Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2355-2356
JPEG-Download
 

-Z55 LEISTENIÜS LELA&D

LEI STENIUS (Joachim), cm Professor Logices,Metaphpsiccs, Mathematum und Hijtoriaruni, undRector an dem Gymnasio zu Weissenfcis, gebohren zuNeu-Rupin, in der Marck Brandenburg i6zo, 17Jan. l)(itU zu Wittenbcrg siudirt, schrieb einige Dis-fertationes,_ und starb 1707 im Mertz. Pro.

LEIXA.M, ftefje Leiraon. ■ "

LEI TAON, eher Leitam, (Ant. Lopez), ein portu-giesischer Geistlicher in der Mitte des 17 SeeulhwarProtonotarins apostolicus, in dem Kloster zu unserlieben Frauen zu Lissabon Beichtvater, und schrieb <le

judicio finium regundorum. Ant.

LEITAON (Franc.), ein portugiesischer Jésuite, trat1647 in die Societät, ward Doetvr Theologiä zuEbora, gab nach diesem über 20 Jahre die Stelle ei-nes Correctoris Librorum ab, schrieb Ponnsicia; di-gnitatis clypeum impenetrabilem ; synopiin de ec-clesia militante, und starb zu Rom den n Septenib.1705.

LEITAON, oder Leiram, (Steph.), ein portugiesi-scher Dominicaner von Lissabon, lebte in der andernHelsste des i6Seculi, verwaltete verschiedene Ehren-stellen seines Ordens, und schrieb de laudibuz montisCalvarii ; lib. coniiderationum super concordiaCorn.

Jansenii, ob aber in spanischer, oder welcher Spra-che, auch ob sie gedruckt, oder wo im Manuscripteliegen, ist unbekannt. Er lebte noch 1578. Ant.Ech.

LEITE (Antonius), ein portugiesischer Jésuite vonLissabon, gebohren i;8i, lehrte die Rhetoric undschönen Künste 6 Jahr, die Philosophie 4 Jahr,, dieTheologie ; Jahr, wurde darauf Prediger, und starbzu Lissabon den 16 Sept. 1662. Er hat in feinerMuttersprache de apparirione & miraculis b. Virgi-nis a Lapa geschrieben. AI. Ant.

LELAND (Jo.), ein Engelländer aus dem 15 Seeu-lo, war ein tresslicher Grammaticus, daher man vonihm: Ut .rosa flos florum, sie Leiand Grammafico-xum zu rühmen pflegte ; schrieb Grammaticam lati-nam; declamationes in griechischer und lateinischerSprache; tr. de generibus, und starb 1428. Bal.Pit. Fa.

LELAND (Jo.), ein englischer Antiqvarius, vonLonden bürtig, studirte in dem Christ-Collegio zuCambridge, und darauf in dem Collegio of All-Soulszu Oxford, that alsdenn eine Reise nach Paris, seineStudia fortzusetzen, trat nach seiner Rückkunft indengeistlichen Stand, und ward Rector zu Poppeling anden Grentzen von Calais. Er kam darauf als Bi-bliothecarius zu König Heinrich VIII, und erhieltvon solchem Befehl, alle Bibliothecken der Hanpt-Kir-cheu, Abteyen und Collegiorum zu durchsuchen, undalles anzumercken, was er von den Alterthümern desKönigreichs Engelland finden kvnte. Er reisete alsoüber sechsJahre lang, alle Provintzen von Engellanddurch, und überreichte darauf dem Könige einen Ent-wurf, mtter dem Titel: a Nnv Yenrs Gift , worinneer sich anheischig macht, eineBeschreibnng von Groß-britannien unter den Römern, ferner eilte Beschreib

LELLI LELLIS r;;6

bung und Geschichte einer reden Grafschaft in 6oDüschern, eine Beschreibung der brittischen Inseln m "Büchern, und eine Nachricht von dem bnrannischenAdel in ; Büchern heraus zu geben. Er wurde nach-mals Canonicus des Königs-Collegii (iYtChnssKü-che in Oxford) und erlangte auch eine Prabcnde ander Kirche zu Sarunr. Den letzten Theil feines Le-bens brachte er in dem Psarr-Spiel zu St. Miche»in le O,verne zu Londen, mit Abfassung seiner Schusstcn zu. Weil er aber durch allzu vieles Studiren ineine Art des Wahnwitzes fiel- hinterließ er einige der-selben in ziemlicher Unordnung, davon der gröfte Theilauf die Bibliothee nach Oxford gekommen, und starb1552 den 18 April. Seine gedruckten Schrissen

find: Elenchus antiquorum nominum ; asierdo Ar-tuai régis britannici ; cygnea cantio, poema in lan-des Henrici VIII régis décantante eas cygno in Ta-rnest siuvio, cum commentario ; epigrammata, 1’eUprineipum ac illustrium aliquot & eruditorum viro-rum in Anglia encomia, trophaea, genethliaca & epi'thalamia, welches Baläus und aus ihm picseus fastabgeschrieben; Genethliacon principis Eduardi ; n®'nia in inortem Thom* Viati ; victoria bulleni®,laudatio pacis. Nach feistem Tode gab Antonios Halldessen Commentirios de scriptoribusbritannicis, Ntbstdes Verfassers Lebensbeschreibung, heraus: so ließauch Thomas Hearne dessn irinetarium in IX, midCollectanea in VI Theilen drucken. Er hinterließunter andern Godtum ieu librum contra Poiyd. Ver-° gilium ; Uononiam Gallomastygem ; de Ponrificibu*bfitannicts; idnerarium Gantix; de academiis bri*tánhicis; de origine Se-Jncremento bonarum in Bri-tannia literarum ; de nobjlirate britannica ; de insii*Es Britannia; adjacentibus ; de topographia Britan*nis; de imperio Anglorum in Scotos; comment, mMardalem; <Pigmsomachum Lee. im Manustripk-PL. XV0. B„ Kriight lise of J. Coler. .

LELLI, ober de LelJis, (Camiüus), gebohren den 2)Map 1550 zu Bocchianieo, in dem Königreich Nca-. polis, bekam ein gefährliches Geschwür, und gedachtte deswegen ein Franciscaner zu werden. Als iFaber dieser Orden nicht aufnehmen wollte, gieng ernach Rom, und diente den Krancken in dem Hospü»'von St. Jacob, ließ sich hernach als einen Soldate»

- gegen die Türcken unterhalten, siisskcte endlich, »lSihm die Capucines wegen seines Geschwürs den Ab-schied gaben, den Orden der sogenannten ClericoruMrcgularium, welche Ministrantes infirmis gettaNitrwerden; verfertigte unterschiedliche Tractate, undstarb zu Rom 1614 den 14 Jus. IIL. .

de LELLIS (Carolus), ein Doctor zu Neapoli,einem adelichcn Geschlechte zu Chicti,' in dem i 7culo, gebohren, schrieb gü applauß peëtici ; ïogV xal :.r

/»//.» Y ./... /. ./, c ,rpLi«önm Caraccioloi *

Jlli

alla Napoli sacra di César d’Eugeniocorfi delle famigtie nohili del regno di Napoli part.gab auch Mich. Riccii hiitoriam de regibus Hisp an1 *’Ilierosolymorum, Galsix, utriusque Sicilix & Ung a

ihn, nebst des Verfassers Leben, heraus. To, ^