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ân Bedienungen ab, führte nach diesem ein PrivaiLeben, hatte zu seinem Symbols : dar nuln gloriavires, und schrieb programma de vita hudibusqueMarci Gioe. Mol.
LENTE (Frider. ), ein Sohn Theodor! und BruderChristians ausHvllstein, studirte zuHelmstädh thatsodann eine Reise nach Italien und in andere auswär-tige Länder, wurde nach seiner Zurückkunsst anfangsAssessor in der königlichen deutschen Cantzley zu Cop-prnhagen, hernach glückstädtischer Rath und zugleichCanonicus zu Hamburg, schrieb sammt seinem Bru-der Ioh. -Hugone Specirnen hilloricum de üngulisnionarchix rom. imperacoribus & rebus nobilioribus,und starb den ü Nov. 1677. Mol.
LENTE ( Jo. Hugo ), auch ein Sohn Theodor! undBruder Christian! und Friderici, ausHollstein, stu-dirte zu Straßburg, begab sich sodann auf Reisen,undward nach deren Ziirücklegnng 1668 bey der chur-sachsischen Gemahlin aus dem Hause Dännemarck amDreßduer-Hofe Cammer-Secrctarius, hernach tvuig-lllch-dänischcrLa!id-Regrerungs-u»dConferentz-,i69üaber geheimer Rath, wie auch Vice-Cantzlerzu Schles-wig undHoüsiein. Er wurde auch zu Lübeck als or-dentlicher und zu Rcgenspurg als ausserordentlicherGesmdter,inglcichen zum Bevollmächtigten rbyg beydem der hollsteinischen Streitigkeiten wegen errichte-ten Friedens- Vertrag zu Pinncberg gebraucht, undzum Ritter des Danebrogs - Ordens gemacht,^darzunoch, als er 1720 dem lravendahicr Friedens-Schlus-se auf königlichem Befehl beygewohnet, die Cautzler-Stellc zu Schleswig und Hollstetit nebst der Ooer-Amtmannschasst ui Segcberg kam. Sein Synrbo-lum war: conlid» reste agens. Er schrieb de mipe-raroribus rom. und diip.de navibus heroicis Le fata-libus junior um cemporum. Mol.
LENTE, Lentius,ober Lenz,^Theodorus), ein deut-scher königlich - dänischer (sangler, auch Assessor desStaats-Raths zu Coppcnhagen, stach 1668, und setz-te seinen Lebens-Lauf in lateinischer Sprache auf, dener sich, zur steten Erinnerung, an seine Bibel hefftenließ.
LENTHALL (Wilh.), gebühren in Norfolckwar ein Rechrs-Verstandiger, der aber, um sich zu be-reichern, gegen den König Cari l machimren half,und dadurch viel gewann, schrieb einige Briefe, Par-laments-Reden und andere Kleinigkeiten, und starb1662 den z September, nachdem er befohlen, mansvlte nichts mehr auf fein Grab fetzen, als Vermisfum. Wo.
deLENTHS (Mundinus), siehe Mundinus.
LenTILIUS (Roiinus), ein Medicus, gebohrenzuWaldenburg, in der Grafschafft Hohenlohe, den;tenJan. 1657, allwo sein Vater, David Sam. Lentilm«,hohenlohischer Cantzley-Director war, feine Vorelternüber sich Linsen bahrt nenneten. Er lag in Greilöheimund hernach in Anspach mit solchem Eifer dem Studr-rrn ob, daß er schon im 14 Jahre seines Alters dieGelehrt. Lextc. TAL
LENTINO LENTINUS rz66
Universität Heidelberg bestehen konke, verfügte sichdarauf 167g nach Jena, allwo er nur einIahr wegenArmut subsisirren konce, und hernach ohnweit Leipzigeine Condition auf dem Lande annahm, in welcher erbis 1677blieb, da er, um seineVersorgungfernerwcikzu suchen, z» Fusse eine Reife nach Rostock, Wißmar,Lübeck, Dantzig, Königsberg und in einige andereStädte that, sich aber aller Orten schrgenau und künr-merlich behelfen muste, bis er endlich von einem Pre-diger bey Mietau in Curland zum Jnformacore feinerKinder angenommen wurde. Hier trieb er zugleichdiePrapin medicam nnt solchem Beyfall, daß ihn derMarckgraf von Anspach zunr Physico in Creilsheimverlangte, welche Stelle er auch, nachdem er zuvorauf seiner Rüa reist Coppenhagen und audereOrtebe-sehen, und hiernechst zu Altorf in Liceutiacum Medi--cina promoviert, i6go angetreten. 1635 erhielt erdas Stadt-Phystcat in Nördlingen, 1698 aber begaber stch nach Stutgard, und ward nicht lange darausdes Marckgrafen von Badcn-Durlach Lcib-Medicus.Ais aber dieser Printz nachhcro um der Kriegs-Unru-hen willen sich nach Basel retirirce,kehrte er nach Stut-gard zurück, und wurde nicht allein zu einem Physicoordinario allda bestellet, sondern bekam auch bald her-nach den Titel eines hertzoglich-würtembrrgischen Lcib-Mcdici. Nach diesem ward er 171t hertzoglicherRath und wircklicher Leib-Medicus, und wurde so-dann um eben dieseZcit rudemwürtenbergischenErb-Printzen nach Turin geschickt, den er folgends -71;auch nach den Niederlanden, Spanien und Franck-reich begleitete, endlich aber 1716 gesund wiederumzurück brachre. Er war auch seit 108; ein Mitgliedder Acad.Natur.Curiosor.und starb zu Stutgard,nach-dem er viel ansehnlicheVocationes äusgeschlagm, denlatenFebruar 1739. Er gab das Arsenic«. n zuerstvor ein lpeciiicum antifebrile inrernum aus, recom-mendirtc in sebnbus inaiignis den Wein als l as besteAlexuphatmacunt UNd analepticum , stellte seinesSchwiegcr-Vaters ileorg. Halt. Metzgert Ambtolo-giam ans Licht; schrieb selbst Tsbularn conFuIraro»riarn rnedicarn; Ereodrornurn medico-prasticum an-ni 1709: Iatromnemara theorerico- practica bipar-tira; Fontem aqux vitx canst adieu sis ; Comment.deaquismedicatis canstadienlibus in ducatu würtember-gico; verschiedene gelehrte Abhandlungen, welche inden Ephemeridibuj nac. curiosor. stehen; ungleichenmiseelt. nredico - prastica rripartira; oonliliuin devenxlêkkiónibus vernis Lraurumnalibus nrplurimumincernpelkive suEcepsts; dillerr. de hydrophobix na-cura & cura u. a. m. Seiner deutschen, wie auch sei-ner annoch ungedruckten Schrifften zu geschweige».AE. Ke.
de LENTINO (Thom.), siehe Thomas.
LENTINUS ( Benedi&us), ein Neapolitaner, vonLricarico, aus dem Orden St. Trinicatis de Redemtio-ne Captivorum, gab 1674 heraus tompendio deüa vita$ morte del gloriojißinio Arcivescovo di S. Milano, S.Benedeite Crijpo.
Llll Uk LENTIUS,