1995 1SEND00RN ISIDORUS
abISENDOORN (GisbertusGuil.), tin LicentiatusMedicinä und Professor Philosophia zu Deventcr,bürtigvonVelauan der Süder-See,gab daselbst i6;gcenturias quinque effatorum philosoph. und 1645logicam peripateticam heraus, da er sich bloßGis-dercum neiINt. Eeb.
ISENGRIN, siehe Eisengrein.
ISENMANN (Joh.), ausSchwäbisch-Hall, siudir-te zu Heidelberg, ward 1525 in seinem Vaterlandeins Ministerium vocirt, und wurde Brennt Collega,den: er in dem Merck der Reformation treulich bcyge-standen. Er müsse aber auch wegen der ta-mul« in-terimisticae, die er nicht approbiren wolte, weichen,kam also 1548 ins Würtembergische, ward anfangsPastor zuAurach, hernach Autistes Ecclesiä und Ge-ncral-Supcrinteirdcns zu Tübingen, und denn 1558Abt zu Anhäufen. An. 1551 gimg er mit Leverlmwegen des evangelischen Glaubens-Bekenntnisses nachSalz«, und 1557 mit Jacob Andrea nach Franck-fürt, um sich allda mit andern Theologis wegen deswormser CoiloquiL zu unterreden. Er schrieb retura-tionern rerclL partis sorici scripti, cui tirulum fecitde utüicate 8c neceflitate aliorum judicio sine suopropria credendi, und starb 1574. Fi.
ISERMAN (Johann. Godscalc.), ein Holländer vonDelfft, hat um 1560 florirt, und itinerarium ternesanctac geschrieben. Sw.
de ISERNIA (Andreas), siehe Rampinus.
ISFORDING (Joh.), einJesuitevon Münster,warder Klöster zu Molsheim und Passau Rcctor, balletebeyde von Grund aus, darzu Ertzhertzog Leopold,bey dem er in grossen Genaden stand, die Gelder Her-schoß, schrieb, doch ohne Meldung seines Nahmens,elementa Christians; perfectionis, und starb den 24April i6zy, im 7 Z Jahre. VV, d. AI.
ISIDORUS ein Sohn des Ketzers Bastln,oder vasi.Udos, lebte um A.C. IZQ zu Alexandrie», vermehrteund vertheidigte seines Vaters Irrthümer,und schriebde anima adnata, ethica 8cc. aus welchen Büchernman bey den Kirchen-Scribcnten einige Uebcrbleibsa-le sindet. Epiphaniüs. C. A.
I S I D O R U S, ein Cardinal, vonThcsialonich oderCon-stantinopel, war vorher ein Mönch des Ordens St.Basilii, und hernach Metropolit zu Kiow und Pa-triarch von Reussen, in welcher Qualität er auch dembaselcr-und florentiner-Concilio beywohnte. Er wol-te in seinem Vaterlandc den Gottesdienst der latei-nischen Kirchen einführen, wurde aber darüber insGefängniß geworffen, befand sich eben als päbsili-cher Legat zu Constantinopel, als es 14;^ von denTürckcn erobert wurde, und schrieb einen Brief decapra a Turcis Constantinopoli, welcher sich tN denepiüolis rurcicls bcsindct. Er ward zwar mit gefangen,rantzionirte sich aber mit zooAspern, und kam end-lich nach vielen ausgestandenen Gefährlichkeiten nachRom. Nach seiner Zurückkunfft in Italien ward erBischoffvon Sabina und Cardinal-Diaconus, und
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starb zu Rom 146? den 8 Mark. Er hat «och ^pucationes, welche in den Acìis Concil,hen, und in griechischer Sprache 4 Oraclon^g^-^
ben, die Matthäus Laryophilus ins Latelnsssstsetzt hat. Gad. Fa. Ug. 0t
ISIDORUS, ein Bischofs von Beja in Spa"°^te in dem 8 Seculo, und continuirte ldacii}‘Chronologie, welcher Hieronymum fortgesetztIsivorus aber ward hierauf wieder vonSalmanticensi, Sampiro Asturicensi und Pc’ a Ptensi continuiret. Alle diese Wrrcke hatvenrins SanSovall ein Bifchoffzu Pampeld"" u t .dem Titel : Epitoma Imperatorum vel t^rabowmeridos una cum Hispanie chronico ttt
gegeben. Sie sind aber nicht in allzu gross"'achtung. Vo. O. Ant. Fa.
ISIDORUS Characenus , ein Geographas so ^JDtonyfti von Charax Landsmann, florirte in , „cdern Helffte des 1 Seculi, und schrieb n *% cr lL'()i(tyyiiTtKòv, dessen Athenäus gedencket, so aber^^n ^ren gangen; doch scheinen ein Rest davon zu '*^ r ;bu*erctS/to) ■kxçSixoÌ , welche in Hœfcbelù f cr % c m oí 'grxcis géographie is, wie. auch IN Httdfoni 1 £geograph. minor. Vol. II zu finden. Fa.
ISIDORUS, dn Bischoffvon Corduba, &nien bürtig, ums Jahr 420, hat llbros 4rum in iibros regum geschrieben, wiewohl r LießtIsidoro -Hispalensi mit mchrerm Rechte veHwerden. Anton in seiner bibl. hiipan. fflci \ e( ptikeinem Isidoro Cordub. und es scheinet (e ^bin IsidorumHispal. ber quaestiones in 0
geschrieben, verstanden zu haben. C. Sig-F*-
ISIDORUS Fidelis, siehe Johannes Fride" cU5 ’chioBrandeburgicus. ■cttfsülüß
S. ISIDORUS Hispalensis, V0N stineM D-ß ^ H.ÜSevilicn, und Junior genannt, ein SP^u ^633 auf dem Concilio zu Sevilien und ^o ■sidiret, ein chronicon, weiches Petrushistoriam GothorumVandalorumquejo &'■ ^0$'canius 1597 und Fcieo.LinVenbrog 16O >)^geben, auch in Phil. Labbei nova wbüonw^^ 1 -rum Tom. I in Atidr. Scbotti Hiipaniaib u ,
III, und tll Hug. Groiii historia Goth. ^ an - ptiJ .gobardorum stehet ; historiam Svevorum, 1 ç c( lpt°'Milch. Goldaßi script, rer. suevicarum > _“fribus eccleliasticis , so man in Suffr. P et *‘ °ß},.de scriptor. eccles illustribus, und M e £C ^
brich biblioth. ecelestastiea findet ; de a ^^ ( os '°' öliasticis ; originum s. etymologiar u,ndarinne er an Servio, Festo, Noni°> ,j^pjre |lCl1 ,und andern, ein Plagium begangen; rr. de ^stiovfeu proprietate verborum; de narivitaf ’
& reiurrectione Domini, davon ]Vri s > ff
nius 1706 ein Fragment ediert; deP^‘dem Melch. Goloast 1621 ein Stil" ¥ , Scb st
ben; de Claris Hifpaniae viris, so - l[t V £t
Hiipania illustrât* Tarn. II stehet ; poeiuat ^ a