Band 
Zweyter Theil D - L.
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2487-2488
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2487 LOCHNER ... LOCKGymnasii daselbst Scholarcha worden, schrieb fe,«!-

centutiam thelium rnifcellanearurn philosophicarum;dodecadern quseltionum piiiioiogicarum ; PredigtenUNd Disputationes, sltó : de Séparatisme) ; de lcri-proribus qui aliis Pagani aliis Christiani audiuntjdeobscrvationum anglicarum delectu; orat.secularem,vocem turturis in septenrrrone auditam fistentem,pro augustanae Confeisionis in Concilio upsalienii an-no r593 facta confirmatione habitam; Tt\Uta.' 7 \cÖeauf Uiricam Eleonoram, Lönigin in Schweden rc.und starb 1720 den 26 Jul. Pi. Leb.

LOCHI 4 ER (Michael Friedrich) , ein Mcdicns UNdPolyhistor, ward 1684 zu AltorfDoctor, lebte zuNürnberg alsPhysicus und Senior des basigenCol-lcgii medici, hatte in der Historie und den Alterthü-mern derArtzneykunst wenige seinesgleichen, war ei»grosser Liebhaber von ausländijchen Simplidbus,machte sich um die Acadcmiam Natur« Curiosorum,bey welcher er zuletzt das Dircctorium nebst andernhiermit verknüpften Ehrenstcllcn bekam, übemus ver-dient; gab Rariora musci besleriani mit einem Cotn-mentario, an welchem sein frühzeitiger Sohn, Ioh.Heinrich Lochncr, gearbeitet hatte, zu Nürnberg1716 in folio heraus; schrieb Papaver. ex omni an-tiquitate erutum; Nerínm, C. Rododaphnen vete-rum & recenriorum ; Schediasma de Parreira Brava,novo americano aliisque receritioribus calculireme-diis; Mungos, animalculum & radix; Belilli indi-cum ; dissertationem epistolicam de novis & exoti-cis Thee & Cafe fuccedaneis, Botry mexicana am-brosioide, Capraria peruviani s.Thee de Lima, Her-ba deParaquai, Cafe à Ja Sultane, oleo Siree aliis-que, welche letztem Schrifften den Mifcellaneis bla-rurL Curiosorum auch einverleibet worden; versprachseine vilferrariones alcle^iadeasy nehfí unterschiede-nen andern zur Antiquität und Kenntniß ausländi-scher Artzncy-Mittel gehörigenTractatcn ans Licht zustellen, kam aber damit nicht zu stände. . Er lebtenoch 1719. NZ. A,g.

LOCHOV (Henning), ein Licentiat der Rechte, undRathsherr in seiner Vaterstadt zu Hamburg, schriebprotlieoriam ciceronianam , davon aber 2\uö. (LüpcbJus vielmehr Urheber ist; ingleichcn difput. de privi-légié doris, und starb im Mertz 1722. Mol.

L O C H OVIü S, siehe Capellus (Rudolph.).

LOCK (joh.), ein Philosophus zuWrington,8 engli-sche Meilen von Bristol, 1632 gebohren, studirte znLonden und Oxford, allwo er eine Stelle im Collegioder Kirche Christi hatte, bekam wegen übel» Vertragsder peripatetischen Philosophie, fast einen Abscheuvor dem Studiren; ergriff aber nachgehends, als erdie cartesianische Philosophie gelesen, die Studienwieder, und legte sich auf die Medicin und Erfindungnatürlicher Dinge; wiewohl er niemahls, ohne beyden: Lord Ashley practiciret; ohngeachtet ihn die be-rühmtesten Medici hoch gehalten haben. Nach die-sem that er 1664 als Secretarius eines englischen Ge-

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sandten nach Deutschland, und hernach 1668 mit demGrasen und der Gräfin von Lcorthumderland nachFrauckreich eine Reise; begab sich aber nach des Gra-se!: Absterben bald wiederum nach Engelland, dirigir-te des Lord Ashley Familie, mrd verwaltete das Se-'crecariat bey ihm. Hiernachst rcisete er seiner Ge-sundheit wegen 1675 nach Montpellier, und folgcteseinem Lord 1682 nach Holland, dahin er sich umSi-cherheit willen begeben hatte; daher er sich in Utrecht,Amsterdam, und andern Orten, wiewohl wegen Ver-dacht einer Schrifft wider den englischen Staat, zumtheil heimlich aufgehalten, und mit Llecico, Lim-borchio, und andern Freundschaft aufgerichtet. End-lich kam er 1639 wieder in Londen an, begnügte sichbey der Appellations-Commißion eine Stelle zu be-kleiden, und bediente sich im übrigen seiner Freyheit;dannenhero er sich auch wegen ungesunder Lufft, vonLonden nach Orateö, so 20 Meilen davon gelegen,begeben. Er wurde hicruechst 169; zum Commisisario der Commercien und Colonie:: ernennet; wel-che Stelle er aber wegei: seiner Schwachheit 1700 re-signirct, und r704 den 28 October gestorben, nach-dem er seine Leute von sich geschickt, und sich gegen die.Wand gewendet hatte, damit man seinen Todes-Kampf mcht erkennen sokte. Er war sehr arbeitjäm,und mäßig; wie er denn stets Wasser gctruncken, wel-chem er die Erhaltung seines Lebens zugeschrieben;und wies in seine,: Schafften eine ausserordentlicheGelehrsamkeit. Dieselben sind: Ejfay upon humanunderßanding ; Epistola de tolerancía ad clarilïìrnumvirum T. A. R. P. T. O. L. A. das iftTheologi* apudremonstrantes, professorem tyrannidis oforem Litn-burgiatn amßelodamensem, scripta a P. A. P. O. J. L. Adas ist Pacis amico, persecurionis ofore, JohannsLockio Anglo, zu dessen Vertheidigung, als solcher an-gegriffen ward, er noch einige Briefe drucken ließ;a paraphrase and notes on the epißles of St. Paul t»tbe Galatians, Corinthians , Romans; Ephcßans; (inTraktat of civil government ; the reafonabUnefs ofchrißianity, worüber ct mit Doct. Eduards Streit-Schrifften gewechselt, der ihn deswegen des Socinia-nismi beschuldigte; von: Erziehen der Kinder;Briefe;Streit-Schrifftcn rc. Die meisten dieser Wercke hatman in die lateinische, frantzösische und deittsche Spra-che übersetzt; nach seinem Tode aber eine dreyfacheSammlung seiner kleinen Schrifften, die erste unterdem Titel : Poßhumous Works ; die andere unter derRubric tberemains of John Locke; und die dritte un-ter der Ueberschrifft: a colleäiott of feveral pieces ofAir. Locke heraus gegeben. Seine sämmtlichen Wer-ke aber sind 1714;:: Londen in z Voll. in folio zusam-men in englischer Sprache wieder aufgelegt worden.Sein Leben aber hat Llericus in der Bibliothèquechoisie sehr wohl beschrieben.

LOCKYER (Nicol.), gebohren zu Glastenbury inEngelland, um 1612, ein presbyterianischer Predi-ger und Capellan bey Lromroellen, schrieb imEngluscheu communionem Christi cum ecclesia militante ’

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