Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2253-2254
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LANGE

rr;; LANGE;

wunderliche Begebenheiten eines Philofophi in Suschung und Kndung des Steins der Weisen; zweychymrschc Tractätlein Philaleths: itnö Ferrarii; Phi-laleths 5 Tractätlein von Verwandelung der Me-- talicn; Thom» Nicols Evelgcstein-Büchleins Mar-.. tiaîere,ncuc îscife in die nordischen Landschaffren;Meurdtacs mitleidende und leichte Chemie; BarboBerg-Büchlein; Baill. Valemini chemische Schriff-ten; Pearsons einiges Nothwendige; VVilkinsonsprlgcamstrasi; Brunst der Vergnügung; GoerensAnweisung zur Mahlerkunst; Gerh. von Brüggelumuiir-Runst; Regierung dcr ounge; kurycr Desgriff der wnnS-Aryney; de Blegny monatliche Ansmcrckungen; Fettiplace Busi í Thränen: Peirsonsbekehrter 2ltheift; Flamelli chemische Wcrcke;Boylen? luftige noÄi! uca; Lancilotti brennendcrSa-lamander; die franyösische Rriegs-Reltkunst; Arm deVillanova chvmischc Schrifftcn; 8 endivogli Leben;Digby philosophische Geheimnisse; Beschreibungder Coffy, Thée, Chocolate und Tobacks; aquilxThuringiie redivivas; Bunjans Reist eines Christennach scr Ewigkeit; Quaats jLeben und Sterben;Prats vademecum chirurgicum; 3»cvrt der Chymie;türckischcs Gesetzbuch; Thom. Adam; geistreicheSchrifftcn; Erklärung über die 6 chemische Pfor-ten Georg. Riplasi; von Hellmonts paradoxal - dis-course ; Reuter auf dem fahlen Pferde/ oder LeichsPredigten über auserlesene Texte; Paradeis. Tafel;Z chyittische Bücher; Rinderbett des Steinb derWeifen; Goclenii physiognomifche und chiromün-tische Anmerekungen; ßlmicardi anatomia practica' rational«;. Bunjans heiliger Rrieg I. T, wider denTeufel; Watsons geistliche Schrifftcn; Beckersbezauberte Welt; del Emeri cursus chymicus; Stil-ììngfli'cts origines sacra: ; Brountigs geistreiche Schrif-ten; Colsons philofophia maturata. Ucberdiescs hater auch theils ins Lateinische übersetzt, theils edirtPhilaletba oder Thom. de Vaghan introitumapertumad ccclusum régis palatium; Scbirhei diiTert.de cau-hs lapiduin in macrocosme ; Boh/efli auroram chy-triicam ; Mnyn-conrïngbn historiam & myslerium luisv eneres; K/arkii historiam naturalem nitri; KellaiT tractatus duos de lapide philosophorum &c. Mol.

^ Ange (Joh. Christian.), ein lutherischer DoetorTheologia, von Leipzig bnrtig, studirte zu Leipzig undWitteuberg,wurde 1698 Pros.Mor. ;n Giessen, 1707daselbst Prof.Philos. primär, und endlich Pastor undSuperintendens zuIdstein, starb 1723, im 54^)1-,Und schrieb Protheoriam eruditionis humana; uni-v erste, oder Einleitung zur Erudition; unter demNahmen Ifidori Lbarißi Lngotheta theologiam chri-ftianam in numeris ; Bedeneken über die Streitig-st vom Tantzen; dreyfachen Unterricht von der^oral ; Grundlegung ;u einer realen Lärchen - Hi-storie des alten Testaments in 10 -Haupt-Abtheilun-Stn ; dissert. de eo, quod recentiffimi moris est inte publica literata ; de doftrina metaphysica ; de»mbitu & sufFragio vetito ; de pratjudiciis; inren-Eelehrr. Lcxic. Tom. II.

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tum novum quadrati logici universalis in trianguliformam commode redaäi ; additiones&fupplemen-ta ad Christ. Weißt nucleum logicum ; Lieder it. Leb.Ur.

LANGE (Joh.Jacob), gebohren zuNürtinge» den 25Julii 1646, studirte zu Blanbayern und Tübingen,ward i668Untee-Praceptor im Kloster Hirfchau, 1672Diaconus zu Göppingen, 1678 Diaconus zu Stut-gard, und dann 1685 Pfarrer bey der Leonhard-Kir-chen daselbst; schrieb Leichcn-Prcdigten, und starb den23 Febr. 1690. Sein Symbolum war: in Domino

Justitia Lc fortitudo mea. Fi.

LANGE ( J 0. Michael) , ; da lutheriftl-er Theolsgtts,gebühren zu Ezelwangcn im Sultzbachischcn, woselbstdamahls sein Vater George Christoph Pfarrer. ìvar,den 9 Mertz 1664, bezog 1632 die Universität Aktors,und brachte sich allda neben seinen ordentlichen Stu-dien, auch in der heutigen griechischen Sprache,Ana-tomie und Botanic eine gute Erkenntniß zuwege.Weil ihn aber sein Vater der Theologie gewidmet,ubre er sich.besonders in denmorgenländischcnSpra-chen, ward 4687 Magister, gieng darauf 1688 nachJena, studirte unter Danz.o vornehmlich das Arabi-sche, hielt auch unterschiedene Collegia übcr dieMoralund Theologiam naturalem, und wurde deswegen1690 zum Adjuncto der philosophischen Facultät er-nennet. Doch kehrte er nicht lange darauf, in seinVaterland, und erhielt rsyrdenPredigcr-Dicnst zuVohrirstrauß in: Snltzbachischen, ward aber verdrieß-lich an einem Orte zu bleiben,, wo er von allen Ge-lehrten abgesondert war, und that 1694 eine ReisenachHalle, allwo crdieWürdecincsLicentiütiTheol.erhielt. Air. 1697 wurde er Doctor, und trat daraufeineProfcßionem thcologicam und 1699 zugleich ei-ne Prediger-Stelle in Aktors an. Als er aber 1703den bcrusscncnFanaticum Regendach in seinHauö zusich nahm, wurde er seiner Lehre wegen verdächtig,kehrte sich aber sowenig daran, daß er nicht lange. hernach in einer Vertheidigung, welche er 1704 vorRosen buchen heraus gegeben, seine sonderbaren Ge-danckcn von den symbolischen Büchern, desgleichenvon der Schul-Orthodoxie, den sogenannten Pietistenund Philadelphcrn denk!ich eröffnete; dahero ihmSeb. Evzardl 1705 vindicias librorum symbolico-rum entgegen setzte. In diescin letztbemeldten Jahreschrieb er auch j distert.hist.theologicàsdehérbaBo-rith, und erklärte sich in den darzu gehörigen adden-da vordievonI.W.Petersenio behaupteteLchre vonWicderbringnilg aller Dinge, wodurch er von neuengrosse Unruhe erregte. Als nun die iiürnbergischc»,tübingischen und rosiockischcnThcologi, deren Beden-ken man in dieser Sache eingeholet, insgesammt seineMeinung vcnwrrffcn, er aberBcdenckcn trug, sich de-ren Ausspruch zu untcrwcrffen, bat er endlich selbstum seine Entlassung, die ihm auch von dein Rath zuNürnberg 1709 unverzüglich bewilliget wurde. Nachdie,cm wurde er 1710 Jnspector zu Prentziau in derUckcr-Marck, und starb allda dcn2OstenJunii 1731.

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