2297
LAVAÜR
LAUÖE
LAÜBEGOIS LAU.D
2298
Dissertatr. Je human* cdrruptione, Gents! VI, <, 8cVIII,2i;demys!:erio benedictionis Jud* Genei! XLIX,8-12; Je methodo proponendi doctrinam de decre- -tisdivinis; de modocognolcendiDeumtrinumim,&hujas mysterii neceslitare & ufu; de divini» & hu-manis operibus & sabbathis ; de contemplationeopecuni naturse ; homilias de ccena Domini; catalo-gum omnium lere cometarum ab AuguiH tempori-bus; de spèctris, lefnuribus &c. gab auch seinesà Echwicger-Vaters Elenr. Lullingeri Leben und Schriftten heraus, und starb den iz Jul. 1586. V. Ad.de LAVAUR (Wilhelmus), Herr von la Boisse, warzu St. Ccre in der Landschaft Turenne den n Jrm.165z gebohrcn, stndirte zu Toulouse, und hernach zuParis, und wurde sodann daselbst Parlements- Ad-. vocat ; wobey er jedoch noch immer einige Zeit aufdie Humaniora verwendete. Nachdem er von dar.wiederum nach Hanse gekehret, vcrheyrathetc er sich,und blieb beständig zu St. Cere; da er sich denn auchdurch seine guten Eigenschaften der gesamten Land-schuft Hochachtung erwarb, und endlich den 8 Aprili7;o mit Tode abgieng. Er besaß eine gründlicheGelehrsamkeit, verstand die lateinische Sprache ausdem Grunde, und war auch in der griechischen undhebräischen gar fthr bewandert. Seine Schrifften
sind: Htßoire sécrété de Néron, ou le feßin de Irimal-cion, traduit de Pétrone, mitAnmerckllttgeit; Conferen-ce de la fable avec Vhißoire sainte. Nie.
L AUB (Philipp Anron), ein Magister Philosophie,und gccrönter kayscrlicher Poet, gebohren 1674, stu-dirte zu Jena und Leipzig, ward Ober-Pfarrer zuWcferlingen, und starb daselbst 1715. Er hat viellateinische und dentsche Gedichte, Anagrammsra, ver-sus rétrogrades und acrolHcha geschrieben, welche poe-tischen Wercke, de-ien Bruders Sohn Joh. GeorgeLaub 1745 zu Coppenhagcn zusammen drucken. lasten.
^ AOL AN (Melchior), gebohren zu Sprottau inSchlesien 1567, iv Dcc. studirre zu Wittcnbcrg undhernach zu.Heidelberg, allwo er von P. Meliffo zumPoeten gecront wurden war erst zu Sprottau Rector,hernach Conrector zu Goldberg und dann zu Dantzi^am Grzmnasio, wo er auch Professor gräcä und latinal-ingvawar; wurde endlich Rector zuBrieg,und starbdaselbst r6zg, 1 May, im 65 Jahre. Er schrieb Odyl-
leD Hamen Eponnei.im, item analysin ; analyiin Vir-gjlii -An. Jib. 7; etymologiam grascorum verborumlibris 2 ; pialums Oavidis; Mukam lyricarn; pane-kxrin de fcholie goldbergensis instaura tione; orat.de» disciplina scholaiiica. unbCarmina. Prae.
AUbe (George), etit Medicus, gebohren zu Ang-wurg 15-r.p erlernte dieHumaniora in seinerDater-siadt unter dem Hier. Mo'fio, legte sich nachmals zuAubingku auf die Philosophie und Artzneykunst, be-suchte hierauf die vornehmsten Aeademien in Franck-^-ch und Italien, wurde zu Fkcrmtz bey einem Ho-lplia! zum Medico bestellt, promovirte 1576 zu Pisaur Doctorcm, practicirte nach seiner Zurückknnst als
Stadt-Phystcus in Augspurg, und starb daselbst 1597den l Nov. im 43 Jahre seines Alters, nachdem erden Simeonem S'ethum aus dem Griechischen insLa-teinische übersetzet, des foannis de Caddesden rosarnanglicam heraus gegeben; auch Luc. Msiandri Aus-legungen über die Psalmen Davids verdeutscht. Er.Ad. Ei.
LAUBEGOIS (Anronius), einJesuite von Douay,war in der griechischen und hebräischen Sprache, dieer zn Coimbra gekehret, sehr erfahren, brachte es durchvieles Bitten bey seinem Ordens-General dahin,daßer als ein Mißionarius nach Indien mitgehen durf-te; wurde aber bald wieder in die Niederlande zurückbcrnffen, wo er bereits in seinen jungen Jahren, diegriechische und lateinische Sprache, nebst der Rheto-rik, profmrct hatte. Er starb zu Ryssel den 21 Aug.1626, im Jahre. Mau hat von ihm gnec* lin-
guœ brevûrium. AI.
LAUBEN (Anton), ctit Freyherr aus der Schwein,ließ sich in Gesandtschaften gebrauchen, diente auchin den französischen rmd italiänischen Kriegen alsHauptmann, gab eine Beschreibuirg seiner in das ge-lobte Land gethanen Reife heraus, und starb 1586,im 8i Jahre. HE.
LAUBEN (Conrad), ein Freyherr aus der Schwcitz,und Vetter des vorigen Anconii, vertrat die Stelleeines Generals im Kriege, schrieb dabey einen Tractatde concordia iidei, und starb 1629. HL.
LAUBENBERGER (Timoriieus). eines rcntlmgi-schcn Predigers Sohn, anfangs ein Lutheraner, undi6;o Diaconus zu Motzingen muerAurach imWür-tenöergischen; fölgends 1659 Römisch-Catholiscl) 3schrieb nach seinem Abfall: kohi-chwartzcs Luthcc-thum uns carholischespabstlhum,wogegen 2ach.Ho-gcliuS Paprirnurn diabolicurn Lc catbolicumEurhera-
nikmnm geschrieben. Nachgeheubs wollte er in einerandern Schufst unter dem Titel: tatyowchcs Dan-ke dir Gorr, beyde Religionen wieder mit einandervereinigen. Er schrieb auch Track, warum, willk Sunicht katholisch werden? Inikramentum paci. eccle-iiastica: ; Den Augapfel der proresrirenden Stände ;die augspurgi'che An. 1430 und lxipzigee An. 1631gehaltene Religions- Lonferen; rc. Carvli mémo-rab. eccles. Fi.
LAUBMAIR oder Laubmeyer, (Andreas), ein JCruszu Tübingen, in der Mitte des 16 Seculi, schrieb:
Difl! de Senatuiconiuiro vellejano ; de fidejuslori-bus; deappellarionibus ; de constituta pecunia -, delégitima; dc privilegiis; de pignoribus hypo-thecis &c.
LAUBMEYER, siehe Laubmäir.
LAUD (Wilhelm), gebohren zu Readittg in Berkshi-re i%73 ,7 Ock. warDoctor undProftssor Lhcologiazu Oxford, hemach Archidiaconus zu Huntingron,Präbeudarius zu Westmünster, Bischoff zu St. Da-vid, hernach zu Bath und Wels, ferner ;» Londen,und darauf i6z2 Ertzbischoff zu Camerbury; wurde
von