Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2475-2476
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LIVIUS

LIUNG

LIVONIERE

UZET

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Comödte spielen lassen, ttnd 18 Bücher de rebus Ro-manorum in Versen geschrieben. Die Fragmenta vonseinen Schrissten sind von Roberto und Heue. Ste-phanis heraus gegeben worden. Von seinem Lebenund Schrifften aber hat iL Sagittarius einen beson-dern Commentarium geschrieben. Fa. Cicero. Hetid.

LIVIUS (Titus), ein Historiens, gebohrcn zuPaduaA.U. 697 , war in der Philosophie und Beredsamkeitsehr geübt, und verfertigte ein grosses Werck von derrömischen Historie, von Erbauung der Stadt Rombis auf DrusiTod A. U. 72;. Er wendete auf dessenAusarbeitung viel Fleiß, hielt sich deswegen ewigeZeit zu Ncapolis in beb Einsamkeit auf, und brachtees endlich in 162 Büchern zu Stande, die bis auf 35vcrloreir gegangen, welchen Verlust Freintchemiusdurch ein sorgfältig ausgearbeitetes Supplement zuersetzen gesucht. Man giebt Lwio Schuld, er habenicht rein Latein geschrieben, sondern etwas vomDia-lect seiner Vaterstadt behalten, daß er von der GallierThaten allzu verächtlich geredet, abergläubisch gewcst,auch Polybtum ausgeschrieben. Der Kayser Augu-stus hielt ihn wegen dieser Historie sehr hoch, ob ergleich Pompcjum und andere Feinde des Kaysersdarinne großmüthig gelobet. Man crzchlt von An-tonio pecatcllo, einem Siciliancr, daß er sein Land-Gut verkauffct, damit er Eivti Mauuscript vomPoccio Llorentino vor 120 Cronen erhandeln kön-nen ; und Buchanänus hat diese Historie 20 maldurchgclesen, die rechten Eigenschaften eines glltcnGeschichtschreibers daraus zu erlernen, Rivius istzuerst 1470 zu Rom und Venedig gedruckt worden;und im 13 Sentie sind zwey schöne Auflagen von Li-vio heraus gekommen, deren die eine I. B. L. Lre-vier 17g; sqq. zu Paris, und Arn. Drakenborch inHolland 1738 sisg. in VII Voll. ans Licht gesiellet.Sonst hat iüvius Ittfcf) Dialogos und libros philol'o-xliicos geschrieben, welche verloren gangen. Er starbzu Padua im 4 Jahre Tiberii, A. E. 17, im 76 Jah-re seines Alters. Seil» Ruhn: war so weit erschollen,daß einst ein Fremder von den äussersten GrentzenSpaniens, bloß um ihn zu sehen, nach Rom gekom-men. Sein Leben hat Pae. py. Thomasinus, wieauch Lass. Sagittarius in einem absonderlichen Bu-che beschrieben. Han. Fa. PB. Nie.

LIVIUS (T.), eilt Icedner und Poet von Ferrara,um 1430, sonsten auch tle Fruloviliis oder de Filoni-stis geuannk, hat das Leben Königs Ilenrici V inEngelland, wie auch ein Buch de orthographia ge-schrieben, daraus 2 lo. 2 >eche»berg in seiner Dill', äeineptüs Clericor. rom. lirerariis tz 7 eine artige Be-schreibung von einer Magd beybringet. O. Fa.

LIUNG (Petr.Erici), ein Schwede, warPhilosophiapraetiea Professor zn Upsal, schrieb ein Compondium

phil. moral is; disp. de übertäte arbitrii humani; depierate in Deuin 8c proximam; de vario sepeliendiriru; de praestigiis doemonum ; depace; dejurepa-rentunt inüberos; de hospicalitate ; de edueatione;

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de amore sui bono & perverso ; de veneratiohe 8camore régis See. und starb den 18 May 1679. W,d.

de LIVONIERE (Pocquet), siehe Pocouet.

LIWA, siehe Jeliuda.

de LIXBONA (soll.), ein Dominicaner, von seinemGeschlechte zugenahmt, war zu Antwerpen gebohren,und hatte den Ruhm eines beredten Predigers, standseinem Eonvcnte als Prior vor, war auch lange Prä-fectus Studioruln, und starb den zo Dec. 1670. Sei-ne Schrissten sind: Septem radii solis mysticij b re-vis methodus ad diem pie traniigendum cutn faciliexercitio praefentiae div. actu semper habendse ; nebstverschiedenen Uebcrsetzungen ins Niederländische,/alsso. Taulcri sermones ; officium b. Virginis und Ré-gula S. Augustini, Sein Pratum sanctarum affestio-num ebenfalls in niederländischer Sprache liegt viel-leicht noch im Manuscripte. Ecb.

de LIZANA (Fràc.), ein spanischer Mönch vonHue-tr aus dem Orden de la Mereede, in der Mitte des17 Seenli, war etliche mal Präfeetus zu Euenzä,letztlich General-Dissinitor seines Ordens, und schrieb

Primera escuela de Dies en la primera fdbrica de fusobras ; dofiritias evangelicas para el Advih/to y otrasfeßividades ; diseur fos panegyricos para varias fejlivt-dades ; tej'oro mariano ; discitrsos panegyricos para di -verjidad de niißerios y Santos ; Qnarej'ma in 2 Voll.Ant.

de L 1 ZARACO (Petr. Hieron. Sanchez), eilt Do-etor Théologie, Dechant und Eanoltieus zu Taraeo-ita, war von Viel aus Aragonien, schrieb Metho-dum generalem & admirabilem ad omnes feientiasfacilius & citius addilcendas, in qua RaymundiLulliars brevis explicatur; contra la fobervia y contra l&avaricia, wollte auch Lulli artem magnam erklären,und ließ sowol dazu als viel andern ausgefertigtenTraetaten, eine Druckerei) in seinem Hause auf eige-ne Kosten anlegen, starb aber darüber den 1; April1614, ehe er ein mehrers hat heraus geben können-

Anr.

LIZET (Petrus), ein oberster Präsident des Parla-ments zu Paris, volt Clerntont in Auvergne, wurdewegen seiner Erfahruitg in den Rechten anfangszunrHofrath und Advocato gencrali critennetg als er sichaber den Cardinal Lavl von Lothringen zum Feindegemacht, seiner Präsidenten-Würde cntsctzl. Docherhielt er, nach gethanem Fußfall, die Abtey des Klo-sters St. Victoris in der Vorstadt zu Paris, worauser gar ein Priester worden, und 1534 den 7 Jun. ink72 Jahre gestorben. Seine Schrissten sind: Adverbs

pscudo-evangelicam hoeresin libri, feu commentariinovem, duobus voluminibus excusi, Lutetiae 155I*In dem ersten Vol. stehe!!, a) Tractarus contra p r *'cipuum pieudoevangelicae sectae fundamentum, H"bris V. b) Tract, de carholicne ecclesiae 8c fuorun»jurium ac decretorum autorirate. c) Tr. de suprem*ecclefi* verticis fuorumque decretorum antaritatS'd) exhorratio ad fupremos aliosque regni chriilianii'simi regios judices, utpro viriü pseudoevängeücu 111

toxicUit*