L A N D I
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v on LAN CKIS C H (Gottfried), einMcdicuszu Jif;tau, lebte um 1679, und schrieb : Beschreibung einerMwgeburt;u Eybau bey Tittau gebohren, nebstderselben Anatomie rc.
LANCKISCH (JohannHqjirich), ErbherraufReu-Hörnitz, ein JCtits und Prätor zu Zittau, wo-selbst er gebohren war, studirte 1684 zu Leipzig, watd1691 zu Wittenberg Doetor, schrieb dissert. de Mor-gengaba zittaviensij de j.Uribus circa separationemüngularibus &c. und starb nach 1727.
*°o LANCKISCH (Michael), ein lutherischer Pre-diger, gebohren 1620 dm 24 September zu Zittau inder Ober-Lausitz, ward 1646 zuCremmen inderMarckRector der Schule, und Coadjutor Ministern, 1648Pfarrer inGroß-Schönau, einemDorffe bepZittau,t66z Dienstags - Prediger bey der Kirche St. Johan-nis zu Zitrau, auch in eben diesem Jahre Archidiaco-nus daselbst, in dem Schwanen-Orden oder Hirten-Gesellschafft an derPegnitz, Srrephon genannt, undstarb 1674 den 14 Februar. Seine Schrifften sind:Trost -Gchrifft bey-^epr» Gottfried von LanckischAbsterben z neucntstandner Leufelsbanner eröffneteFalschheit; (^uerela & medela confcientisc , oderEcwiffens - Kummer undLur; neupolrrter Mahlssthay ; Eitelkeit des Spieles; der mitBlut bespritz-te Leiter - Treter, aus dem 63 Cap.Esaiä in 7 Pas-stoits - Predigten ; fünf schmeryliche Licbes-Griche,nach Anleitung etlicher Sprüche aus dem Hohcu-Lie-de; davidischepastions-Myrrhen, ode» Auslegungdes20 Psalmes; Hochzeit-Buß-undPaßions-Predig-ten. On.
^NLLMANN, oder Langmann de Valckenstein,(Nicolaui.), Kayscr Lriderici III HosiCapellan, wur-oei^j von demKayser nachPorkugall geschickt, dieAhfcmtin daselbst für ihn zu werben, und schrieb hi->
"oriam defponfarionis SccoronJtionis Fr.ider. III,- 8cc °njugis ipiius, Eleonore, welche itt Freheri Scriptor.r er. geiman. wie auch itt des P. Pez Scriptor. rerum> 3u striacarum stehet. Fa.
AN da (Catharina), eine gelehrte und schöne Dame,Und Gemahlin desGrafen Io. §ermi Lrivultii, vonPiaccnza bürtig, hat im ibSeculo gelebet, undinih-zarten Alter einen lateinischen Brief an Pecrum«embum geschrieben. B.
, And AS (Carolus), ein niederländischer JCtUsdonDornick, hat zu Ende des 16 Seculi fiorirt, und"Uen Tractat de procupatoribus & quibusdam jurisc °ntroversi papergis geschrieben. Sw.
YOLANDE (Jacob), ein französischer JCtUs, ge-^vrcn 1622 den 2 December zu Orléans, ward insei-Vaterstadt 1646 Licentiatus, sechs Jahr darauf«^?ttor, 1653 aber Professor Juris, und 1654 Con-fluer au Presidial, welches letztere Amt cr dvch nachJahren wieder niederlegte, und sich dem ruhigenErnste derWissenschafften völlig widmete; wiewohldu der König 167g dennoch zum Conseiller honorairePresidial d'Orleans machte. Er hattemiglücklichEelehor. Lexic, T. II.
gcheyrathet, und eine böse Frau am Halft, studirte all-zeit stehend, er mochte lesen, schreiben oder mcditiren,und starb 170z den 5ten Februar«. Seine Schrifften
sind: Exercicationes utriusque juris ad citulum de«täte & ordine prseficiendorum apud Gregor. IX cumtractac. de nuptiis clericorum vetitis aut permislis ;Praelectiones in titulum dedecimis, primitiis&obla-tionibus libri tertii décrétai. Gregor. IX ; Commen-taire fur la coutume d.' Orléans ; Juris dissertatio deingteslu in.secretaría judicum & cum his conlidendifocietate viris honoratis compétente & de honora-riis dignitaribus ;. Traité du Ban & de P Arriéré-B an;Juris dissertatio ad novellam imperatoris Justiniani130 cujus argumentum est de transitai militum eo-rumque annóna&metatis; Specimen juris romano-galiici ad Pandestas , welches ein Stück aus einemgrossen Wercke über das römische Recht ist, das decVerfasser imManuscript verlassen. Jour.Nic.de la LANDE (Mich. Richard), ein französischer Mu-stcus, gebohren zu Paris den 15 December 1657, wur-de in der Jugend wegen seiner überaus angenehmenStimme unter die Chor-Knaben zu St. Germain l'Auperrois aufgenommen, da er denn auf den meistenInstrumenten spielen lernte, und seinen wenigen Ver-dienst guf die Studien verwendete. Als er bey zuneh-menden Jahre» seine Stimme verlohr, suchte er sichauf dem Violon vollkommen zu machen. Da ihmaberdie erste Probe, damit mislunge, legte er sich-,aufdas Clavier sind die Orgel, wurde nach verschiedenenandern Bedienungen, endlich Ritter von St. Mi-chael und Surintendant derMusiqveduRohwieauchMaitre de Musiqve de la Chambre und de la Chapelle,
. und starb zu Versailles den 18 Jun. 1726. Man hat' von Hym Motets in folio, bey deren erstm Theile auchsein Leben b -findlich.
de la LANDE (Petrus), hat 1666 Conciliorurn an-tiguorum Galli« suppléments ad Jac, Sirmondi con-cilia Galliae zu Paris in fol. ediret.LANDENBERGER (JohannRudolph), ein schwei-zerischer Medicus, hat IZ82 zuZürch gelebt, und un-ter andern Conr.Gefneri thesauri deremediis secretispartem 1 insDeutsche übersetzt und vermehrt.LANDENULPHU S, ein Mönch zuMonteCaßinoum io;o,vonCapuà gebürtig,hat ein Buch, darinueChristus,Maria und der heiligeBencdichmitdenGe-rechten und Sündern eine Unterredung halten, ge-schrieben. Petrus Diaconus de viris illustr. caiinens.
. Fa.
LANDGRAF (joknChristoph.), gebohren zu Wechenin derPfaltz i66v den 23 September, studirte zu Re-genspurg und Jena, woselbsterauch Magister wurde,und sich mit Lesen und Disputiren hervor that; wardhierauf zum Conrectorat an dem Gymnas. poet. nachRegenspurg beruffen, schrieb Exercirationes 2 deota-culis gentilium, und starb 1698 denaIan. im 38stcn, Jahr. Leb;
LAND! (Pamphil), siehe Nigroni ( JuI.Y • ;
Cccc cec LANDI-