r.r6; LANGFORD LANGHANS
LANGFORD (Thom.), ein englischer Dominicanervon Essex im Anfange des 14 Seculi, war DoctorThcologia zu Cambridge, und schrieb chronica ab O.C: ttique ad luam «rarem ; Postiüam super Job ;sermones per totum annum, ingleichen varias dispu-taciones. Bai. Pit. Ech.
LANGGUTH (Joh. Michael), von Molsbach ausFrancken, war erst gräcä Lingvä in dem Gymnüstodaselbst Professor, hierauf Diaconus, endlich Pastoran der Michaelis-Kirchen zu Erfurt, ingleicheu desevangelischen GymnasiiJnspector, schrieb ein Gebet-Buch in Pest-Äeitcn; difpp. de Concilii apostolicieanonö IV ; de jure Del in hooaines; de mendacio ;de iumtno bono; de voluptate honesta; de literisSepunctis Hebrœoruna, mU> starb den 8 Nov. 1682, img2Jahr. W, d.
LANGHAM (Reginaldus), ein Franciscaner-Mönchzu Norwich in Engelland, war Doctor Theologia,thatsich in der Theologia scholastica Herfür, und schriebttnt Ì4IQ einen Commentarium ùbcï Petri Lombar*. di Schrissrcn z leihuas 30 bibliorum; decerminatio-nes St quxstiones dilputatas’; contra EdmundumBu-riensem, Andr. Binghamum unb Joh. Haidon. Pic.Bai.
LANGHAM (Simon), eilt englischerBenedictiner,war anfangs Abt zu Westmüusier, hernach Bischofszu Eli, endlich Ertzbischoff zu Canterbury, schriebSermones, und de eonluetudinibus, und starb zu A-vignou 1376. Fa.
LANGHANS (Casp.), ein in der griechischen Litera-tur wohl erfahrner Schulmann, von Sagan ausSchlesien, wurde zu Sora erst Cou-Rector, hernachMcctor, schrieb Gompendium gramrnaticT vvelleria-siN, und fìarb 1666, den 4 Aug. Gr.LANGHANS (Joh.Ludwig), aus demHertzogthum^weybrücke»,-war erstlich Prediger auf dem Lande,-, herirach des Churfürsteus Laroli in der Pfaltz Hoft. Prediger- Beicht-Vater, Kirchen-und geheimer Rath.
.. Erstand bey diesem Herrn in so hoher Genade, daßderselbe sehr vertrauliche Briefe mit ihm wechselte,ihn und die Seinigeu reichlich beschenckte, auch in sei-nem Testamente, welches Langbans selbst verferrigc»tzeiffcn, mit-esnem ansehnlichen Dermächtniß bedach-- - le, Langhgno aber mißbrauchte feines Herrn Geua-de, verhetzte denselben wider seine Gemahlin und Frau? Mutter, suchte ihn auch zu bereden, eine Maitresseanzunehmen, ließ sich in seinem Amte vielfältig beste-chen, führte gotteslästerliche Reden, und verübte sonstnoch mancherley Bosheiten. Dahcro,als der Chur-fürst Cqreiita 1685: verstorben, ließ sein Nachfolger,her Churfürst Friedrich Wilhelm, diesen Hofpredi-ger gefangen nehmen, und in das so genannte Arme-Sünder-Stübgcn zu Heidelberg setzen, da er denn vomStadt-Knecht nach Durchsuchung seiner Kleider seinesMessers und der bey sich habenden Baarschafftenberaubet wurde. Hierauf muste er sich den 2 Mertz1636 durch de» Hencker und seine Knechte unter de»
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Pranger tragen lassen, da man ihn auf einen Stuhlsetzte, das Hals-Eisen anlegte, und ihm eine gr»!stRuthe in die rechte Hand gad. Weil er nun die Amgen vor Scham nicht aiifycbeu woite, richtete ihni det. daneben stehende Heuckers-Kuecht den Kopst in ^Hohe, und jagte zu-ihm: Bruder Langhaus, 9 *rnu|t öle Lemc fein frisch ansehen. Hierauf würd»er in den so genaiinteu Diebs-Thurm, und von b"nach deut Schloß Dieisperg, endlich aber nach 3 ^^geuberg am Reeiargebracht, allwo er -20 Jahr lang wfangen sitzen, und mit Wasser und geringer ispeisikerhaltcn werde» solte. Allein r688wurde er bey demfrantzösischcn Einfall in die Pfaltz, auf Befehl P l JDauphins los gelassen, und nach Basel in Sicher^?«ebracht, allwo er bald hernach fern Leben vor Deü'Uv/lüß endigte. Man hat von ihm ein geistreiches
Die völlige Historie seines Vecbrechens und Srrsslist' in 5ieglcrs hsiborischen Labyrinth num. 685artig beschrieben! Struv. pfaltzifche Kircheir-Hisidl'.'L A NGHANSEN (Christi in), citt lutherischer Pl'visger,gcbohren zu Fricoland. einem Gtädtgcn mPvNssen 1660. 2; Eept. studirte, obgleich ohne alle fSttel, 7 Jahr zu Königsberg, und bchalffsich dabei) n>'Jufornürcu, wurde,e>8z Philofophlä Magister, rssvCon-Rector der aitstädtischcn Schule daselbst,und?gen das Ende desselben Jahres, Diaconus der allmtischen Haupr-Kirche, 1719 aber derselben /auch dabey 1720 sammländischer Consistorialä^xEr fleug zuerst in Königsberg des Sonntags ^
Vesper in feinem HaUfc au zu catechistren. bismE ^solches in die Kirche eingeführt wurde, ließ w $sten 32 Jahren seines Amtes niemals jemand für ^predigen, schrieb Dill', de demonstranone . rC .f ie .proportionis dicesta: in arithniertcä; dè au!p lClt .gil symbolis ; de doliorum dimenlione ; tle p r * ^bilibus ; trigam dialecticarufft qu«stionum , v Aj e „rum quœstionûm triades sex ; dilU de ■ cor®»^ronis ; de quinque corporunt regulariuín íol 1 ^ rllIí ie dato uno latere invenicnda ; de mense vete 0 eEbneorum lunari; de concordia rationis rvw ^in loco de justitia Dei ; hibiische Haus-Aiwacv^^
■ in 7 Octav-Bäiiden; eine Larechismus - ^ehre,Gebet-Buch unter dem Titel: .gülvcner ^'^a-che,Gclsiüjsci; eine Aindcr- HostiUe, so in die sü)^ Lff,wendische, pohlmsche und litthauische Spracht ^setzt worden; Pastions-Betrachtungen, welw^gfalls in das Schwedische uber,etzt worden; j-feit tc. wurde 1725 vom Schlag gerührt, u»or? 27 , 19 Fcbr. ün. Arnold.de LANGHE, oder Longus, (Oliverius), eiN 'ländischer Benedictiuer-Mönch, war umin dem Kloster St. Davonis bey Geirt, und ^ en -
de sacramento eucharisti« & de tenendis ac ® îdis circa eucharisti® sacramcnrum » de de ^ g ,circamiflam; de reditibu* adritaiaj de « tl0