Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2137-2138
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K O E N I G

KOENIG

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Zeichen erster Bibliothecarkus zu Aktors worden. ErWar ein friedliebender Mann, starb 1654, >o Sept.wid schrieb vindicìas lucra? indjfficiiioraloca S. Scri-Pfurce; Casus conlcientis; anti-Christum revelatum;Predigten ; Dìiï. de catholica Dei erga lapí'os bene-' , °iencia, Ezech.XXX, 11 ; de 70 scptimanis, Daniel.24; de ritu porrandi calceos, Matth. III, II;

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regina austri, Matth. XII, 42 ; de riíu lavandi

£ lai uis, Matth. XXVII, 24; decognitioneDeisalvi-Joan. XVII, 3 ; ad Astor.'XXVSI, 28 sq.; dep’atuita peccatoris coram Deo justiiìcarione, Rom.

lll.

de

22-26; de jure legis impleto, Rom. VIII, 3,4;persona, statu, & officio Christi; de convenientia

P^nitentiœ Judaeorum & Pontificiorum ; deEccleíïa;.f antiquiratibus aliquot ecclesiasticis; historiam, c storianiírni; de natura & cognirione pastìonum

^fninantium, nebst vielen Predigten, und andern Oi 5 -^pUtarionibu8. 2el. W,m.

^NlG (George Matthias), ein Sohn Gesrgii,^ altorfischen Theologi, gedohren zu Aktors 1L16,5 ,zebr. wtrrde 1647 zu Ältorff Professor Historiai'îst, dabey 1654 Professor der griechischen Sprache,«v das folgende Jahr Bibliothecarius der Acade-^C legte 1667 die Profeßion. Historiai, nieder, unddavor die Profeßion. Poescoö an, verlohr eini-^xwhr vor seinem Tode das Gehör, und starb 1699,4 Decembr. Seine Schrifften sind 1 yrociniumP^otieum grLcum ; Balthas. Garthii Lexicon triiin-^. e auctum; Gazophylactum s. promtuarium lati-jj , ris ; Bibliotheca vêtus St nova ; Amalcheum poe-JiI i; Indiculus Pomey universalis quadrilinguis;in Juventus, welche in der leipziger Editione r en 1710 stehen; gab auch seines Vaters caíûs■ ’deientiae vermehrt herauSi Apinus in vitis phi-

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°phorum altorfientium.

5 Ç ^ IG (Imm.), ein lutherischer Theokogus,geb. 1590Drc. zu Greifs,vaide, studirtezuGreifswalde,r».."kiiberg und Königsberg, ward 1621 Präpositusì Pastor zu Cösiin, muste in demselben Jahre aufKosten zu Wittenberg die DoctowWürdc anneh->Nte worauf er im Stiffre Camin General-Super-Er !ïi! tní * wurde, und 1645 den 2 Januar, verstarb,lchrieb von ketzerischen Gevattern oder Ursachen,

«la r- ln äutheraner keinen Papisten bey der LaufeH^.^evatter erbitten solle } Dü'p. de providentiaJ*.

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(Jo. Frid.), ein lutherischerTheokogus,ge-tx zu Dreßden 1619,16 Octobr. wurde, nachdemastwo er 1639 Magister worden, undWittenberg studirt, zum schwedischen Hof-longer, und nachgehendsiögi zum Professor Theo-ggf w Grypswaldr beruffen. Er pronrovirte hrer-wurk^^ Grypswaldr in Doctorem Theologia,jkb,!.. '656 SuverintendensinMechleiiburgundRa-$benr' endlich an Dorschai Stelle 1659 Pros.sty^w^iä in Rostock, woselbst er 1664, i; Srpt. ge

Und eine Theologiam poiiuvaai acryamaü-

cam; disposiriones in universaut theologiam, nebstandern Schrifften hinterlassen hat. Fr. W, m,von KOENIG.(jofi. Ulrich), ein deutscher Poet,gc-- bohren 1688, 8 Ort. in der Reichs-Stadt Eßlingen,allwo sein Vater Senior des Ministerii war, studirtezu Stutgard und Tübingen, und gieng hernach alsHofmeister eines jungen Grafen nach Heidelberg. Ertrieb erst die Theölvgie, und übte sich sieißig im Pre-digen, ergriff aber hernach die RcchtSgelahrheit, giengmit dem Vater feines Untergebenen als Sccretariusnach Brabant, wohnte der Belagerung von Dovaybey, und hielt sich darauf beynahe zehn Jahr zuHamburg auf. Alsdenu gieng er nach Obcrsachsen,verweilte sechs Jahr zu Dreßden, undwurde alsdennköniglicher geheimer Sccretar und Hof-Pocte. An.1727 wurde er dem geheimen Kriegs-Rath vonBester an die Seite gefetzt, damit ihn solcher in derCeremonie!-Wisicnfchafft unterrichten mochte, kamkurtz darauf in die königliche preußische Societät derWisscnfchüfftcn, und wurde nach des H». vonBcstcrsTode der Bibliothek desselben und gcfammlete» Cere-moniel-Schrifftcu vorgesetzet. Der König ernannteihn auch, nebst dem Charakter eines Hofraths zumCcremonieu-Mcistcr, und erhob als Reichs-Vicarius,nach Larl VI Tode, denselben in den Adelstand. Ergab B. Brockcs verdeutschten belhlehemitifchenKinder-Mord, des Herrn von Bester, ingieichcn desHerrn von Laniy Gedichte, mit Vorreden und An-merckungen heraus, machte eine Beschreibung allerSolenmräten beydem königlich - sicilianischcnVer-mahlungs-Feste bekannt, schrieb ein groß Helden-Gedicht, August im Lager genannt, ingleicheir vielandere Gedichre, welche 1745 nach seinem Tode zuDrcßden in 8 zusammen gedruckt worden, und starb1744 den 14 Martii.

KOENIG (Mauritius), ein dänischer Theokogus, warTheologia Professor zu Coppenhage», hernach Bischoffzu Aalburg, schrieb disterrationem de reimn princi-piis & mechuiuca feminiim liturgia; ver® religio-nis demonilrationem ; Apparatum s. introductionemad Locos communes theol. UNb starb den 2 ManJÓ 72 . W, d.

KOENIG, oï>er Koning, (Reinhard), ein ProfessorPolitices zu Rmteln, hatte zu Jena und Giessen stu-dirt, und am letzten Orte 1608 inMagistrum pronro-virt. Er schrieb: Theatrum policicum ; Tr. déna-tura & Jectione historiarum, nec non de serie & de-lectu Historicorum ; aciem diiputationum politica-rum methodice instructam j Diss. de Majestate ; deStatu Imperii romani ac de origine Electorum &c. ;war übrigens von sehr schlechten Sitten, und lebtenoch 1638. Tenzels monatliche Unterredungen anni'697.

KOENIGK ( Joh. Christian), ein JCtus, gedohren zuOschatz 1660, go Sept. studirte in derSchul-Pforte,und gieng 1681 auf die Académie nach Leipzig, 1682aber nach Franckfurt an der Oder, ward zu Leip-r>g 1685 Notarius, 1693 beyoer Rechte Doctor,

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