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rrrx LAMPARTER LAMPE
■ schlecht gebohren, studirte und promovirte zu Tübiu-Ze» inPhilosophiam und A.U.Doctorem, warb hier-auf Professor daselbst, nach diesem Cantzler des Her-zogs Ulrici von Wurtemberg, endlich Kayftr Maxi-mílîíiní Ï gehcimderRath, von dem er auch zumRit-
^ tcr geschlagen worden. Er war von ungrnreinerKlugheit und Beredsamkeit, wohnte verschiedenenReichs-Conventcn bey, pflegte zu sagen: L-in ieder^ürsi müfce einen LTarrcu haben, den er vepirrc,und einen, von weichem er vexrret würde. Erstarb endlich zu Nürnberg 152z, im Losten Jahre.Ad. Fi.
LAmPARTER (Henr.), ein Jesuit, von Lucerir,.warPhiiosophiä und Theolog!« Professor des Csllcgii zuÄlnbcrg,Dlll!ttgen,Ncubürg,JnZol?kädt, und der böy-Mischen Provintz Zleccor, schrieb im Deutschen Iibrrmsuream, oder Vertheidigung des catholifchen Glau-bens, adverstus Jac. Reihingium; Betrachtungenvon der Genade Gottes; da» Leben des JesuirenLuSoviei de ponte; Stolarn glori», oder Bctrach-tungen von dein Leben Lhristi auf rede Lage imJahr ; Apborisinoî stpiriniales ; rr. de auxilüs gca-
ti® divin®; übersetzte aus dem Italiänischen ins La-
^ .sseinistl-erboiaururn indeticienrem; stErumnas Christi;Caduceatorem pacis ; Seraphinum Viticentìi Cara-fe; aus dem Spanischen viram P. Marcelli Mastril-li ; opustculum S. T borna de moribus divinU ; mani-puîum stpicarum ex libris focietatis, und starb zu
. îlugspurg den 14 October 1670, im 79 Jahr. W, d.AI.
Lampe (Fridr. Adolph.), ein reformirter Theologus,gebohren 1683 den tyFebr. zu Detmold in der Graf-schaft Lippe, woselbst sein Vater, Heinrich, Predigerwar, der aber hernach nach Franu ftier gekommen,Und zuletzt als zweyter Hofprcdigcr zu Königsberg inPreussen gestorben. Er studirte zu Bremen, Feane-ker und Utrecht, wurde 170z zu Wces im Clcvischen,und 1706 zu Duisburg Lehrer, 1709 aberzweyterPre-diger zu Bremen, und 1719 Pastor primarius da-selbst. Er wurde hierauf nach Franckfurt an derOder, und 1720 nach Unecht znmProfess. Thcol. or-
1 dinar, verlanget, welche letztere Stelle er auch an-nahm, und daselbst dieDoctör-Würde ohne Eichgeld,Mich 1726 die Profcßioncm Historiä sacrä erhielt.
_ Doch entschloß er sich wieder nach Bremen zu gehen,
. und das ihn: 1727 angetragene Pastorat zu S.Ansga-kii, nebst derProfess.Theol. ordinär, anzunehmen, so«ud) nebst dem Rectorat!» alternante bis an seinenTod verwaltet. Er schrieb de Cymbalis veterumEb. III. j das Gchelmnifl des Genaden-Bundes, sopctr.Boudaan, ein Prediger zu Amsterdam, 1717 insHolländische übersetzt; berrüglichcs Irrlicht in Röm-lingsSchrifften, so IshannLudov. Gochenius, einPrediger zuGarshaustn 1730 holländisch cdiret; my-
, fiicam miraculorum Christi interpretationem ; Wi-derlegung der gerhqrkischen Lehre von wredcr-bringung«UerDinge; Cornmenrariumin johannem;^rgut-Schmuck der -Hochrci»- Gäste des Lammes,
LAMPE
in einer Abhandlung vsm rechten Gebrauch desheiligen Abendmahls, nebst einigen predigten ; Be-trachtungen vorn Sterben und Tode des Menschen;distert. de metapbora aqu® & ipiritus ; drill II de poe-narum ®ternitate; distert. nist rys K^raßciams rSXj<rS ets « *«T«ra!rf^se rys ; distert. de teiito-riis iiedar ad Pst CXX, 5 ; de murmure Jcm® ad Ja«ns cap. IV; de instpiratione divina; de sacrifiaiseucharisticis; Exercitationum sacrarum dodecadera,quibus Pi'ulmus XLV perpetuo commentario expla-natur, immistis variis ad stensum S. Scripcur* hiero-glyphicum 8c antiquitates sacras stpectantibus, dieMatch. Gargon 1720 holländisch übersetzt; Synopst«historia stacr® 8c eccieiiastic® ab origine mundi adpr®ientia tempora, stecundum leriem periodorumdeduct®; Compendiwn theologi® naturalis in f'cho-1s privat® ustum concinmtum ; delineationem theo«logi® activ®; rudimenra rheologi® elenchric®; hi«storiam Eccleii® reformât® in Hungaria 8c Trans-sylvania, welche er aber nicht selbst verfertiget, son-dern nnr in besserer Ordnung 1728 cdiret; Orationes;
de Urim 8c Tiiumim, rypo Doctoris evangelici ; desumma stapientia; de memoria sanctorum per stu«dium eccleíiasticmn pie 8c prudenter excolenda; deinsignibus Academi® trijectin®; Gestalt der BrautEhristi vor ihrem 2lusgange aus Kabel, in einigenPredigten über Apocal XÌV, nebst einer Nachlest,auch 2 Predigten über Pst XCIII, 5, und Apocal. 11,7;Baljam aus Gilcad gegen ansteckende Seeten, nebsteiner Predigt und Gebet über Pst.CXlX, 17;; Milchder Wahrheit nach Anleitung des heidelbergtfchcnCatechifmi; Predigten über den 46 Psalm, über je-lH® LV, und Hebr. XI; holländische Gesänge lindLieder; Abhandlungen von Gottes Bilde; Schayder Gottcsgelahrheit; Gcdenckzeichen der göttli-chen Wege; Anmerckungen gegen Iae. Fruytier;vier academische Abhandlungen vom stligmachendenGlauben gegen van Thuyncn;/ einige Predigte», dieohne seil! Wissen 1726 gedruckt worden; verschiedenePredigten, deren Inhalt in Dan. Gerdeßi Miscella-neis duisburgeniibus Tom. II faste. 2 erzchlet wird;Analystin exegeticam parabol® paulin® I Corinrh.III, 1-17, so ebendaselbst Tom. I faste. 1 art. 4 ste-het; verschiedene obstervationes in der ßibliothec*bremenij, von welcher er, nebst Thcod. Hajao 3 To-Mvs edirrt, als: harmoniam utriusque decalogiexemplaris Exod. XX 8c Devteron. V ; de die Chri-sti ab Abrahamo visa ad Joan. VIII, 56, ebendaselbstTom. I; de cornu stalutis fulgido, ad illustranda lo-ca, qu® Meist® cornu adstcribunt; stpicilegium adPst XIX; ipicilegium ad c o m m e rt t a ri 11 m /st. D e/.;/? 7 tg b;de loco Actor. XII, 32, im andern ToiUv; trigan,qusstienum circa miracula Sanctorum resturgen-tium, und distert. ad Matth. XXIV, 15, im 3 TvM0derselben; groote Vorragten van den rampzaligen Apo-stel Judas Iskariet unter bei» Nahmen philadclphkphokil ; eine Vorrede zu Jo. Henr. llottingeri disl'erta-tionibus bibiico-chronologicis; versprach auch The-Bbbb bbb 2 staueum