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dcrn. Bald hernach 1689 berief ihn derHertzog zumDiacono an dieSt.Michacls-Kirche lnZeitz,uud gabihm zugleich 1692 die Inspection über das »cuange-richteteHospital. Mitler Zeit bekam er eine Fistel inder Bruch welche geöffnet werden meiste/ da denn derbeste Theil seines Chyli täglich heraus flösse. Undhierdurch ward er dermalen entkrässtet, daß er seinAmt 1696 niederlegen/und sich mit der Pension, wel-che ihm der Hertzog von Zcitz reichen ließ, bchclffcnmufie. Nachgehends erhielt er eine Stelle unter denMitgliedern der Societät der Wissenschafften in Ber-lin, wodurch er veranlasset wurde, dahin zu ziehen.Bald nach seiner Ankunfft berief nran ihn 170; zumProbst und Pastor derPetcrs-Kirchen zn Cölln an derSpree, worauf er 1724 zn Halle in Doctorcm Theo-logig promovirte, und nach dem Tode des DortorSpenerg erhielt er 1705 die Stelle eines königlich-preußischen und chur-brandeuburgischen Consistorial-Raths. Nichts minder erwchltc ihn die damahlig«Crcn-Printzeßin von Preussen zu ihrem Beicht-Vater.
Er schrieb dtï jure vocadonis ministrorum ecclesi«per nupciarum adjectionem ; consinium vert & saisicirca amorem purum ; Interesse veritatis in causaamoris puri; dissert. de incremenris in bono & inmalo ; christliche Gedanchen vorn Büchlein ewigesEvangelium,' gründliche und bescheidene Untersu-chung von: Genaden - ssctinin; reine Absicht aufdie Seligkeit z wahre Friedens - Mittel und Streitvom Genaden- Terminz Senv-Sehreibc» an -«HerrnDsct. Fecht und an -Herrn D. Ittig; predigt vsmRecht des Sabbaths rc. Er half auch fleißig mitan bat Actis Erudltorum zu Leipzig, sonderlich in Re-ccnsirung der mathematischen Werckc; war sonstschertzhasst, leutselig, besaß eine auserlesene Biblio-thcc, und starb 1727 den 23 Fcbr. Sein Leben hatCarl Ancillon in frantzösischer Sprache beschriebenijseine gesamniten erbaulichen oder geistlichen Schriff-ten aber T. A. Lösecke, ein Prediger in der Mittcl-Marck, 1733/ nebst des Autoris Leben und RcinbccksVorrede, zu Leipzig in 4 edirct, auch versprochen, an-uoch 42Abdauckungen und 12 Leichen-Prcdigten vonihm heraus zu geben.
LICINIANUS, ein Poet vonBilbilis oder Cala-tayud, einer Stadt in Spanien, gebürtig, und alsoein Landsmann des Martial!«, mit welchem er auchin guter Freundschaft gelebet. Ant.
LICINIANUS, ein Schüler des-heiligen 2 lugustlni,hat um 422gelebt, und einige Briefe Hinterlassen, vondenen einer ad Vincentium episcopum de JacoboMajore in des ftgid. Gonzalez ä’Avil/i teatro eccle-siailico de las iglelias deEl'pannaT. I stehet; wiewvlsowol dieser als seine übrigen, vor untergeschoben ge-halten werden. Er soll 48z gestorben seyn. Enum.Cajet. Saufe expeditio hispanica S. Jacobi Majorisapolioli asserta T. I p. 602.
LICINIANUS, oder Lucinianus, ein spanischer Bi-schofs zu Carthagena um 584, starb zu Constantiuo-
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pel, dahin er von dein arianischeir Könige Lcsvigil-do vertrieben worden, an beygebrachtem Gisste. Erhat verschiedene Episteln geschrieben, von denen abernur die an Gregorium M. welche in Dachen! spici-leg. und in Aguirre Concil. Iiiipan. stehet,' ingleicheudie an Vincentium, episcopum ebusitanum Übrig ist,welche ebenfalls beym 2igvitrc besindlich. Ant. Fa.
M. LICINIUS Grall'u; Mucianu;, ein römischer Bür-germeister, im ersten Seeulo, wurde vorn Kayser Ve-spasiano zum Mik-Kayser angenommen, erhielt mit4 Legionen Syrien, und schrieb eine weitläuftige Sfestorie, deren sich Plinius lind andere bedienet. H*
Sue. Vo.
LICINIUS Calvus (Corn.), siehe Calvus.
LICINIUS (Marcus), siehe Menage (zLgid.).
LICINIUS (Porcins), stelle Porcius Licinujs,
LICINIUS (Ruf.), sieheRufinus.
P. LICINIUS Tegula, ein Poet, hat im 554 Jahreder Erbauung der Stadt Rom ein Carmen geschrie-ben, und wird von einigen davor gehalten, daß er mitdem Licinius Imbrex, einem altenComödienschreiber,desse« Nahme eilten hohen Ziegel bedeutet, einerleysey. H. Gellius. Cicero. Vo.
de LICIO (Robert), siehe Caraccioli (Rok).
LICT ARDUS, siehe Liliardus.
de LID A (David), siehe David ben Arje Loew.
LID DEL (Duncanus), ein Medieus und Mathema»tiens, von Aberdon aus Schottland bürtig, hatte zuFrarickfurt an der Oder und zu Rostock stüdiret, flo-rirte zrt Ende des 16 und Anfange des 17 Seculi,wurde aufTafeln Reconrmendation Professor zuHclm-städt, lehrte 9 Jahr die Makhesin, und hernach dieMedicin, begab sich aber zuletzt wieder in sein Vater-land, nacbdcnl er UniverEe medicine compendiumtartem meJicam succincte 8 c perspieue explicacam,und libros III de sebribus aus Licht gcßdlet hatte,die nach der Zeit von ssuvov. Serrans unter dem
Titel: Liddelii opéra omnia iatro-galenica 5« £tOU
1624 in 4 zusammen ediret worden. Bochmer mémo-ria Medicor. belmstad. Ke.
de LI DELLE (Claudius), ein Jésuite von Moulissaus Franckreich, docirte anfangs Humaniora, wardhernach Prediger, zulegt des Eollcgii zu Alcncouctor, schrieb im Französischen Rationen- eleemos/n»
allarmngue milericordia: actionum recte sacienda-rum; annumpium; tract, asceticumde gratia; the°*logiam Sanctorumj orar. deRupella capta, tiltb starb
den 19 Mertz 1671, im 78 Jahre. W,d. Al.
LIDGA'EE, siehe Gottfried (_)oh.).
LIDGATE, ober Lydgate, (Joh.), siehe Johanne 5Lidgate.
de S. LIDICINA (Coelestinus), siehe Goliu; (Petr-I-
LIDLINGTON (Wübelm), ein englisther Earme^lit, von Cambridge oder Lincoln, ward Doctor zuOpsord, bald darauf Provincial seines Ordens, ist'rieth mit seinem Ordens-General tit Streit wegf"des Proviueialats, würd,; deswegen cpcomssnnicun,