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chia; de origine anim* human* See. und starb 1681nrbst seiner ganzen Familie an der Pest. Gott.Lau (Carl Friedrich), ein JCtus, und Philipp Lau-eng Sohn, gebohrm 1659 den 1; Oct. zu Königs-berg, ward 163; zu Leiden Doctor, rd8g zu Königs-berg Professor Juris extraordinarins und Hvche-riches -Advoeah 1690 Assessor des Tribunals, undnachdem er die Profesiion niedergelegt, 169g Advo-catusFisti und Beysitzer des sämmländifchen Cbnsisso-rii, erhielt auch nachher» die Prädicate eines Tribu-nal-Hof-und Consistorial-Raths. Er starb 1724den 21 Febr. und liest Diis. de jure indigenatus ; dedependentiis in genere. Arnold.
LAU (Philipp), cinICtus, gebühren 1622 den loNov.zu Tilsit in Preußen, studrrte anfangs die Theologie,wandte sich aber hernach zur Iurispnidentz, hielt sicheinige Jahre in Holland auf, ward 1L4; zu LeidenDoctor Juris, i6;y zu Königsberg Professor Jurisextraordinarius, dabey i6;7Mandatarius,ui!d 1659Advocatus Fisci, auch churfürstiicher Rath und Bey-sitzer des sammländifchcn Consistorii, worauf er 1682. den 3 April verstarb. Man hat von ihm Discursumpoliricurn in fenrenriam Macbiaveili lib. II c. 10, pe-canîà non est. jiéíyus belli; disputât, de salvo con-dnctu ; dêregallbus; de jure fisci ; de represlaliis ;
. de benesicio competenti* ; deTreuga; de collectis ;
de salva guardia. Arnold. W, d.
La U (Theodor Ludewig), fia JCtus, lind D. Phi-lipp Lauen« Sohn, gebohren 1672 den 15 Jun. zuKönigsberg in Preussen, studirke daselbst, gieng 1694auf die Académie nach Halle,. 1695 in die Niederlan-de, 1697 nach Engelland und 1700 nachFranckreich,ward darauf fürstlicher curländischer Staatsrath undCabincks-Dircctor,lebte abernachdem 1711 erfolgtenTode des Hertzogs anssr Bedienung, theils ,'n seinemVaterlands, theilsausser demselben, ward 1727z« Er-furt D.Juris,und starb 174011« Fèbr. zuAltona. Er, gab 1717 zuFranckfurt Alediratione? de veo.mundv Schomine Heraus, welche aber daselbst so gleich collfifci-ret worden; der Verfasser aber wegen dieser und derandern Schrifft, die unter dem Titel: Medirationes,theíès, dubia philofophico-theologica, placid* eru-ditorum dilquisitioni, religionis cujusvis & nationis,in magno mundi audirorio lubmista a veritatis ecle-
ftics amico, die er auch ;n Franckfurt ausstrcuete,dafelbst arretiret, und Hernach voir bannen relegirctwurde. Er Holte wegen dieser Proceduren ein Re-Lponiumeon der Juristen - Facnltat ru Halle ein. Alsihm aber solches nicht anstünde, schrieb er dagegeneine Apologie, welche apologetische Schrifft ChristianThomasiu« mit Anmerckungen begleitet, nebst ge-dachtem stesoonso und einer Nachricht von dem Ver-lauf her gantzcn Sache feinen vernünftigen Gedan-ken über allerhand juristische Handel P. i eindrucknmssrn. Es haben auch gegen die Medinrione? deL>eo, D. Johann Conrad Arnold, zu Giessen, Prost-loh«,,» Conrad Gchwary zu Coburg, l). Lonra»
Dietrich Loch zu Helmstädt besondere Schrifften her-aus gegeben. Als Lau nach erhaltener Doctorwür-de wieder nach Königsberg kam, wollte er sich unterdie Lehrer begeben, ließ auch 1727 pro receptione infacultatem einige dieses ex univerfo jure depronuasdruckn ; welche Disputation ihm aber wegen dcrdar-innc enthalteneir paradoxen Lehren und Ausdruck, sowol zu halten als auszucheileii verboten wurde. Daer hierauf 1728 in einer gewissen Rechts- Sache zumZeugen angegeben ward, und der Gcgcupart widerihn, als einen des Atheifmi bcfchnkdigccu Mann ex-cipirte; so wurde ihm von dein Tribunal aufgelegt,sichbcy dem sammländischenCousistorio anzugeben,unddaselbst, nach vorhergehender ihm zu ertheilenden ern-sten Vcrmahnnng, auch desfalls zu gebenden beson-dern Vorfchrifft, seine Irrthümer zu revociren; wel-ches auch wircklich 1729 geschahe. Die Rede,welcheder Präsident des sammländifchcn Coilsisiorii Herrvon Groben bey diesem Révocations -Acru gehalten,ist in den Unschuldigen Nachrichten 1731 bekanntgemacht worden. Lau ließ dieselbe 1736 besondersmit seinen Annicrckungm drucken, um sich in densel-ben zir vertheidigen. Seine übrigen Schrifften sind :Uebersenung der virZilianischcn Lneis in deuricheVerse, davon aber nur ein Stück gedruckt worden;eine Ueberseyung der fünften und achten Satyredes Boileau; politische Gedancken, wie Souve-rains mit den Einwohnern ihrer Leiche machrigund reich seyn können und werden ; Entwurf eurerwch! regulieren policcy ; aufrichtige Nachricht vomFinanzwesen der Proviny von -Holland; aufrich-tiger Vorschlag von Vermehrung der Inrraden desGberherrn und Unterthanen, durch bessere Regu-lirung des policcy - Lämmer-Csmmcrcien - undStaats-bVefen, welcher Tractat der wohl regulictenPoliccy eingerücket worden; der in poetischen Lehr-sätzen abgeschilderte vollkommene Regent de« sinn-reiche» spanischen Statisten Savedrä; Oist'errarioinauguralis, listen? dieses misceilaneas ad Universumjus spectanres; cogitationespolitico- juridiese, mun-do jundico-politico, ceu pluriuna subsequenrium la-borum, hi si grati fuerint, certiifima inpignora com-municara; die Nlenschwerdung« - Historie des Hei-landes in gebundener Rede; Scheda quacuriosüreiliterari* amatoribus perasque uti bibliopolis Hag*Comitum inhabitantibus, latino meo stylo phitoìb-phico-polirico-juridico reali, iis inlerviendi incli-nationem offero & manisesto; vale meum respecti-ve ulrimum famigerariifim.'e académie lugduno-ba-Uvx oblatum ; paüngenesia perdiíestiíTìmorummeo-rum parentum, seu epiraphium latino - germanicumin eorum honorem, stylo laoidni exararumLAVACHIO (Nicolauv), ein florentinsscher Medi-cus, lebte in der ersten Helffte des 16 Sccnli, uv.dübersetzte Hippo-racis Bücher de victu acurorum,ncbsi dem von Galen0 hierüber gemachten Commen-tario aus dem Griechischen ins Lateinische, welche Ver-sion zu Florentz 15 33 m 4 gedruckt worden, üe.
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