 Seculi, wur-de Rector der St. Eathariuen-Schule zu Heidelberg,und schrieb Exegeün Germanise IN 12 Büchern, wel-ches Merck er im 2z Jahr seines Alters zu Papiergebracht, und nebst seiner oratione protreptica inamorem Germanist ju HagcnstU 1518 in foi. edirt,sein Sohn aber Paul Jrcnicus zu Basel 1567, undJoh. Adam Bernhard zu Hanau 1728 nebst des Ver-fassers Lebens-Beschreibung wieder auflegen lassen.Es wird ihm auch eine Grammaticzugeschrieben,wel-che zu Franckfurt 1569 in 8 gedruckt worden. Anno1670 hat sich Philipp Andreas (pldenburgcr unterdem Nahmen Frandfci Irenici versteckt, als er seinColleginm juris publici herausgab. Reitnanni hüt.liter. Amœnitates literarix. Fa.
de IRIAN, siehe de Rebolledo (Bernardin.).
IRIBARNE, siehe Irivarne.
IRIMBERTUS, ein Benedicüncr, war anfangs Abtzu Admont in der Steyermarck, hernach nüo beySt. Michel zu Bamberg, und starb 1162. Er schriebde X oneribus, in capita quaedain Elaia:; Comm. inquxdam capita Cantici Canticornm ; libros 2 in li-brum Judicum, it. in Ruth, welche nistn alle in Reziithesauro aneedot. antrifft, der auch dessen Comm.in librum Josuse, it. in IV libros Regumj homilias& sermones de festis Heraus zu geben versprochen.Fa.
IRIRA, siehe Hetrera.
IRIS, auch Regenbogen genannt, ein Philologus, ge-bohren 1540 zu Hildesheim,studirtezu Erfurt, wardallda 1559 Baeealaureus, und r;6i Magister, lehrtedie Philosophie 9 Jahr daselbst, à 1568 nach Kö-nigsberg, wo er so gleich Sub-Jnspector, nicht langedarauf Archipadagogus und Assessor des samkändi-schen Confistorii, 1572 Professor Poeseos undMora-liuni, sodcnn 1579, nachdem er das poetische Lehr-Amt niedergelegt, Professor der Sittcn-Lehre und Ge-schichte, dabey 1592 Ossicial des Consistorii ward,und 1600 den 2 Decembr. verstarb. Man hat vonihm DiíT. de jure naturali & polltivo. Arnold.
Ktt kkk de IRI-